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Bahnhofsviertelnacht 2014

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Nach der Bahnhofsviertelnacht 2013 darf ich nun das zweite Mal hintereinander im Programm mitwirken: Beim letzten Mal präsentierte ich mein Projekt "RotZSchwul" in der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, diesmal tue ich mich zusammen mit ihr und werde im "Wunderbaren Waschsalon" aus "Frankfurt Walking" lesen. Schön wird das! :-) Um 20.30 Uhr wird mich, Überraschung, Überraschung, meine Kollegin Sophie von Maltzahn, die auch bei Frankfurt Walking mitge"walkt" ist bzw. mitgeschrieben hat. Sie wird das erste Mal aus ihrem Roman "Grenzwerte 1928" lesen!

Battle of Love Poets

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Café Karussell im Switchboard, 19.8.2014, ab 15.30 Uhr Im November 1978 gab es in Berlin den ersten "Workshop schreibende Schwule". Es war das Ende der verdrucksten Darstellung homoerotischer Gefühle in der Literatur und der Anfang einer bekennenden "Schwulenliteratur". Heute gibt es eine junge Generation schwuler und lesbischer AutorInnen, die eine eigene Sprache zu finden versucht, für diesen merkwürdigen Zustand, unter scheinbar freien Bedingungen gleichgeschlechtlich lieben zu können, und dennoch weiterhin an der Homosexualität zu leiden. Jannis Plastargias und Michael Holy lassen in einem literarischen "Battle" (Wettkampf) die alten und jungen Autoren in ihren Texten gegeneinander antreten. Mit Hilfe eines "Glüxlyrix" könne die Zuhörer die Themen der Lesung mitbestimmen. Das Café ist ein Treffpunkt für Männer liebende Männer der Generation 50plus. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Projekt des Frankfurter Verbandes mit der AG 3...

Ich will ein Burgenblogger sein!

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Dieses Bild tauchte gestern ständig auf meinen Timeline in den sozialen Netzwerken auf, vielfach geteilt - alleine deswegen hat sich die Aktion der Generaldirektion Kulturelles Erbe, der Rheinischen Zeitung und der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz gelohnt. Mir wurde von mehreren Freunden geraten, mich doch sofort als Burgenblogger zu melden. Und ja, sie liegen da richtig. Das sollte ich - und das mache ich auch! So sieht das aus! :-) Wieso ich so prädestiniert dafür bin? Das wissen natürlich schmerzwach-Leser*Innen, habe ich doch genau vor einem Jahr einen Monat lang die "schmerzwach reist"-Aktion ausgerufen: Ich fuhr fast täglich mit der Bahn irgendwohin und postete sowohl auf Facebook, Pinterest und Instagram als auch hier im Blog Fotos und Gedankensplitter. Alles begann in Idstein , märchenhaft und entspannt. Es war ein aufregender August, mit einem Nebenprojekt "In Deutschlands Flüssen schwimmen" zum Beispiel in der Mosel  mit meinen Nichten: Im küh...

Wenn er da wäre ...

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               L.                Die weiße Orchidee                verwelkt                die Tapete                vergilbt                volle Aschenbecher überall                leere Pfandflaschen                die Weinflaschen ungezählt                das Sofa abgewetzt                der Musikschrank kurz vor dem Zusammenbruch                den Kopfhörer des MP3-Players auf den Ohren                das immer gleiche Sigur Rós-Lied auf Repeat gestellt           ...

Der heiße Rhythmus der Liebe - Eine Ausschreibung

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Im Juli 2014 erschien das Buch ›Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig. 18 erotische Rezepte‹ in der Reihe Q. Erneut hat die Arbeit mit den Autor/innen sehr viel Freude gebracht, 18 ganz unterschiedliche, bunte, vielfältige Geschichten mit hoher Qualität kamen dabei heraus. Für den Erscheinungstermin Juni 2015 haben wir ein drittes Buch geplant und dafür folgendes Motto ausgewählt: ›Der heiße Rhythmus der Liebe‹ Paare haben „ihren Song“, Menschen kommen sich beim Tanzen im Club näher, lernen sich kennen – und manchmal lieben. In tiefster Liebessehnsucht hört man melancholische Liebeslieder, denkt an die Geliebte/den Geliebten, gemeinsam sitzt man am Meer und lauscht verliebt dem Rauschen. Und wer kennt nicht das Schwärmen für den Sänger einer Boyband oder die Bassistin einer angesagten Punk-Rock-Band? Musik und Liebe/Erotik gehören genauso zusammen wie Tanzen und Liebe/Erotik. Jede/r hat dazu eine Geschichte zu erzählen: glücklich, unglücklich, romantisch, leidenschaftli...

Lite-Rad-Tour 2014 - Impressionen

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Das erste Bild hier ist ein selfie. Gääääähn! Machst du jeden Tag, schmerzwach. Ja, ich weiß - ABER: das selfie habe ich während einer Moderation geschossen und sofort danach online gestellt. Kann das noch jemand? :-))) So war die 3. Lite-Rad-Tour: spontan, gut gelaunt, kreativ. Etwas weniger los als die Jahre zuvor, dafür durften aber auch Leute lesen, die mutig waren und eigene Texte dabei hatten. Rainer Franke zum Beispiel, Gregor vom Waggon am Kulturgleis, wo unsere Reise entlang des Mains begann. Wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr war auch der Aphoristiker Carsten Nagels mit von der Partie. Kristina, Caro und ich mögen den ja auch so gerne. :-) Levend war wie im letzten Jahr dabei, las neben seinem "Torben  stirbt im Wohnzimmer" auch Kürzestgeschichten. Macht auch nicht jeder. Das Wetter war wunderschön, die Fahrt auch - obwohl es einen kleineren Unfall gab ... Aber es ist nichts passiert und wir konnten beruhigt im Blauen Haus am Niederräder Ufer weiter lesen. Schön ...

Film drehen ...

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Spaß hat es gemacht! Was? Es gibt da ein wunderbares Projekt des Künstlers Dieudonné Niangouna i m Mousonturm, es heißt Le Kung Fu: Noch bevor sich Dieudonné Niangouna dem Schreiben und dem Theater zuwandte, entdeckte er die Welt des Kinos und insbesondere die des Autoren- und Kung Fu-Films. Gemeinsam mit seinem Vater verbachte er in seiner Kindheit viel Zeit mit dem heimischen Videorekorder und vor der Kinoleinwand. Sein Vater wünschte sich nichts sehnlicher, als dass Dieudonné eines Tages nach China fahren und dort die Kunst des Kung Fus bei den Shaolinmönchen erlernen sollte. Die Zeit zwischen 5 und 16 Jahren verbrachte dieser insbesondere mit dem Nacherzählen von Filmen – bis zu 2500 Stück hatte er im Repertoire und unterhielt damit Freunde, Familie, Passanten. Das Theaterstück Le Kung Fu erzählt diese Geschichte als Biopic gespickt mit Lieblingsfilmszenen von Frankfurter Bürgern. In seiner Soloarbeit fabuliert Dieudonné Niangouna also nicht nur über seine persönliche Filmg...