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Posts mit dem Label "Darkroom Diaries" werden angezeigt.

schmerzwach feiert: Yihaaaa! Der 1500.Post!

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Ja, das ist der 1500.Post! Das ist Wahnsinn ... Tralalalalala. Unglaublich! Das hätte ich vor fünf Jahren nicht erwartet. Dass ich so lange durchhalte, dass ich so viel schreiben werde - dass schmerzwach so viel "Content" bringt. Und jetzt ist es soweit! Viele Gedanken habe ich mir gemacht: Was könnte der 1500.Post werden? Was schreibe ich? Eine schmerzwache Anekdote? Ein lustiger Beitrag aus einer meiner Reihen - "Kitchen Stories", "Darkroom Diaries", "Queere Videos", "schmerzwach reist ..." etc.? Oder etwas von Muffi? Oder etwas ganz Neues? Eine Innovation? Letztendlich habe ich mich für ein noch nie veröffentlichtes Weihnachtsbild und eine Geschichte aus der dazugehörigen Zeit entschieden. Eine Geschichte, die noch nie in dieser Form veröffentlicht wurden, nur in Teilen - und die ich auch erst sehr selten vor Publikum gelesen habe - man muss etwas scrollen, aber ... :-) Viel Spaß!!!  Rotweissblau R.O.T. Ich sitze in ihrer K...

Schmerzwach wird 2!

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Der Schmerzwach-Blick, Bild von Daniel Kleiter Schmerzwach wird 2! Es waren zwei wirklich aufregende Jahre, in denen sehr viel passiert ist. In meinem Leben und in diesem Blog. Es gibt sehr viele Postings, an die ich mich gut erinnere, aber all die 752 kriege ich hier nicht unter. Ich könnte auch nicht sagen, welche meine liebsten sind. Es gibt Statistiken: Mehr als 120.000 Klicks in den letzten anderthalb Jahren (seitdem es Statistiken gibt), Pimmel zeigen ist trotz allem nur auf Platz zwei mit fast 8000 Klicks bis dato. Aber was besagen Statistiken? DSDS ist auf Platz 1, was nicht überrascht, aber auch nicht glücklich macht. Andere Postings waren bedeutender, bahnbrechender, bunter: Die Reihe:  schreiben, saufen, huren zum Beispiel, die Kitchen Stories , die sich um das eigen Schreiben dreht, oder die Tour de Kultur , in denen es immer um kulturelle Veranstaltungen in Frankfurt, der heimlichen Kulturhauptstadt, geht. Die Beiträge zu Playing the City waren natürlich spanne...

Darkroom Diaries - 11 -

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Jott A. und Armin - eine Darkroom-Liebe. Es funktioniert nicht. Nicht so. Jott A. braucht den neuen Reiz, braucht das Exhibitionistische, Armin möchte etwas Festes, etwas "Normales" - was tun sie jetzt? Armin verschwindet auf jeden Fall ganz schnell aus der Wohnung von Jott. A., der ganz verstört im Bett liegen bleibt und sich sehr wundert, dass sein Honigmäulchen plötzlich so ausrastet und unbedingt SOFORT gehen MUSS. Er bleibt im Bett liegen und schaut sich den Porno an, ein wirklich guter Streifen, mit Golden Shower, Bareback und ganz vielen behaarten Männern... Armin irrt durch Frankfurt, weiß nicht, was er tun soll, er ist verliebt, es ist merkwürdig, aber er ist verliebt, er kann es nicht anders sagen. Ihm fehlt etwas an seiner Beziehung. Aber möchte er ganz darauf verzichten? Der Sex war ja für ihn auch geil. Bloß... wenn er immer den Eindruck hat, dass Jott A. diesen "äußeren" Reiz braucht, dann fühlt er sich einfach nicht geliebt, er fühlt sich nicht sexy...

Die nächsten zehn Wochen...

