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Theke. Texte. Temperamente. Alles Glauben?

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Nicht die Laune vermiesen lassen. Das Wetter zwang uns, die Veranstaltung IM Neglected Grassland durchzuführen - also nicht draußen im Garten, sondern im plüschigen ROT des "Le Bau" (wie das NG anfangs hieß). ROT sah ich auch beim Buch von Esther Maria Magnis. Ihr erstes misslungenes Kapitel heißt ROT - und diese Farbe kommt in jedem dritten Satz vor, kreativerweise. Ein weiteres Fazit: höchste Uneinigkeit bei den drei Büchern! Fazit auch: Der Dramaturg und Performance-Künstler Aetschy fand keines der Bücher wirklich lesenswert. Die Autorin und Bloggerin Sophie Maltzahn beeindruckte erneut mit ihrer Kompetenz und damit, einen Satz in Bernhardsche Länge ziehen zu können. Und der dritte im Bunde kam nie zu Wort - ihm wurde im Gegenteil das Mikrofon mehrmals entzogen. ;-) Holger Detmering (FAZ; der für das Konzept zuständig ist) machte immer Zeichen, dass wir über der Zeit liegen. Und Ptrk9000 heizte vor und nach dem "Literarischen Terzett" mit heißen Rhythmen...

Frankfurt Walking im Frankfurt Souvenir - Impressionen

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Alles mal ausprobieren. Mit netten Menschen kooperieren. In schönen Läden lesen. Frankfurt Walking. Im Frankfurt Souvenir - einem sehr schönen Shop in der Zeil Galerie, in der es Frankfurtensia gibt. Oh, dieses Wort hört sich langweilig an. Nein, da werden nicht die üblichen Bembel angeboten, hier gibt es wunderbar designte Produkte, die mit Frankfurt zu tun haben, Bücher und Bildbände. Levend Seyhan, Mitautor bei Frankfurt Walking, und ich hatten die Ehre am Samstag nachmittag im Frankfurt Souvenir zu lesen (Vielen Dank an Gini! Vielen Dank an unseren Techniker Hagen!) - es war so gedacht, dass die Kund*Innen, die sich gerade im Laden befinden, neugierig auf unser schönes Büchlein gemacht werden. Manche haben sich tatsächlich in unsere Nähe getraut, auf die vorbereiteten Kartons gesetzt. Andere blieben länger im Laden stehen und hörten aufmerksam zu, bis sie ihre Shopping Tour fortsetzten. Das Publikum, das sich traute, ließ auch Interaktion zu - so haben auch die beiden anwesend...

Ein persönlicher Post: Tumor-Trauma?!

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Kann man es ein Trauma nennen? Als ich fünfzehn bekam ich eine Diagnose: Mein Tumor war also bösartig, wurde zwar ganz entfernt, eine  Chemotherapie und Bestrahlungen musste ich trotzdem durchmachen. Ein halbes Jahr lang. In Freiburg damals auf der Kinder-Krebs-Station von Pfaundler. Mittlerweile ist das 22 Jahre her. Und trotzdem. Dieses Jahr erscheint nach all dieser Zeit ein Briefroman, der diese Zeit verarbeitet. Bereits im letzten Jahr erschienen zwei Kurzgeschichten in meiner Anthologie "Liebe und andere Schmerzen", die sich auch mit dem Thema Krebsleiden bei Jugendlichen beschäftigten. Kein Zufall! Lange Zeit dachte ich, dass ich diese sehr prägende Krankheit vollständig verarbeitet hätte, dass ich überhaupt kein Problem hätte. Aber warum kann ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green nicht lesen? So oft hatte ich es in den Händen, mich dann doch nicht getraut. Trauma?! Offensichtlich habe ich ein Trauma - eines, das immer wieder Bahn bri...

