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Posts mit dem Label "Matias Faldbakken" werden angezeigt.

OH TAPIRTIER von Andreas Dury

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Tapirpaste - oder besonders krass drauf! Lange habe ich darauf gewartet. Auf einen Roman von einem deutschen Autoren, der sich im Bücherregal neben die Bücher von Erlend Loe  und Matias Faldbakken  einreihen lässt. Nun habe ich ihn gefunden. Beim Conte-Verlag  ist er erschienen, Andreas Dury hat ihn geschrieben und OH TAPIRTIER heißt das überraschend witzige und kluge Buch. Zehn heiße Tage im Juni 2007  Am Freitag, den 8. Juni, beginnt die Erzählung mit dem Protagonisten Frank Schütz, der gebannt auf den Bildschirm starrt. Am Rande des G8-Gipfels in Heiligendamm wird ein Polizeihubschrauber abgeschossen, fünf Polizisten sterben dabei. Zunächst weiß man nicht, ob er mit dieser Aktion in Zusammenhang steht, doch man erfährt sehr schnell, dass er zumindest mit den vermeintlichen Tätern, die im Antiglobalisierungslager zu finden sind, sympathisiert. Ebenso wie seine Freundin Tina, die eine erfolgreiche Tierärztin ist und die dann sagt: "Aber eine Protestbewegung, ...

Von Revoluzzern und Büchern...

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An diesem ganz besonderen Tag in meinem Blog, dem Einjährigen, darf die tägliche Reihe, die "Stöckchen Bücherliste" nicht fehlen.  Doch auch hier möchte ich zurück in ein Jahr Schmerzwach blicken, denn wenn ich die Frage nach dem Buch, in dem die Hauptperson ein Ideal für mich sein könnte, beantworten soll, dann fallen mir folgende Einträge ein:   Der ABK in der Nacht - Weihnachtsgedanken http://schmerzwach.blogspot.com/2009/12/der-abk-in-der-nacht-weihnachtsgedanken.html   Oder auch den hier: Macht und Rebel von Faldbakken - Zitat 1 http://schmerzwach.blogspot.com/2010/01/macht-und-rebel-von-faldbakken-zitat-1.html oder der: Wer ist denn eine Hure? http://schmerzwach.blogspot.com/2010/01/wer-ist-denn-eine-hure.html  Ich habe alle drei Bücher gelesen und bin ganz fasziniert davon, vor allem von seinen Figuren. Ja, ich möchte vielleicht ein bisschen wie diese Personen in Faldbakkens Büchern sein, subversiv, mutig, witzig, trashig, Underground, etwas ganz...

Ein Buch, bei dem ich nur lachen kann

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Tja, das ist nun Tag 13, ein Buch, bei dem ich nur lachen kann. Woher habe ich es? Eine Praktikantin bei KiWi hat es mir geschickt, nachdem ich ihr als Praktikant bei Schöffling einen Katzenkalender geschickt habe. ;-) Ich finde mein Tausch war besser. :-) Denn selten fand ich ein Buch so witzig wie dieses. Allerdings gibt es auch Menschen, die mich fragen, ob ich auch lachen kann. ;-) Dies passierte jedoch, während ich gezwungenwurden deutsche Comedy anzuschauen - finde ich nicht zum Lachen. Das Buch hier schon! Worum geht es? Andreas Doppler lebt ein erfolgreiches und scheinbar glückliches Leben, er ist ein gut verdienender Geschäftsmann, hat Frau und Kinder, Häuschen usw. Eines Tages stürzt er beim Fahrradfahren im Wald und dann wird alles anders. Er kommt zur plötzlichen Erkenntnis, dass er dieses geordnete, spießige, ja, tüchtige Leben satt hat. So beschließt er im Wald zu bleiben, für immer. Er zieht in ein Zelt, als es Winter ist, erlegt er eine Elchkuh und nimmt dann hinterher ...

Sehnsucht...