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So, ganz kurz möchte ich einmal innehalten: DSDS ist vorbei, der ESC auch, die Fußball-WM beginnt erst in fünf Wochen... Was wird hier die nächsten Wochen passieren? Neben den beiden Reihen Darkroom Diaries  (in denen es zünftig zugeht, jaja, pornös!) und Kitchen Stories , in denen ich über das Schreiben und Lesen reflektiere (ist doch schon anspruchsvoller, oder? ;-)), wird es noch vier neue Reihen geben: die zehnteilige  WTF, karelgott und "Gitte"!, die noch pornöser als die Darkroom Diaries sein wird (allerdings auch literarischer) und die das Vokabular meiner Lieblingsseite www.sprachnudel.de  benutzt und persifliert, es wird die Kolumne "London Diaries: Betti berichtet" an den Start gehen, ebenso werde ich alle Aktionen des von Georgette Carbonilla und mir gegründeten Vereins Sprich! dokumentieren, beginnend mit morgen - ich werde euch alle aufrufen, an unserer ersten Unterstützer_innen-Veranstaltung im Club Voltaire in Frankfurt teilzunehmen, diese Reihe wird...

Darkroom Diaries - 10 -

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Sie liegen auf dem Bett, es ist sehr warm, sie haben das Fenster geöffnet, damit ein laues Lüftchen in ihr Zimmer einziehen kann. Sie sind nackt, doch sie haben keinen Sex miteinander. Jott A. hat keine Lust, sagt er. Liegt es, beginnt Armin, liegt es daran, dass wir es ganz einfach nur im Bett, ganz alleine, ohne andere, ohne Exhibitionismus, ohne Darkroom, ohne Cruising Area... machen? Nein, nein, beeilt sich Jott A. zu sagen. Doch er kann sich insgeheim nicht dagegen verwehren, es stimmt! Sie hatten so gut wie immer Sex an solchen Orten, ihre "Liebe" lebte davon. Sie begann so. Sie blieb so. Sie bewegen sich nun am Scheideweg: bleibt es diese Liebe, die auf Sex basiert und zwar auf welchen, der immer ungewöhnlich sein muss, oder wird es mehr? Armin weiß die Antwort genau. Jott A. hatte bisher noch nie etwas anderes als körperliche Liebe, er weiß nicht, ob er zu einer Beziehung fähig, zu so einer erwachsenen Beziehung, mit Verantwortung, mit Zärtlichkeit, mit Verbundenhei...

Darkroom Diaries - 9 -

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Sie liefen über die Wiese, beide zogen sich neben Schuhen auch ihre Unterwäsche wieder an, wenn man nackt läuft, ist es ja noch etwas anderes als nackt auf der Wiese zu liegen, es war ihnen unangenehm. An ein paar auf der Wiese liegenden Handtücher und Männern vorbei ins Dickicht. Kleine Pfade waren in dieser dicht bepflanzten Bauminsel eingetreten... Sie folgten diesen Wegen und trafen zunächst auf einen Mann, der nackt rumstand, einen Ständer hatte und auf etwas wartete. Ein bisschen weiter hinten sahen sie dann die beiden Männer, die sie vorhin ins Dickicht haben gehen sehen. Sie trieben es miteinander. Armin war ganz aufgeregt, Jott A. unheimlich erregt. Was sollen wir machen? fragten beide mit ihren Blicken. In ihren Pants zeichneten sich ihre dicken Schwengel ab... Sie zogen sie aus. Und in diesem Moment spürten sie den anderen Mann hinter sich, der seine Hände ausstreckte und Armin berühren wollte. Der schreckte zunächst zurück, ließ es aber dann zu, als Jott A. ihn aufmuntern...

Darkroom Diaries - 8 -

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Sie sitzen beide im Grüneburgpark in Frankfurt, endlich Frühling, draußen sitzen, am besten nackt und einfach nur die wärmenden Sonnenstrahlen genießen. Jott A. erklärt Armin, dass dieser Teil des Grüneburgparks "Tuntengrill" genannt wird, Armin schaut sich um und sagt: "Achso, deswegen liegen hier fast nur Männer, und dann auch noch gerne nackt..." Jott A. fordert seinen Freund - ja, sind sie nun tatsächlich ein Paar - auf, diese Männer einmal zu beobachten, vor allem den, der gerade aufsteht. Armin sieht, wie dieser nackte Mann seine Schuhe anzieht, nur diese, und in Richtung Bauminsel geht, die hinter ihm liegt. Na, er wird wohl pissen gehen, denkt er sich. Er möchte seinen Blick abwenden, gelangweilt, doch Jott A. fordert ihn auf, weiter zu beobachten. Ein zweiter Mann steht auf, läuft ebenfalls in die Baum- und Sträucherinsel hinein. Auch er kehrt nicht zurück, minutenlang. Armin schaut Jott A. fragend an. Na, was denkst du? fragt ihn der. Cruising-Area? Ja, ...