Zur Rückkehr Mirek Mackes aus dem "Exil" der Wanderausstellung 2012-2014. Eine Stellungnahme von Harald Etzemüller

Für eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung Beim Nachdenken über den Stellenwert des Kunstvereins Familie Montez für die hiesige Kulturszene werden neben der selbstverständlich vorhandene Qualität künstlerischer Positionen des bisherigen Ausstellungsprogramms andere Aspekte kultur ellen Handelns deutlich, für die Mirek Mackes Engagement steht. Mit der von ihm ausgehenden Aufforderung zur Partizipation, zur Emanzipation der Kreativität außerhalb kanonisierter Denkschemata und zur Identitätsfindung von Kunstschaffenden und dem interessierten Publikum – allesamt Leitbegriffe der kultur- und bildungspolitischen Diskussion vergangener Jahrzehnte – löst er ein, was Hilmar Hoffmann einmal unter dem Diktum »Kultur für alle« gefordert hatte. Den Menschen als kulturell und künstlerisch aktives Subjekt wahr- und ernst zu nehmen, den Wurzeln weit mehr Aufmerksamkeit zu widmen, das war wohl auch ein tieferer Sinn dieses wachsenden Ausstellungsprojekts, welches mit dem Einzug in die neuen Räume de...

Verleihung der Ehrenamts-Card in der Paulskirche

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Dies ist eine schöne Würdigung der Stadt Frankfurt: Ihre Bürger/innen kriegen, vorausgesetzt sie arbeiten bereits mehr als fünf Jahre mindestens fünf Stunden die Woche ehrenamtlich, feierlich eine Ehrenamts-Card in der Paulskirche überreicht. Das macht der Oberbürgermeister Peter Feldmann höchstpersönlich. Auch ich darf mich jetzt Besitzer einer Ehrenamts-Card nennen und einige Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Verliehen wurde sie mir am 2.6.2014 - hier einige Impressionen von dieser kleinen, aber feinen (und gut besuchten) Veranstaltung). 

Lesung Berlin Utopia und Vorstellung BGE interaktiv

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KAWOOM Lesung von "Berlin UTOPIA" und Vorstellung des BGE-Interaktiv GLS Bank Frankfurt, Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main Dienstag, 10. Juni 2014, 18.30 bis 20.30 Uhr Der Autor Jannis Plastargias aus Frankfurt liest aus seinem neuen Buch „Berlin UTOPIA“ und Vertreter der interaktiven Webseite BGE-Interaktiv stellen ihr Projekt zum Bedingungslosen Grundeinkommen vor. „Berlin UTOPIA“ KAWOOOM – Eine Explosion in der Neujahrsnacht 2014/2015 auf der Admiralsbrücke in Berlin Kreuzberg. Zehn Jahre später wacht Macius auf einer Intensivstation in der Berliner Charité auf - und alles ist plötzlich anders. Berlin ist sauber, nirgends Obdachlose, überall lachende Gesichter. Deutschland hat den weltbesten Glücksindex, das Bedingungslose Grundeinkommen wurde eingeführt und alle Bürger scheinen ein sinnvolles Leben zu führen. Doch was ist das für eine Uptopie? Kann Macius das Rätsel um Berlin lösen und die Hintergründe der Utopie verstehen? BGE-INTERAKTIV.DE  ...

Messdi und so

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Kehl. Alte Heimat. Nicht oft besucht - aber dann: Messdi. Die sechste Jahreszeit in Kehl. Die fünfte Jahreszeit ist, wie in Köln oder Mainz auch, die Fastnacht (Fasching, Karneval, wie auch immer). Aber den Messdi hat niemand. Vier Tage Ausnahmezustand. Immer beginnend an Christi Himmelfahrt, umgangssprachlich der Vatertag oder im Osten Herrentag.Ja, jeden Donnerstag torkeln massenweise Männer über den Messdi, schon nachmittags betrunken, abends ist bei vielen dann alles vorbei. Alles ist auf den Beinen am Messdi, jung wie alt, jeder Herkunft, ein deutsch-französisches Sprachenmeer - denn auch die Straßburger kommen zum Messdi, vor allem die jüngeren. Und es sind Menschen da, die sonst nur an Weihnachten zu Besuch sind (und nicht einmal an Ostern) - Menschen, mit denen ich mal auf der Schule war. Menschen, mit denen ich sehr viel Zeit verbracht habe - früher!  Ich hatte zwei Jahre ausgesetzt mit dem Messdi, da waren so viele andere Dinge, die ich zeitgleich zu tun hatte. Aber d...