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Trau dich! Der 5. Diary Slam in Frankfurt

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Die Lesebühne des Glücks präsentiert am 16.10. den fünften Diary Slam in Frankfurt.  Erneut findet die Veranstaltung in Die Zentrale Frankfurt, Coworking Space statt. Holt also eure Tagebücher heraus und tretet gegen andere wagemutige Menschen an, um die peinlichsten, witzigsten, erotischsten, schönsten, klügsten Stellen aus euren alten Diarys vor dem Publikum zu lesen. Das Publikum wird es euch mit Schmunzeln, Lachen, vielen Ohs und Ahs danken. Auch dieses Mal führe ich durch die Veranstaltung, Caro und Kristina werden für euer Wohl sorgen. :-) Also, traut euch und lest vor! :-) Titel: 5. Diary Slam Frankfurt  Datum: Donnerstag, 16.10., 20.00 Uhr Ort: Die Zentrale Frankfurt, Coworking Space, Berger Straße 175 Eintritt: frei

Diary Slam in Frankfurt - Valentinstags-Edition am 14/02/14

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Oh, Leute, letztes Jahr am Valentinstag fand der erste Diary Slam in Frankfurt statt. Und er schlug wie eine Bombe ein. Wirklich! Damals dachte ich mir: Aber beim nächsten Mal werde ich am Valentinstag andere Dinge zu tun haben, einen wunderschönen Mann daten, zum Beispiel. Aber vielleicht kommt dieser wunderschöne Mann ja zum Diary Slam? Ja, bitte! Kriegt dann auch eine extra nette Moderation von mir zu hören - und ganz viele witzige Tagebuch-Texte von ganz vielen Leser*innen. Hoffe ich. :-) Ich bin sehr gespannt. Bisher waren die Veranstaltungen ja wunderschön! :-) Also, kommt alle und schmunzelt und lacht und freut euch mit uns! :-)

Diary Slam, der erste - und nicht der letzte in Frankfurt

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Liebes Tagebuch, ich bin nicht normal!

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So, ich poste mal den Anfang meines Vortrages beim Ersten Diary Slam in Frankfurt. Der ist so peinlich, dass auch ihr euch trauen könnt, am Donnerstag Abend zu lesen. Oder zumindest da zu sein. ;-) Der Text ist übrigens sehr passend zum Flyer. :-) Kommt alle! Hört zu, lacht, fühlt mit, esst und trinkt mit uns. Es wird schön!  14.6.1991, Motto: Nicht normal Ich bin noch fünfzehn (ui, noch ganze drei Wochen!) und nicht normal. Nee, das ist wirklich wahr. Ich kann gar nicht normal sein. Nicht, dass ich wüsste, was normal zu sein bedeutet. Ich weiß nur, dass ich es offensichtlich nicht bin. Vor allem, wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin und mit ihnen rede. Worüber? Über Mädels. Nun ja, ich weniger. Eben deswegen bin ich ja nicht normal. Franks Traumfrau heißt Anna. Die von Matthias Elsa. Die von Christoph Nicole. Und meine Tom. Tja, Tom. Ich weiß, das hört sich nicht gerade weiblich an. Das liegt daran, dass SIE halt ein ER ist. Wie gesagt, liebes Tagebuch: Ich bin nicht n...

Blogparade: Liebes Tagebuch FÜNF

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Montag, 22.07. 2002. Da war ich 10 Jahre alt, als ich mein erstes Tagebuch begonnen habe. Ein Pimboli-Tagebuch. Pimboli war ein Bär und praktisch der kleinere und weniger bekannte Bruder von Diddl. Aus irgendeinem Grund begann ich darum jeden Eintrag nicht mit "Liebes Tagebuch", sondern mit "Lieber Pimboli". Schon spannend so ein altes Buch in die Hand zu nehmen und es zu lesen. Es kommt einem oft gar nicht so vor, als ob man da seine eigene Geschichte lesen würde. So fremd scheint einem manchmal die Person die da vor einigen Jahren ihre Gedanken verewigt hat. Oft findet man sich selbst peinlich, manchmal kann man einfach nur darüber lachen und ab und zu auch staunen. Der erste Eintrag begann wie folgt: Lieber Pimboli! Den ganzen Tag konnte ich es kaum erwarten bis wir endlich mit S. und L. zum Pferdehof drei Linden in Sonntag fuhren. Die zwei und ich werden dort eine Woche bleiben. Als wir um ca. 4 Uhr beim Pferdehof ankamen, waren schon fast alle Kinder dort ve...

