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Posts mit dem Label "Charles Bukowski" werden angezeigt.

Ey, Lütfiye, nimm´ mich mit, verdammt "güzel" wäre das!

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"Mit ihren philosophisch getränkten kleinen Texten ist Lütfiye Güzel eine literarische Erbin des verstorbenen Dirty-Old-Man Charles Bukowski, der selbst in den finstersten Momenten seines Lebens den Kopf immer noch ein wenig aus dem Wasser halten konnte." Das sagt Thomas Becker in einem Artikel der WAZ Ende Januar 2013. Er hat bereits das schöne neue Buch von Lütfiye Güzel rezensiert. Ich habe es auch schon gelesen und stelle das Buch auf Faustkultur vor. Doch hier möchte ich "Let´s go Güzel" mal bitten, mich mitzunehmen. Warum? Könnt ihr euch noch an den Dirty Dichter Thomas Reich erinnern, der hier oft aufgetaucht ist? Oder an die wunderbare Geschichte Mein Bukowski ? In der habe ich eine halb biografische, halb fiktive Darstellung meiner Beziehung zu Charles Bukowski geschrieben. :-) Lütfiye und ich sind auch literarisch verwandt, selbst wenn unsere Texte vielleicht sehr unterschiedlich sind, aber im Geist ... und auf diesen kommt es ja schließlich an.  ...

Lyrik oder Löwe on the Rocks im Atelier von Helene Hering-Herber am 08.02.2013

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Letzten Freitag war ich bei einer sehr spannenden Lyrik-Lesung mit chilliger Musik. Es geht um Martin Piekar, der mit Julian Bennecker aufgetreten ist. Er hat seine Eindrücke und die der Zuschauer/innen aufgeschrieben und mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt... Bild von Jan Suchland, mit freundlicher Genehmigung Eine strategische Einschätzung mit Interview-Collage: Das Publikum meiner ersten Lesung – Lyrik oder Löwe on the Rocks im Atelier von Helene Hering-Herber, 08.02.2013: Da sieht man Gesichter, freundliche, bekannte und im finsteren Ernst dreinblickende. Ich bin nervös. Gesichter bedeutet Gehirne und womöglich mehr (ein Internetzugang mit denunzierendem Blog). Die Gitarre von Julian Bennecker ist gestimmt und ich hoffe nicht nur meine Freunde jenseits von Unterhaltung zu begeistern, sondern auch das Publikum, was mir noch nicht so nah und gut bekannt ist. Als ich beginne bin ich nervös und zu schnell. Das hemmt sich aber, die Bremse zieht nach. Während ...

Mein Bukowski 3/3

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http://www.teamlambchop.de/wp-content/bukowski.jpg ... Als Thees wieder verschwand, führte ich mein altes Leben und vergaß Bukowski, der Virus war sehr kurzzeitig in mir drin gewesen. Und er kehrte erst beim nächsten Besuch von Thees zurück, einige Jahre später – wir hatten beide feste Jobs, die uns beide ankotzten. Diesmal hatte er „Factotum“ dabei, mit Matt Dillon, den ich genauso verehre wie Mickey Rourke, ein Film, der in der Zeit spielte, als der Erfolg Buks noch bei weitem nicht absehbar war. Es passte in diese Zeit, in unsere Umbruchsphase, in die von Thees und mir: wir wollten schreiben, wir wussten endlich, dass es keine Ausreden mehr geben dürfe, dass wir endlich so weit sind, nicht DEN Roman zu schreiben, sondern das, was in uns drin ist und raus muss, ohne diese Bukowski-Attitüde, ohne cool sein zu wollen. Hört sich wahrscheinlich paradox an: Bukowski half uns dabei, nicht Bukowski zu folgen, sondern unser eigenes Ding zu machen. So war das. Und trotzdem: Bukowski war...

