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Tage am Meer

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Zwei Wochen ist es her. Zwei Wochen, die ewig her erscheinen. Zwei Wochen, die jedoch so schnell vergingen. Andalusien war schön, es war warm, die Sonne schien wunderbar, das Leben fühlte sich leicht und unbeschwert an. Ja, dachte ich in vielen Momenten: meinen Alltag am Meer verbringen und nicht nur meine Ferien, das wäre doch etwas! Wie viel schöner wäre mein Leben dann!  Es gab Zeiten, da verfluchte ich meine Eltern. Meine griechischen Eltern. Mein Vater kam aus Samos. Hätte er da nicht bleiben können? Okay, dann wäre ich nie geboren worden. Irgendwie. Aber wenn doch, in Samos? Schön regelmäßig ans Meer fahren und schwimmen, Spaziergänge bei Sonnenuntergang. Vielleicht hätte ich niemals studieren wollen. Vielleicht wäre ich Fischer geworden. Oder Kellner. Vielleicht wäre ich glücklich damit geworden, einfach am Meer zu leben. Niemals an Vitamin D Mangel zu leiden, mich niemals müde zu fühlen, winterdepressiv. Vielleicht wäre ich ein ganz anderer Mensch geworden. Vielleicht. ...

Kindheit auf dem Esel

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Nicht, dass ich der Naturtyp wäre, und nicht, dass man auf Eseln wild galoppieren könnte... Esel sind wirklich liebe Tiere. Schade nur, dass ich keine Bilder habe, auf denen ich im Sonntagsstaat an Mariä Himmelfahrt vom Dorf in Samos (Spathareei) hoch zur von meinem Urgroßvater gebauten Kirche getrabt bin, mein Cousin mit drauf, das ganze Dorf im Gefolge, wie bei einem großen kollektiven Pilgergang... Ich erinnere mich gerne daran zurück, Kindheiteserinnerungen...  Und da fragen sich Leute, wieso ich mich als Ungläubiger so gerne mit Religion, Glauben und Ikonen beschäftige... ;-) siehe auch:   http://schmerzwach.blogspot.com/2010/01/der-kranke-esel.html