Darkroom Diaries - 7-

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Jott A. und Armin also. In Frankfurt. Ein ganzes Wochenende lang. Wie mag diese Amour fou, wie man sie durchaus angesichts des Kennenlernens im Darkroom nennen könnte, wohl weitergehen? Ist eine Liebe tragfähig, die im Darkroom begonnen und in einem Bett in Kreuzberg weitergeführt wurde? Fragen über Fragen. Auch Armin möchte so vieles wissen! Wirst du mir Frankfurt zeigen? fragt er, und ich meine nicht die Darkrooms hier. Wirst du mich deinen Freunden vorstellen? Wirst du mit mir essen gehen? Wirst du mich in Berlin besuchen kommen am nächsten Wochenende?  Jott A. ist ganz mulmig zumute, als ihn Armin anblickt, er hatte bisher nur Affären, die Darkrooms, Pornokinos und Cruising Parks waren seine Welt, für eine Beziehung schien er nicht gemacht. Und dann kommt ein solcher Mensch, der ihn auf die "herkömmliche" Art kennenlernte, im Darkroom, der Heimat Jott A.´s, und möchte etwas "Herkömmliches". Doch diese beiden "Herkömmliche" passen nicht zusammen. Irg...

Darkroom Diaries - 6 -

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Sein Hauchen kitzelt mich, lässt mich hach-en, lässt mich ein wenig geil werden, doch ich versuche mich zurückzuhalten, er soll mal machen, sein Tempo gehen, sich erregen, mich erobern. Er berührt mich überall, massiert meine Brüste, spielt an meinen Nippeln, nimmt sie in seinen Mund, beißt ganz leicht in sie hinein, gerade so, dass es noch angenehm, erotisierend ist. Er küsst meine Haare unter meinem Bauchnabel, die in untere Regionen führen, er liebkost mich, immer weiter nach unten richtend... Er knöpft meine Hose auf, bis ganz nach unten, fasst vorsichtig hinein, berührt mich an der Leiste, immer schön an der Pant entlang, zieht die Hose noch weiter hinunter, spielt mit seinen Fingern unter meiner Unterhose rum, befingert die Gegend um mein bestes Stück herum... Mein Schwanz schwillt immer mehr an... Da bricht dann Jott A. fürs Erste ab und sagt, dass ich mir den Rest ja erstmal denken könne, in dem Augenblick, in der er nackt da stand, hielt er es nicht mehr aus, und begann mit ...

Darkroom Diaries - 5 -

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Jott A. kennt ihr bereits aus den letzten beiden Darkroom Diaries , ihr könnt euch erinnern... Ganz aufgeregt rief er mich vor ein paar Tagen an und erzählte mir Folgendes: "schmerzwach, du erinnerst dich doch an meine letzte Geschichte aus dem Darkroom, als ich so erstaunt war, wie gefühlvoll das war, doch jetzt toppe ich das noch! Also, es war so: Ich besuchte den Jen S., du kennst ihn ja gut, an dem Abend waren wir mit "der kleinen Königin" unterwegs, ein Freund von ihm, den ich ganz nett fand, wenn auch übertrieben tuckig, aber gut... Wir waren in so einer Kneipe in Berlin, die auch einen Darkroom hat. Wir saßen allerdings an der Theke, ich zwischen den beiden, der gutgebaute Barkeeper vor meiner Nase, mit Unterhemd, dunkelhäutig, sexy, nun gut... Wir hatten vorher zusammen mit mehreren Leuten gegessen, wollten noch einen Absacker nehmen. Plötzlich begann das Streitgespräch, das im Restaurant vorzeitig beendet wurde, von Neuem, als wäre keine Pause dazwischen gewe...

