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Lesung RotZSchwul in der Bar jeder Sicht 03/04/2016

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Sonntag, 3. April um 16:30 Bar jeder Sicht Hintere Bleiche 29, 55116 Mainz Wer die moderne Schwulenbewegung verstehen will, tut gut dran, ihre Anfänge zu erforschen. Die "Rote Zelle Schwul" bietet die beste Gelegenheit dazu.  "RotZSchwul" war eine Gruppe schwuler Männer in Frankfurt am Main, die in der ersten Hälfte der siebziger Jahre für die Sichtbarmachung von Homosexualität und die Emanzipation von Schwulen kämpfte. Die Gruppe um den Sexualwissenschaftler Martin Dannecker gründete sich nach dem Praunheim-Film 'Nicht der Homosexuelle ist pervers...' und traf sich regelmäßig von 1971 bis 1975. Die Aktivisten organisierten u.a. die erste Homo-Demo in Frankfurt und waren bei der ersten bundesweiten Kundgebung in Münster mit dabei. Jannis Plastargias begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, die er in Interviews und anhand zahlreicher Fotografien und Archivmaterial mit der Gegenwart verknüpft - ein subjektiver Bericht über eine revolutionär...

Goldene Leslie 2013: Preisverleihung an Pampa Blues von Rolf Lappert

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And the Winner is ... Rolf Lappert ... mit seinem wunderbaren Buch "Pampa Blues". Trotz Demenz als Thema, trotz trostloser Gegend ein soooooo unterhaltsames Buch - mit hintergründigem Humor, Ironie und ganz vielen skurrilen Typen und Ideen.  Gestern war es wieder so weit: Im rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur wurde die Goldene Leslie 2013 verliehen. Es ist ein Leseförderungs-Preis, dessen Preisträger / deren Preisträgerin von einer Jugendlichen-Jury (in diesem Jahr 7 Jugendliche) ausgesucht. In der Vorjury, die die Berge von Büchern vorher durchliest und eine Short-List erstellt, sitze unter anderem ich. Der aber natürlich keine Rolle bei dieser Preisverleihung spielt. Daher habe ich ein paar Fotos geschossen und mich über die lesefreudigen und klugen Jugendlichen gefreut. Leider waren dieses Mal So und nicht anders! (SUNA) aus Mainz nicht dabei. Die Jungs liebe ich ja, aber vermutlich sind sie mittlerweile zu te...

Goldene Leslie 2012 Preisverleihung

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Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gibt sich sehr viel Mühe im Bereich Leseförderung. Gemeinsam mit dem Literaturbüro in Mainz vergibt es zum Beispiel die Goldene Leslie, den Leseförderungspreis des Landes Rheinland-Pfalz. Wie wichtig dieser Preis ist, sieht man daran nicht nur daran, dass Staatssekretär Hans Beckmann und drei Landtagsabgeordnete anwesend waren, sondern ebenfalls daran, dass man zum zweiten Mal hintereinander die wunderbaren SUNA (So und nicht anders!) eingeladen hat, die nicht nur gut aussehen, sondern auch so singen, Acapella in deutscher, spritziger Sprache, die Laune macht.  Das Schöne an dieser Veranstaltung ist ja, dass Jugendliche den Preis vergeben, nachdem eine Erwachsenen-Jury eine Vorauswahl trifft (und ich mit dabei, ich habe übrigens wie bereits im letzten Jahr den Siegertitel vorgeschlagen ;-)) - Tradition ist, dass am Anfang die Jurymitglieder erzählen, wieso sie so gerne lesen. Den jungen Mann im Vordergr...

Plattenbaugefühle hören und sehen...

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Oder darüber diskutieren... Wieso ist das Schwul sein so schwierig für Jungs "mit Migrationshintergrund? werde ich gefragt. Ob ich eine Erklärung dafür habe... Nicht wirklich. Es werden Theorien ausdiskutiert, "die Angst vor der Frau im Islam" ist eine Arbeitshypothese, den Ausführungen des Autoren Joachim Helfer (Die Verschwulung der Welt) folgend:  „Als Homosexueller wahrgenommen und bezeichnet wird weder ein Mann, der einen Homosexuellen oder einen Jüngling begehrt, noch dieser Jüngling selber, sondern einzig der erwachsene Mann in seiner, für Rashid durch Bart- und Körperhaar symbolisierten, Potenz als Mann begehrt, sich also von ihm penetrieren lässt, oder zumindest ließe, wenn sein aufdringliches Buhlen zum Erfolg führen würde.“  Das heißt, dass das potenziell Weibische und weiblich Passive das Verteufelte in den Augen des Libanesen ist ( Rashid al-Daif, der sich in einer Streitschrift mit dem Deutschen fetzt) . Damit einhergeht klar ersichtlich die abwertende ...

