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Meine Lieblingsbuchhandlung ... mit Jana Walther

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Eine Lieblingsbuchhandlung habe ich nicht. Hatte ich auch nie. In der nächstgelegenen Buchhandlung ist man nur zu Leuten freundlich, die man in dritter Generation kennt. Fiel also aus. Für die ersten Bücher mit schwulen Protagonisten, die ich kaufen wollte, fuhr ich in die nächste Kleinstadt, wo mich niemand kannte. Zwanzig Kilometer hin, zwanzig zurück, einmal zum Bestellen, einmal zum Abholen. Ich weiß noch, wie ich „Die Mitte der Welt“ erwarb, und auf einer Parkbank aufschlug. Da war Bücher kaufen noch ein bisschen aufregend und ziemlich umständlich. Dann kam das Internet, und das Bücher kaufen wurde bequem und so aufregend wie ein Besuch im Supermarkt. Aber ich habe sie noch gefunden - eine Buchhandlung, die Chancen auf den Titel hat, Eisenherz in Berlin. Da stehen sie, die Bücher, die ich kenne, die ich schon habe oder erwerben will. Das steht auch meins, mit dem Cover nach vorn, und schon das alleine reicht für den Titel Meine Lieblingsbuchhandlung! Es gibt eine schöne ...

Elf Fragen von schmerzwach an die Autorin Jana Walther

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Jana Walther wurde 1977 in der Oberlausitz geboren, wo sie immer noch lebt. Ihr erster Roman "Benjamins Gärten" erschien 2010 im Debüt-Verlag, 2011 folgte "Im Zimmer wird es still" (erschienen unter dem Pseudonym Jan Walther im Bruno Gmünder Verlag). Daneben erschienen seit 2008 zahlreiche, häufig erotische Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften. Mehr über die Autorin und ihre Veröffentlichungen auf www.janas-seiten.de . 1. Wer bist du? Wenn man meine Bücher aufmerksam liest, erfährt man einiges über mich. Eigentlich sehr viel. 2. Was machst du? Beruflich arbeite ich mit Tätern häuslicher Gewalt und “schweren Jungs”. Im Zweitberuf schreibe ich Romane und Kurzgeschichten. Wenn dann noch Zeit bleibt, ziehe ich mit meiner Kamera los oder mache Bauchtanz. 3. Woher kommst du. Und wohin möchtest du? Ich komme aus dem Dorf, in dem ich immer noch lebe und wohne in dem Haus, in dem schon mein Urgroßvater geboren ist. Eigentlich bin ich schon ziemlich ...

„Benjamins Gärten“ von Jana Walther

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Es gibt Dinge, die mich besonders freuen. Natürlich gehört dazu, wenn mein Blog von vielen Menschen gelesen wird, und noch mehr, wenn andere Leute glauben, dass es lohnenswert ist, auf meinem Blog zu erscheinen. So schrieb mich vor Kurzem eine talentierte, junge Autorin an und fragte mich, ob ich ihr erstes Buch rezensieren könne. Gerne bot ich ihr an, mir ein Lese-Exemplar  zu schicken. Und ich habe diesen Vorschlag nicht bereut! „Benjamins Gärten“ von Jana Walther ist nämlich ein besonderes Buch. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass eine Frau über eine schwule Liebe schreibt. Sondern sehr viel mehr deswegen, weil es mit seinen knapp 150 Seiten ein dünnes Buch ist. Ganz entgegen des Trends, der zurzeit vorherrscht: dicke Schinken werden gelesen, wenn überhaupt. Benjamin erlebt einen Stillstand. Nachdem seine Eltern verstorben sind, lebt er alleine in seinem Elternhaus, irgendwo in der ostdeutschen Provinz. Er weiß nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll, lässt sich ...