Blogparade: Liebes Tagebuch VIER

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Tagebuch schreiben war mir immer ein Bedürfnis. Jemanden meinen Kummer, meine Freude anvertrauen, ohne bewertet zu werden. Mich “ausquatschen” zu können, ohne einen erhobenen Zeigefinger zu sehen. Oder um bestimmte Momente nicht zu vergessen. Heute – mit 45 Jahren – habe ich elf Tagebücher in gedruckter und geschriebener Form. Sie gehören zu den kostbarsten Besitzen, die ich habe. Angefangen habe ich mit einem Schulheft. Da war ich vielleicht acht oder neun Jahre alt. Die Einträge waren damals natürlich nicht lang. In etwa so: “Heute war ich in der Schule” oder “Heute war ich im Garten”. Das änderte sich dann im Teenie-Alter, als Mitmenschen interessanter wurden. Oder ich schriftlich überlegte, warum ich manche Leute doof fand. Oder ich mich ungerecht behandelt fühlte. Mein Tagebuch war meine beste Freundin. Irgendwann – ich glaube, ich war dreizehn oder vierzehn – fand meine Oma (bei der ich gewohnt habe) diese Tagebücher und hat sie gelesen. Das war das vorläufige Ende mein...

Blogparade: Liebes Tagebuch DREI

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Stefan Herz_Polaroid (copyright by Stefan Herz) Jannis Plastargias vom Blog  Schmerzwach.blogspot.de  hat andere Blogger dazu aufgerufen, Bilder oder Texte von ihren Tagebüchern zu veröffentlichen bzw. einen Beitrag zum Thema Tagebuch zu schreiben. Auch ich habe mir Gedanken zu dem Thema “Tagebuch” gemacht. Ich muss gestehen, ich habe niemals ein Tagebuch geschrieben, aus purer Angst, dass ein „Familienkontrollfreak“ es entdecken und auswerten könnte. Leider war das wirklich so, trotz dem Bestreben meine Gedanken in Worte zu fassen und niederzuschreiben. Nicht umsonst sagt man ja, dass es meistens hilft klare Gedanken zu fassen um wichtige und richtige Entscheidungen zu treffen. Heutzutage praktizieren das viel zu viele Menschen über die Öffentlichkeit, hemmungslos über Twitter, Facebook oder andere Medien, ohne sich darüber klar zu werden, dass sie damit ihre eigene Privatsphäre beeinträchtigen oder sich sogar lächerlich zu machen. Da lobe ich mir schon das kleine Bü...

Blogparade: Liebes Tagebuch EINS

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In seinem Blog  schmerzwach  forderte Jannis Ende November dazu auf, in unseren alten Tagebüchern zu stöbern, Fotos davon zu machen und daraus zu zitieren. Ich halte das für eine wunderbare Idee, daher folge ich seinem Aufruf gerne. Seit 1986 schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig Tagebücher, bis heute, ich erwähnte es schon. Im Gegensatz zu heute, wo man gar nicht genug Leser haben kann für seine Blogs, Tweets und so weiter, hatte ich damals eine geradezu panische Angst, jemand könnte mein Tagebuch lesen. Daher schrieb ich in deutscher Sütterlin-Schreibschrift, die ich mir kurz zuvor selbst beigebracht hatte. Die Schrift habe ich bis heute beibehalten, denn auch heute noch möchte ich nicht alles, was den Weg in mein Tagebuch findet, von anderen gelesen wissen, zumal das meiste eh höchst uninteressant sein dürfte. Zur Sache nun: Der nachfolgende Eintrag ist vom 29.11.1992. Ich war mal wieder verliebt (das waren immer die Zeiten, wo meine Tagebücher Hochkonjunktur hatt...

