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Fortsetzungsroman: Moody Blue 31

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http://schmerzwach.blogspot.de/2013/04/fortsetzungsroman-moody-blue-30.html Als ich in das Krankenhaus eintrat, merkte ich, dass ich die Zimmernummer gar nicht kannte, also fragte ich am Empfang. 333. Ich lief in den dritten Stock und suchte das Zimmer, der Krankenhausgeruch wurde immer unangenehmer. Wie ich es hasste, Leute darin zu besuchen! Als ich an Christians Tür klopfte, fiel mir erst ein, dass ich kein Mitbringsel für ihn hatte. Ach, er würde es verkraften. Ich hörte seine Stimme: Herein! rufen. Ich trat ein und sah einen übelzugerichteten Christian im Bett liegen. Ich wusste nicht, wie ich ihn begrüßen sollte. Daher sagte ich nur Hallo und fragte ihn, ob er sehr leide. Wie bereits gesagt, ich hatte nicht den besten Draht zu ihm, aber in diesem Fall ging es ganz gut, denn ich wollte ein paar Dinge über Tobias herauskriegen, der ihn immer noch nicht besucht hatte, ich fragte, warum, doch der arme Junge konnte mir keine Antwort darauf geben. Er, der sonst so Selbst...

Fortsetzungsroman: Moody Blue 30

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http://schmerzwach.blogspot.de/2013/03/ fortsetzungsroman-moody-blue-29.html Hör zu, Apostoli, sagte er, was sie für eine Geschichte hat, will ich nicht  wissen, ich will sie einfach nur lieben - solange sie mich liebt, ist mir alles andere egal. Und ich Hornochse machte mich lustig über ihn, indem ich ein Lied sang: I don´t care who you are... as long as you love me. Er lachte, ging auf die Verhöhnung nicht ein. Es war ihm egal. Ich sagte, ihre Geschichte gehört doch zu ihr, du kannst sie doch nicht ausklammern, ihre Geschichte macht sie zu dem Menschen, der sie ist, wie kannst du sie lieben, ohne sie zu kennen, kennen zu wollen? Liebst du sie wirklich oder begehrst du sie? Kann man überhaupt von Liebe sprechen nach so kurzer Zeit? Verliebt sein, ja! Aber Liebe?! Während ich so sprach, rannte er aus dem Zimmer hinaus, die Treppe hinunter, ich schrie ihm hinterher: sie ist gefährlich, pass auf dich auf; ich hörte die Tür zufallen. Scheiße, jetzt hatte ich ihn wied...

Fortsetzungsroman: Moody Blue 29

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http://schmerzwach.blogspot.de/2013/03/ fortsetzungsroman-moody-blue-28.html Wie hat er das gemacht? fragte ich. Die Tapete? fragte er und schaute mich an. Aber wie sollte das funktionieren? Er ist ein Teufel, sagte mein Süßer. Wie bitte?! Ein Teufel ist er! sagte er überzeugt, ich darf dich, Apostoli, daran erinnern, dass du Geschichten wie „Der kranke Esel“ und „Jesus ist vom Kreuz gefallen“ geschrieben hast und an die Merkwürdigkeiten darin geglaubt hast! Wer an Heilige, die einen im Schlaf besuchen, um jemanden vor einem Unglück zu warnen, glaubt, der kann auch an Teufel glauben. Tobi ist einer, ich verstehe zwar auch nicht, wie das sein kann, aber es ist so. Und jetzt? fragte ich. Keine Ahnung! antwortete er, schlafen wir erst einmal drüber. Ähm, fand Tobi es nicht merkwürdig, dass du mit ihm schlafen wolltest? Nein, Apostoli, er schien darauf vorbereitet gewesen zu sein, vielleicht macht er solche Dinge täglich, vielleicht ist es seine tägliche Show. Wie fandest du eigentlich...

Fortsetzungsroman: Moody Blue 28

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http://schmerzwach.blogspot.de/2013/03/ fortsetzungsroman-moody-blue-27.html Ich liebe dich, begrüßte ich ihn euphorisch, küsste ihn. Er wollte von mir wissen, warum Tobi und ich nicht ins Krankenhaus gekommen waren. Irritiert stand ich ihm gegenüber, lief dann an ihm vorbei, hinauf in mein Zimmer, dort legte ich mich ins Bett, er folgte mir, ich fragte, wer denn im Krankenhaus liege und er antwortete mir, dass Christian am Nachmittag übel zusammengeschlagen worden war, ob mir Tobi nichts davon erzählt habe. Weiß er das? fragte ich. Natürlich, sagte er, Christian hat ihn als ersten angerufen, später, als du gerade gegangen warst, uns. Es hat ihn sehr enttäuscht, dass ihr nicht gekommen seid, ihr hattet wohl etwas Besseres zu tun.  Bist du mir böse, Alejandro? Ich wusste das nicht.  Christian ist Tobi verfallen und den interessiert es gar nicht, der vögelt lieber mit meinem Freund. Bist du mir böse? fragte ich ihn noch einmal. Ich gehe fremd und dann gibt es solche Verwic...

Fortsetzungsroman: Moody Blue 27

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http://schmerzwach.blogspot.de/2013/02/ fortsetzungsroman-moody-blue-26.html Was hatte mein Süßer einst gesagt, ich bräuchte Tobi nicht intim zu kennen, um sein Geheimnis zu erfahren?! Da hatte er sich getäuscht. Oder seine Intuition wollte mich damals vor meinem neuen Freund warnen. Er ließ mich ziehen, aber nicht ohne noch einmal darauf hinzuweisen, dass ich achtgeben solle.  Tobias wohnte in einem ganz normalen, unauffälligen Einfamilienhaus, von außen sehr gewöhnlich, blassgelbe Fassade, braune Fensterläden, orangener Sockel. Doch drinnen überraschte die moderne, ungewöhnliche Dekoration, hier war kein Möbelstück zuviel, alles sparsam und geräumig, mit extravaganten schwarz-silbernen Stühlen, absurden schwarzen Ledersessel, seltsam geformten Tischen, wenig Bildern, aber wenn, dann einfarbig auf weißem Grund, meistens Blautöne, die technischen Geräte waren vom Besten und Aufwändigsten, Tobis Eltern schienen viel Geld zu besitzen. Apropos. Wo sind deine Eltern? fragte ich ih...

Fortsetzungsroman: Moody Blue 26

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http://schmerzwach.blogspot.de/2013/02/ fortsetzungsroman-moody-blue-25.html Hey, darf ich dich fragen, mit wem du zusammen warst, Christine? Muss das sein? sagte sie nervös. Ich erzähle es niemandem, sag es mir bitte, es ist wichtig. Rouven. Rouven?! Christine, ich mag ihn sehr gerne und er mich. Schon klar, sagte sie, nur möchte ich nicht, dass es jemand erfährt. Ich dachte, er erzählt es herum, wandte ich ein. Aber nicht, dass ich das Mädchen war, erklärte sie. Okay, ich habe verstanden, danke, Christine.  Rouven kannte ich schon einige Jahre; als er etwa elf war, trainierte ich ihn ein paar Mal, ich fand ihn so schrecklich goldig, blond, blau-äugig, engelsgleich, allerliebst lächelnd, ein Typ, der alle Mädchen haben kann. Er kam bald nicht mehr, ich verlor ihn aus den Augen. Der Zufall wollte es, dass er mit einem guten Freund von mir Tennis spielte; als derjenige eine Party organisierte, lud er auch den Süßen ein und so trafen wir wieder aufeinander. Wir verstanden uns gu...