Keane: Strangeland
Es gibt Bands, die werden jahrzehntelang an ihrem ersten Album gemessen, und schaffen es in den Augen der Kritiker nicht, jemals wieder daran anzuschließen. So eine Band ist Keane. Die englischen Keane, bestehend aus dem Leadsänger Tom Chaplin, Tim Rice-Oxley am Klavier, Richard David Hughes am Schlagzeug (und seit 2011 Jesse Joseph Quin am Bass), lieferten mit ihrer Platte „Hopes and Fears“ ein vielbeachtetes Werk. „Somewhere Only We Know“ und „Everybody’s Changing“ sind bei Sing-Star Fans schon zu Hymnen geworden, die mit dem größten Eifer geschmettert werden, genauso natürlich beim Karaoke – in keinem Irish Pub fehlen diese zwei Lieder. Natürlich warten alle auf noch mehr „Evergreens“ (die sie jetzt schon sind) dieser Sorte, doch kann diese neue Platte „Strangeland“ nicht damit aufwarten. Doch das stört nicht, denn Tom Chaplin mit seiner herausragenden Stimme schafft es erneut, uns vom ersten Lied an einzulullen. Von Dahinplätschern des Albums kann keine Rede sein, sel...