Mein Bukowski 2/3

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http://www.teamlambchop.de/wp-content/bukowski.jpg Wir waren beide noch recht jung, damit meine ich, dass wir noch nicht volljährig waren, anders als jetzt, da war er im Gymnasium eine Stufe über mir. Wir beide waren intellektuell und in diesen Kreisen, in denen man das pflegte, angehende Künstler, man kennt das ja. Doch wir unterschieden uns in einem Punkt: während ich mich durch Albert Camus, Thornton Wilder und Thomas Mann quälte, las er Henry Miller, Jack Kerouac und eben Charles Bukowski. Ich konnte damit nicht viel anfangen, schon gar nicht, nachdem er mir William S. Burroughs vorschlug, die Nova-Trilogie nämlich, und ich so gar nichts verstanden habe, als läse ich ein Buch auf Chinesisch. Wir trafen uns eines Abends am Rhein, mit seiner damaligen Freundin Mo, ich hatte meine beste Freundin Lotta dabei, wir unterhielten uns stundenlang über Filme und Bücher, tranken Rotwein aus der Flasche, aßen Paprika-Chips und schauten gen Straßburg, ein fremdes Land, uns so nah. Thees war...

Mein Bukowski 1/3

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http://www.teamlambchop.de/wp-content/bukowski.jpg Thees ist mein Bukowski. Also, das ist jetzt nicht ganz richtig. Thees ist selbstverständlich nicht mein Bukowski, sondern nur mein Missing Link zu Bukowski, aber irgendwie... irgendwie ist er doch auch mein Bukowski. Thees. Ich meine jetzt nicht Thees Uhlmann, den einzig anderen Thees, den ich kenne, den Thees Uhlmann von Tomte. Von den Texten her, zum Beispiel „Sonnige Nacht“, passte er natürlich auch, „Das Leben ist so hart, es sollte ein Job sein, man sollte Geld dafür bekommen dass man es schafft...“ Übrigens eine witzige Geschichte, wie ich Bekanntschaft mit Tomte schloss. Ich stand an der Saturn-Kasse, mehrere Riesenschlangen, ich fragte mich, wo es am schnellsten ginge – und da sah ich ihn: einen wunderschönen Jüngling, siebzehn vielleicht, achtzehn vielleicht, in einem schwarzen Kapuzen-Pulli gekleidet, die Jeans ganz tight, blaue, abgewetzte Chucks, Engelslocken und das hübscheste, weil ebenmäßigste Gesicht, das ich je i...

Elf Fragen von schmerzwach an den Schriftsteller Thomas Reich

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1978  Der Reich erblickt zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit  1987  Das kreative Talent bricht aus (Schulaufsätze, die nur Ärger bringen...)  1997 Abitur, Freundschaft mit einem renommierten Comiczeichner, erste Bekanntschaft mit den Texten von Bukowski 1998/1999  Das Schreiber erster Texte  2000 Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Der Reich hat von nun an die Lizenz zum Verkaufen!  2006 Die Homepage geht online  2007 Gründung des Dirty-Dichter-Blogs   2010 Gemeinschaftswerk: Eines meiner Gedichte zusammen mit der Fotokunst von Michaela Pucher auf der Ausstellung JUBILARE als Hommage an Charles Bukowski. Relaunch von Homepage und Dirty-Dichter-Blog. 2011 Der Dirty-Dichter-Blog bekommt einen neuen Look. Fanshop eröffnet. Da werden seine zahlreichen Veröffentlichungen und viele lustige T-Shirts und co. feilgeboten. 1. Wer bist du? Schriftsteller, Blogger, Onlineaktivist. Ein Mann mit vielen Ge...

K-u-l-t-u-r-KLASSIKER

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Leute, Leute, ist Ostern so ähnlich wie Weihnachten, denkt man daran, was so die letzte Zeit war, was alles so passiert ist und  wie es weitergehen soll? Oder solche Dinge? Keine Ahnung! Ich schaue auf jeden Fall immer ganz viele alte Filme an. Das mache ich an Weihnachten noch lieber, aber auch an Ostern... Vielleicht lese ich aber auch sämtliche Texte auf der Seite  www.kulturklassiker.de/ . Die ich jetzt nicht nur gut finde, weil ich zurzeit gleich auf der Startseite zu lesen bin. ;-) Sondern weil mich das Konzept interessiert. Ich finde es schön zu überlegen, was uns ein Charles Bukowski, ein Goethe, ein Heinrich von Kleist, ein Balzac heute noch zu sagen haben. Wirklich gute Literatur ist zeitlos. Bei Filmen ist das genauso. Die Macher von der Seite sagen: "Die Menge der jährlichen Neuerscheinungen ist ebenso überfordernd wie unsinnig. Darum wollen wir überlegen, was uns die Klassiker der Kultur heute noch zu sagen haben. Wir sind Fans, Freunde und Förderer von Kult...