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Wichtige Weihnachtsgedanken von Anja Ollmert

Stellen Sie sich vor, W e i h n a c h t e n würde  heute  passieren Schon der Advent stellt uns in der Gegenwart vor fast unlösbare Aufgaben. Wir sollen uns Zeit nehmen, auf etwas zu warten, das  wir  in  seiner  Tragweite  kaum  erfassen  können:  Ein  Kind, das  die  Welt  retten soll, will  in  unsere  unrettbare Welt geboren  werden. Die  Israeliten  vergangener  Zeiten warteten unaufhörlich auf den Erlöser,  tun  es  bis  heute. Jede junge Frau, die damals ein  Kind  erwartete,  hatte  die  Hoffnung, die Mutter  des  erwarteten Erlösers zu sein.  Dabei  wussten  die  Frauen  nicht, was  sie da  wirklich  erwartete,  was  von  ihnen  erwartet  wurde. Allein dieses Wortspiel der Erwartung könnte  sich  unendlich fortführe...

Elf Fragen von Schmerzwach an die Autorin Anja Ollmert

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Anja Ollmert, geb. 1966 schreibt seit einigen Jahren überwiegend Kurzgeschichten, Prosagedichte und spirituelle Texte.  Sie lebt mit ihrem Mann im Herzen des Ruhrgebietes und hat drei erwachsene Kinder.  Die Autorin arbeitet ehrenamtlich als geistliche Leiterin des katholischen Frauenverbandes kfd  und ist Leiterin eines Kinderchores.  In ihrem vorliegenden Debütroman „Aoife“ verknüpft sie das persönliche Interesse an keltischer Mythologie  und christlicher Tradition zu einer Fantasyromanze. Den Schauplatz ihres Buches hat sie mehrfach selbst bereist. 1.Wer bist du? Mein Name ist Anja Ollmert. Ich wurde vor 46 Jahren in Recklinghausen geboren und wohne seither in Herten, der einst größten Bergbaustadt Europas. Ich bin Mutter von drei erwachsenen Kindern und verheiratet.  2. Was machst du? Ich arbeite fast ausschließlich ehrenamtlich. Seit 15 Jahren leite ich einen Kinderchor in meiner katholischen Heimatgemeinde. Darüber hinaus bin ich – ebenfalls e...

Autor sucht Lesung - Lesung sucht Autor

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Ein Gastbeitrag von Anja Ollmert Was macht ein Autor/eine Autorin nach dem Erscheinen des ersten eigenen Buches? Er/Sie macht sich auf die mühsame Suche nach geneigten Lesern. Er/Sie spricht mit Buchhändlern. Er/Sie wirbt auf seiner/ihrer Facebookseite. Er/Sie surft im Netz und sucht nach Gelegenheiten, um Interessierten aus dem Buch vorzulesen. Und da beginnt das Problem. Die mehrfach ausgezeichnete Bücherei in der Stadt, in der ich wohne, kämpft mit sinkenden Budgets, so wie fast alle städtischen Einrichtungen landauf und landab. Die Buchhändler haben viel zu tun und ihre Programme für das laufende Jahr sind seit Monaten beschlossene Sache. Das Internet ist groß und unübersichtlich und wirbt mit längst festgezurrten Veranstaltungen. Die eigene Facebookseite zieht zwar bereits geschlossene Kontakte an, aber kaum neue Gesichter. So jedenfalls ging es mir, als im Juni mein Debütroman „ Aoife “ erschien. Bei meiner Suche im Netz traf ich auf der Seite meiner Autorenkollegin ...