Natürlich gebe ich gerne Bücher weiter, die mir gefallen. Insbesondere Mitglieder des ABK beglücke ich gerne mit schöner Literatur. Wir unterhalten uns dann auch stundenlang darüber. Meist sind es Texte, die einen Inhalt haben, die eher einen sozialkritischen Hintergrund besitzen, die uns dann zu langen politischen Diskussionen führen. Dabei haben es uns naturgemäß vor allem lateinamerikanische und russische Romane angetan, daneben auch die Literatur der ehemaligen DDR, zumindest um mehr Hintergrund zu erhalten, mehr hinterfragen zu können. Gedichte waren bisher nicht unser Diskussionsthema, aus bekannten Gründen. Doch man kann sich vorstellen, dass ich meine Freunde vom ABK nicht nur mit Faldbakken, den sie mittlerweile heiß und innig lieben und zitieren, erfreuen wollte, sondern ebenso mit Alberto Caiero, der ja bekanntlich das Alter Ego Fernando Pessoas ist. Schiff, das du in die Ferne fährst, Warum verspüre ich, anders als andere, Kaum bist du entschwunden, keine Sehnsucht nach di...

Macht und Rebel von Faldbakken - Zitat 1

Außerdem hat Gretchen dank ihrer Studien an übersozialisierten Menschen solche Menschen schätzen gelernt, die NICHT übersozialisiert sind, also genau solche wie Macht (eine der beiden Hauptfiguren des Romans heißt so). Macht ein ein soziales Talent, und wie alle sozialen Talente weiß er genau, welche es zu befolgen gilt und welche nicht. Gretchen hat Folgendes ermittelt: Übersozialisierte Menschen sind in aller Regel unbegabt. Die mangelnde Begabung macht sie empfänglich für Phänomene wie Hypertoleranz, Rassismuspanik, Gleichheitshysterie und Unterschiedlichkeitsblindheit - Phänomene, die sich unter dem Begriff Diktatorischer Humanismus zusammenfassen lassen; so lautet denn auch der Titel ihres Buchs. Vor diesem Hintergrund akzeptiert sie gern, wie Macht sein Desinteresse mit ihrem Hintern begründet.

Wer ist denn eine Hure?

Ach ja, ich muss mal wieder etwas aus dem Buch "Unfun" von MATIAS FALDBAKKEN zitieren. Wieso? Es muss muss muss sein, und ihr wisst ganz genau wieso. Genauso wie ihr wisst, warum ich mich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen und mit dem ABK beschäftige (ja, ich plane eine Studie über den ABK: Mittel und Wege, um aus dem Untergrund heraus die Welt zu verbessern. Wie man heutzutage die modernen Kommunikationsmittel ignoriert). Die Hauptperson Slaktus auf jeden Fall ist gerade im Fitness-Center, und wie immer, wenn er dort ist, philosophiert er schlau vor sich hin: The Meat Packing District ist der Ort, an dem er die meisten seiner Ideen ausbrütet. Jetzt, beispielsweise, denkt er, dass es nicht nötig ist, ein Geschlechtsteil zu verleihen, um eine Hure zu sein. Seinen Kopf zu verleihen, seine Hände, sein Mundwerk oder seine Kreativität, ist genauso Hurerei. Zeit ist ein schwammiger Begriff. Das ganze Geschwafel über Lohnarbeit und dass man da seine Zeit gegen Geld tausche, is...

Der ABK in der Nacht - Weihnachtsgedanken

Der ABK hat einen Lieblingsautoren, nein, eigentlich sogar zwei. Sie sind beide aus Skandinavien. Das sollte auch nicht so schwer zu erraten gewesen sein. Der eine ist Erlend Loe, aber von dem möchte ich ein ander Mal schreiben. Heute erzähle ich vom größten Helden meiner Freunde vom ABK: Matias Faldbakken. Dessen Worte saugen sie auf, als wären sie die Zuflüsterung einer höheren Kreatur. Nein, sie wissen, dass er nicht höher ist als sie. Sie wissen auch, dass er ihre Gedanken einfach nur in literarische Sprache verwandelt. Nicht mehr und nicht weniger. Doch sie wundern sich, dass er IHRE Gedanken errät. Nun, das kann man positiv oder negativ sehen: einerseits ist es schön, dass Andere genauso denken wie sie, andererseits ist es frustrierend, dass Andere genauso denken wie sie, dann ist das alles gar nicht mehr so einzigartig. Ja, das ist eines der größten Probleme, die den ABK beschäftigen. Niemals langweilen - nicht sich selbst und erst recht nicht andere Menschen, Unschuldige, nein,...