Blogparade "Liebes Tagebuch"

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Das Thema "Tagebuch" ist gerade in unserer heutigen Zeit und gerade für Blogger ein sehr aktuelles. Stichwort: Privatsphäre. Heute posten viele Menschen alles über Facebook und Blogs hinaus in die weite Welt, jede kleine Gemütsäußerung wird öffentlich gemacht. War das früher nicht anders? Als wir noch keine "elektronischen Tagebücher", sondern sie nur für uns selbst in einem papiernen, vielleicht sogar abschließbaren Büchlein führten? Was? Ihr habt überhaupt kein Tagebuch geführt? Das möchte ich ja gar nicht glauben.  Wie sahen denn eure Tagebücher aus? Habt ihr in letzter Zeit einmal in die längst vergangenen Zeiten hinein gelesen? Ist euch das auch peinlich, was ihr da mal in eure Tagebücher geschrieben habt? Wird uns irgendwann peinlich sein, was wir gerade so auf Facebook, Twitter und unseren Blogs schreiben?  In dieser Blogparade möchte ich euch anregen, Fotos von euren Tagebüchern zu machen, vielleicht ein bisschen hinein zu lesen und uns anderen daran tei...

Diary Slam in Frankfurt

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„Heute war ein schöner Tag. Markus hat mich im Englisch-Unterricht angelächelt. Und Stefan hat in der Pause gesagt, dass ich schöne Augen habe. Eigentlich finde ich ja Thomas viel toller, aber der interessiert sich ja nur für diese dumme Schlampe Bettina mit ihren dicken Möpsen. Egal. Ob mich Markus mal fragt, ob ich mit ihm ins Kino möchte? Oder Stefan? ...“ Sah euer Tagebuch auch so aus? Hört es sich auch an wie ein Plot von „Verbotene Liebe“ oder „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“?  Holt eure Tagebücher aus den Schubladen eurer ehemaligen Kinderzimmer, sie müssen laut gelesen werden. Vor Publikum. Teilt eure Geschichten mit uns, lasst uns die Bettinas gemeinsam hassen, bangen, ob Thomas doch ein Einsehen findet und sich die Richtige aussucht. Oder habt ihr lieber von euren ersten Fahrversuchen mit dem Moped oder Pyjama-Partys geschrieben? Die Lesebühne des Glücks veranstaltet den ersten Diary Slam in Frankfurt und möchte am 14.2.2013 im Glück ist jetzt! eure Tagebuch-E...

Kitchen Stories NINE - über das Blogschreiben

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Ralph Waldo Emerson sagte einst, dass an die Stelle von Romanen schließlich Tagebücher oder Autobiographien treten werden... Tagebücher, ja, elektronische Tagebücher wahrscheinlich, Blogs also, ein Blog, wie dieser hier, oder der stancerblog von Carsten oder einer der unzähligen anderen - die Utopie von Emerson ist wohl wahr geworden. Es gibt einen Zusatz, dass diese Tagebücher oder Autobiographien faszinierende Bücher sein können, " wenn ein Mann es nur versteht, aus dem, was er für seine Erfahrungen hält, das auszuwählen, was wirklich seine Erfahrung ist, und die Wahrheit wahrheitsgemäß aufzuzeichnen." Doch, so könnte man fragen, was ist denn "Wahrheit" und was sind "wirkliche Erfahrungen"? Und was faszinierende Blogs?  Jedes Sprichwort, jedes Buch, jedes kleine Wörtchen, das dir zur Hilfe und Trost bestimmt ist, wird auf geraden oder verschlungenen Wegen zu dir gelangen.  Das ist ein anderes Zitat von Ralph Waldo Emerson und es spricht mich sehr ...

Der Arzt (Part Two)

„Letztendlich können auch sie nichts gegen ihre unbewussten Abwehrmechanismen tun, sie sind einfach da, und flugs kann man einen Patienten nicht leiden und behandelt ihn dementsprechend.“ „Was soll denn das heißen?“ frage ich entrüstet. „Jeder Mensch sollte gleich vor Gericht und beim Arzt sein! Was sind denn das für Sitten?!“ Es drängen sich mir Gedanken auf, diesen Quacksalber endlich zu verlassen und einen neuen Arzt zu suchen. „Sie sind ja herzig! Ein wahrer Idealist! Aber ich sage Ihnen etwas! Ein Arzt muss jeden gleich behandeln, jeden Patienten muss er nach bestem Wissen und Gewissen therapieren, ihn als gleichwertigen Menschen betrachten. Doch wir sind keine Maschinen und keine Halbgötter in Weiß, was wir angeblich von uns glauben; wir haben Gefühle, Vorurteile, Verdrängungsapparate, Ängste, negative Wellen usw. wie andere Menschen auch. So kann es durchaus passieren, dass man jemanden halbherzig behandelt, den man nicht mag, es allerdings überhaupt nicht merkt, und man glaubt ...