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Da ist mehr zwischen Himmel und Erde...

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Dies ist ein wahrlich schmerzwacher Beitrag. Back to the roots sozusagen. Einer, der auch mit der Vergangenheit zu tun hat. Und trotzdem mit der Gegenwart. Der Zukunft. Denn... solche Dinge passieren immer wieder. Sie sind Zeichen. Zeichen für etwas. Ich weiß nicht, was dieses ETWAS ist. Gläubige Menschen nennen es vielleicht GOTT. So weit lehne ich mich nicht heraus. Intuition. Gefühl. Schwingungen.  Ein Schritt zurück. Facebook. Da warb ich letztens für meine Bücher (soooo oft mache ich das ja nicht - egal ;-)), da meldete sich ein alter Freund aus Schülerzeiten bei mir und bestellte bei mir direkt das "schmerzwach"-Buch. Lasst ihn uns einfach F nennen. Passt ja auch zu Facebook. F also. Den ich durch Facebook wieder näher kennen lernte. Nachdem wir uns die letzten Jahre nur zwei oder drei Mal sehr zufällig trafen, zwar die Nummern getauscht haben, doch auch wieder verloren (ja, ich und die Technik). F also. Noch ein paar Schritte zurück. Schulzeit. Ich war sehr jung. Un...

Elf Fragen von schmerzwach an den Dichter BUNDY

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Porträt-Frohburg-2010 by Karl-Heinz Kalkhake Ich wurde geboren am 04.03.1972 in der Weltmetropole Nusplingen auf der schwäbischen Alb, als Sohn zweier wundervoller Elternteile, die mir eine wahrhaft herrliche und sorglose Jugend bescherten. Im Kindesalter schrieb ich schon zahlreiche Kurzgeschichten und mit 10 Jahren ein erstes Gedicht über Eidechsen, die einem Reim zuliebe „Ratzen“ genannt wurden. Seit meinem 18. Lebensjahr fuhr ich (viel zu schnell) Motorrad, verlor auf der Straße viele Freunde, und wechselte dann auf die Rennstrecke, wo ich mich während der nächsten 20 Jahre ausschließlich rumtrieb und ziemlich erfolgreich Rennen fuhr. Neben Abitur, Studium und Beamtenlaufbahn schrieb ich regelmäßig Artikel für diverse Motorradzeitschriften („MO“, „PS“ etc.) und war Mitautor der Motorrad-Anthologie „Gaskrank – Geschichten aus der Kurve“. Und seit 2009 schreibe ich auch Gedichte. Diese früher undenkbare Kombination habe ich Eric zu verdanken, einem Freund, der mich im Septembe...

Ali und Ramazan von Perihan Magden

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Der Roman "Ali und Ramazan" von Perihan Magden lag vor Kurzem noch neben Plattenbaugefühle im Oscar Wilde Buchladen... Ich habe es mir gekauft und natürlich gelesen... So wie ich das erste ins Deutsche übersetzte Buch von der Journalistin und Autorin Perihan Magden mit dem Namen "Zwei Mädchen. Istanbul story" gelesen habe. "Ali und Ramazan" wurde im Jahr 2010 zum Buch des Jahres in der Türkei gewählt, es wird gerade verfilmt. Es geht um "Seite 3"-Jungs - die Seite 3 ist diejenige, auf der Verbrechen, Todesfälle usw. berichtet werden. Und im Jahre 1992 las nun die Autorin vom Tod eines jungen Prostituierten, von Ramazan. Sie recherchierte diesen Fall und schrieb ein halb dokumentarisches und halb literarisches Buch darüber. Der wunderschöne Ramazan ist in einem Waisenhaus in Istanbul untergebracht. Er wird von allen bewundert, nicht alleine deswegen, weil er jeden beim Murmeln spielen besiegt, er ist der Anführer. Dann kommt Ali, der Kurde, aus ...

Der kranke Esel

„Bist du immer noch krank?“ fragte ich meinen lieben Freund Mustafa. „Ja, wirklich schlimm. Es geht nicht vorbei. Das liegt nur an diesem Scheiß-Wetter“, sagte er und nieste. „Kennt deine Mutter keine tollen Hausmittel, die dich von dieser Grippe erlösen?“ „Hör mir damit auf. Meine Großmutter hat mir so ein seltsames Gebräu aus der Türkei geschickt. Ich will gar nicht wissen, was das genau ist. Es sieht so widerlich aus, dass ich niemals nur in die Nähe davon kommen werde.“ „Ach, ist das die Oma, die glaubt, dass der Fernseher ein Teufelswerk ist?“ Er stöhnte. „Ja, genau die. Sie versucht mich übrigens nicht nur mit Hilfe dieser ´Arznei´ zu heilen, sondern wendet ihre telepathischen Fähigkeiten an.“ „Haha, sagt sie also. Und? Wirkt es?“ „Selbstverständlich. Das Fieber ist um 0,05 zurückgegangen. Pah.“ Ich ging ins Wohnzimmer, in dem meine Mutter saß und in ihrem Buch der Wunder las. Das war ein Buch über das griechische „Lourdes“, dort wurden bereits viele Menschen gerettet, die glaubt...

Ein Lesetipp für das nächste Jahr...

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Das Buch "Eine italienische Liebe" von PHILIPPE BESSON... Es ist eine banale Weisheit: In Romanen kommt es auf die Sprache an. Wieso ich das so hervorhebe? Ist das nicht zu trivial, um es extra zu betonen? Ist es nicht. Den meisten Lesern ist das so nicht bewusst. Muss es auch nicht. Das Lesen hat verschiedene Funktionen. Manche schalten ab, manche fliehen in fremde Welten, manche möchten erregt werden, andere wollen Gänsehaut bekommen. In erster Linie geht es in diesen Leseweisen um Inhaltliches. Der Text muss leicht lesbar sein, aber nicht zwangsläufig sprachlich niveauvoll. Die Handlung ist spannend, aufregend, attraktiv. Wieso sollte es in einem Roman von Elizabeth George Schachtelsätze geben wie in Thomas Bernhards Texten? Trotzdem kann sie sehr gut schreiben. Nur macht man sich keine Gedanken über den Satzbau, die Formulierungen. Und selten denkt man: Wow, welch wahrer Gedanke! In Philippe Bessons Bücher ist das anders. Er hat die Fähigkeit, Wahrheiten in einfacher ...