Die goldene Leslie 2011 - Preisverleihung

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And the Winner is... Ursula Poznanski. :-) Die goldene Leslie 2011 wurde am 17.11. im rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur an sie und ihr wunderbares Buch "Erebos" verliehen. Ich sollte das Buch ja in meiner ersten Leserunde als Juror der Erwachsenen-Jury des Preises zu lesen und habe dies völlig begeistert im Urlaub in Lissabon getan, ich habe es verschlungen, konnte kaum noch aufhören, so war ich mitgerissen, in den Bann gezogen von dieser spannenden Geschichte - und ich nominierte das Buch. Mitgerissen war ich auch von der Veranstaltung am 17.11., die vom Literaturbüro Mainz  (Dietmar Gaumann) organisiert wurde. Nicht nur, dass er es geschafft hat, viele Jugendliche zur Veranstaltung um 14 Uhr zu bekommen... Wie schon bei den ersten Preisverleihungen, bei denen ich dabei sein konnte, war ich ganz beeindruckt von der Jugendlichen-Jury, die ihren Job beginnt, wenn wir unseren beendet haben. Wir sortieren für die Jug...

Tour de Mainz - fast wie Urlaub! :-)

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Mainzer Minipressen-Messe

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Das war eine wirklich nette Veranstaltung, wirklich nett, Mainz eben, alles etwas kleiner, sympathischer, niemals großkotzig, niemals großstädtisch... Freitag morgen war ich bereits da, um etwas dazu zu lernen, Thema: Ebookherstellung für Kleinverlage mit dem Referenten Andreas Aschberg, ganz interessant. Ab 14 Uhr dann diese kleine Messe am Rheinufer, in der ich einer Frage nachging: lohnt es sich, einen kleinen Verlag zu gründen? Genügend eine-Frau-Verlage, genügend ein-Mann-Verlage (und auch Pärchen-Verlage ;-)) waren da, die ich mal ein bisschen interviewen konnte. Mit einigermaßen deprimierendem Ergebnis. Auch nach Jahren können die meisten von ihnen nicht davon leben, brauchen andere Brotberufe, besonders wenn Verleger_innen sehr viel Wert auf SCHÖNE Bücher legen, mit tollem Layout, guter Herstellung, qualitativ gutem Inhalt - zum Beispiel der Achter-Verlag - dann ist damit zu rechnen, dass es eher ein Liebhaber-Hobby ist, was eher ein Minus- als ein Plusgeschäft wird. Aber wie ...

Mainz bleibt Mainz... am 11.11.

Okay, ich gebe es zu, manchmal bin ich NICHT GANZ auf der Höhe, so auch gestern, nein, gestern war ich wikrlich völlig neben der Spur, warum, weiß ich nicht. Eigentlich wollte ich zur Preisverleihung der Goldenen Leslie ( http://bit.ly/aYVPPA ), ihr erinnert euch, ich bin da in der Jury, siehe http://bit.ly/aQ2wh7 . Gestern sollte, also meiner Meinung nach, der Preis an T. A. Wegberg verliehen werden, allerdings in der realen Welt wurde der Preis schon mit großem Trara, vielen Jugendlichen und Fernsehen am Mittwoch verliehen, wie mir der Mann an der Pforte des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums erklärte. Wie konnte mir das passieren? Ich lief Richtung Altstadt, kam dabei NICHT am REWE vorbei, sondern kaufte dort ein "bisschen" Wein ein, und war plötzlich mittendrin! Ähnlich wie damals im Schirn-Video: http://bit.ly/cEhaKc . Ich war in Mainz und wollte da gar nicht mehr sein, es gab ja keinen Grund! Gibt es überhaupt einen dafür dort zu sein? ;-)  Eine nicht ganz e...
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Ich kann das Wort Integration nicht mehr hören und nicht mehr sehen!!! Als würde so ein Mist irgendjemandem irgendetwas bringen!!!

Gestern morgen in Mainz...

... musste ich mich schwer wundern. Ich habe es also gut getan, man merkt mir meinen "Migrationshintergrund" nicht an, YEAH, ich bin so deutsch, habe ja auch keinen Akzent, sehe gar nicht so aus, und meine Argumente sind auch noch vernünftig, YEAH, ich bin wohl "integriert", ja, ich bin vielleicht sogar "assimiliert", ich musste mich wirklich schwer wundern. Dabei muss ich diesen Menschen, der mir das sagte, nicht ernst nehmen, ich meine, wer versucht in einer Runde von Experten diejenigen mit Migrationshintergrund abzuzählen... du hast MIHIGRU, du nicht, du schon, du nicht, du nicht, du hast... Dabei sprach er ja noch nicht einmal etwas Falsches an, nein, im Gegenteil, er sprach an, dass in diesem Bereich "Arbeit zu Integration und Migration" so viele "Deutsche" arbeiten und so wenig mit MIHIGRU. Nun, erstes Problem: die Integrationisten reden gerne einmal davon, wie man "diese Menschen dazu bringen könnte, zu unserer Beratung zu ...