Kitchen Stories SEVEN

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In Kitchen Stories SIX  konnte man es bereits sehen: da saß ich nicht in der Küche und mein alter Laptop hat auch ausgedient: die fiftynine ist voll im MAC-Fieber, nun gehöre auch ich zur "gruseligen" APPLE-Familie. Aber dies soll nicht das Thema dieses Postings werden! Sondern.... Die Beschäftigung mit der Frage "Warum schreibe ich?" bzw. "Für wen schreibe ich? Warum sollen die Menschen meine Texte lesen?". Ich möchte es kurz einmal anders angehen als sonst. In Über Universen hatte ich mich ja schon mit der Thematik befasst... Diesmal gehe ich den esoterischen Weg: Krishnamurti sagte, dass Selbstverwirklichung eine Fluchtmöglichkeit für die Menschen darstelle, Selbstwirklichkeit sei nichts anderes als die Reaktion auf die Außenwelt, sie ist "nichts als das Bemühen, der Reaktion auf diese Außenwelt Ausdruck zu geben - Selbstverwirklichung durch die Kunst, die Wissenschaft, durch verschiedene Formen des Handelns." Dabei meint er nicht, dass Ku...

Darkroom Diaries - 4 -

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So etwas ist mir noch nie passiert, sagte mir Jott A. vor seiner nächsten Erzählung, also wirklich nicht, DAS ist nun absolut unüblich in Darkrooms, aber man lernt nie aus, es gibt die ungewöhnlichsten Dinge... Jott A. ist vielleicht nicht der attraktivste Mann der Welt, aber er hat etwas im Blick, so dieses Verruchte, das Sexuelle, vielleicht das, was ich nicht so habe, er hat es in ganz besonderem Maße. Jott A. erzählt, wie er vor einigen Jahren ins Chango nach Frankfurt, in der Bahnhofsgegend, mitgenommen worden ist. Er wusste vorher nicht, um was es da ging, seine jungen Kumpels sagten nur: Geile Mucke, geile neue Partyreihe, auf mehreren Ebenen, Dancefloors und ein Darkroom. Das reichte ihm an Information, dem Jott A. Darkroom, lecker, sagt er zur Bestätigung. Die Disco war voll, und ich ergänze dabei im Kopf: Ja, wie immer, wenn in Frankfurt eine neue Party an den Start geht, zwei Monate später brauchen die Schwuppen wieder etwas Neues! Jott A. sagt, geil, wieviele junge, gutge...

BEAT Generation - Schreiben, saufen, huren -1-

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Nordend. Das Mal Seh´n Kino in Frankfurt . Einst mein zweites Wohnzimmer, damals vor dem schönsten Mann der Welt. Ein schönes Programm, bisher habe ich nur gute Filme da gesehen.  Howl - Das Geheul. Allen Ginsberg. Den Film von Rob Epstein und Jeffrey Friedman sah ich Montag im Mal seh´n. Wundervoll. Der Film - ein Gedicht. Dieser Film ist ein Spiel, ohne ein Spielfim zu sein. Ein Gedicht wird vor Gericht angeklagt, wegen Obszönität. In diesem Film wird diese Verhandlung nachgestellt, genauso wie ein Interview mit Allen Ginsberg, gleichzeitig werden aber auch die Verse von "Howl" animiert, visualisiert, mit cooler Jazzmusik unterlegt.  Sie waren jung und sexy, verrückt und drogenabhängig, widerlich und schön: die Autoren der Beat Generation. Beat, das war ein Lebensgefühl, die Rebellion einer ganzen Generation gegen die Prüderie des Nachkriegs-Amerikas der fünfziger Jahre. Es waren Bohemians und Hedonisten, die ihre Sexualität frei auslebten, die Drogen nahmen, die geg...

Darkroom Diaries -3-

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Wenn es um die Darkroom Diaries geht, dann ist niemand berufener davon zu erzählen, als mein lieber Freund Jott A. Er machte einst eine Führung mit mir durch den Karlsruher Nymphengarten und bewies mir, dass es auch in dieser langweiligen Beamtenstadt Cruising Areas für Schwule gibt. Unangenehm vielleicht, dass ich beim Umschauen entdeckte, dass einer meiner Verehrer dort rumlungerte - der bekam, wie man sich denken kann, keine Chance mehr bei mir. Jott A., der so ganz anders mit seiner Sexualität umgeht als ich - ein Besucher nicht nur von Parks, sondern auch von Sex-Kinos und Klappen - erzählte und erzählt mir noch immer Geschichten, mit denen ich nicht dienen kann. Das geht dann so: Ich war einmal in einem Darkroom in Mannheim, im Connexxion, unten in den Katakomben, die haben ja jetzt zugemacht da. Da sind ja vor den eigentlichen Darkrooms noch so allerlei "Liebes"-Schaukeln, Zahnarztstühle, Slings etc... Dort habe ich mich in einen dieser Slings begeben, da ist einer v...