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Der 500. Post ist für alle die...

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... die gerne in diesem Blog schmökern. Und zwar jetzt seit genau anderthalb Jahren (seit dem 6.12.09), seit rund 57.000 Klicks und eben 499 Beiträgen, die so ganz unterschiedlicher Natur sind, wie ihr alle wisst, mal abgehoben, mal trashig, mal anspruchsvoll, mal trivial, mal moralisch, mal pornös. Ich möchte euch dafür belohnen, dass ihr so fleißig in meinem Blog lest, denn es berührt mich, macht mich stolz und glücklich, jede/r einzelne/r Leser_in freut mich. Also... Was wünscht ihr euch? Was müsst ihr tun?  1) Einen Kommentar schreiben, entweder hier oder - wenn anonymer gewünscht - über Facebook, in dem man kurz schreibt, seit wann man das Blog liest und warum. ( http://www.facebook.com/schmerzwach  - und wenn der- oder diejenige nicht verlinkt ist, kurz eine Freundesanfrage starten)  2. In diesem Kommentar angeben, was man gerne geschenkt bekommen möchte. a) Ein Buch, das eher queer ist, b) ein Buch, das heteronormativ ist oder c) ein Posting, das einem/r gewidmet...

Heidelberg - die schönste und chilligste Stadt Deutschlands

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Mit Heidelberg verbinde ich sehr schöne Erinnerungen... Kein Wunder, es ist die schönste Stadt Deutschlands... Ich erinnere mich an eine „homosexuelle Eheschließung“ (oder wie man das nennen mag) zwischen der Polin Martha und einer Frau, die ich davor, aber auch danach nie wieder gesehen habe, ich erinnere mich an ein Gespräch mit Christoph, der ehemalige Partner meines ehemals besten Freundes – an die vielen Teesorten, die er mir anbot und ... an die Trennung der beiden, die bald nach meinem Besuch erfolgte, ich erinnere mich an den bayerischen Mitbewohner von C., der vor unseren Augen in die Badewanne kotzte und noch sehr viel mehr solcher kleiner Dramen. Nein, Schmarrn – die schönsten Momente behalte ich für mich. ☺ http://img.fotocommunity.com/photos/4842837.jpg Am letzten Wochenende war es Zeit, Stoff für neue Erinnerungen zu sammeln. Der schönste Mann der Welt und ich zogen also los, auf diese beschwerliche Reise nach Heidelberg, in so einem Bummelzug, der an allen „Unterwe...

Padraig und Peadar -2-

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„Wenn du mich hinbringst, dann werden wir ja weitersehen, wie es mit uns weitergeht, mein Fremder.“ Peadar mochte diesen Mann nicht besonders, doch er musste an diesen See gelangen und dafür war dessen Hilfe nötig. Nach einem Tagesritt bereits waren sie angekommen.  Hier war das Paradies für alle Knabenliebhaber im ganzen Reich. Überall wälzten sich junge Männer herum. Kleidung brauchte man hier keine. Wenn gutes Wetter war, dann badete man draußen und lag am Ufer. Und bei schlechterem Wetter verkroch man sich vor den Kaminen des Schlosses, das hundert Meter vom See entfernt lag. Peadar glühten die Augen. Ein junger Mann kam zu ihm. „Fremder, warum ziehst du dich nicht aus und badest eine Runde mit mir?“ Peadar erkannte ihn sofort als Padraig, mit dessen blonden, weichen Haaren, den braunen Augen, die für einen Sohn aus dem Geschlecht Fiachnas sehr ungewöhnlich und noch dazu sehr wunderschön waren, dem muskulösen Körper und der wohlklingenden Stimme. Peadar, der seit jeher Pad...

Padraig und Peadar -1-

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Als ich vor einigen Jahren nach Irland fuhr, lernte ich einige tolle Leute kennen, darunter auch die wunderbare, noch einzig lebende richtige Märchenerzählerin, die tatsächlich schon hundertzehn Jahre zählte. Eines Abends wurde ich von einer irischen Freundin zu einem Erzählabend dieser sehr alten Dame mitgenommen. Sie setzte an: „Heute werde ich euch eine Geschichte erzählen, die ich bisher erst einmal von mir gegeben habe. Und das aus gutem Grund, denn im katholischen, konservativen Irland ist dieses Märchen erfolgreich unterdrückt worden, dabei ist es ein wunderschönes, nur eben etwas verrucht in den Augen der meisten Menschen. Aber hier stoße ich auf ein tolerantes, offenes Publikum. Da gab es einmal vor sehr langer Zeit einen alten König Fiachna, der das Königreich Galway regierte. Er war sehr beliebt bei seinem Volk, denn er war gütig und großzügig, tapfer und weise, und er hatte eine Schlitzohrigkeit, die jeder, der ihn kannte, aufreizend fand. Jeder wusste, dass er das Leb...

Darkroom Diaries - 10 -

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Sie liegen auf dem Bett, es ist sehr warm, sie haben das Fenster geöffnet, damit ein laues Lüftchen in ihr Zimmer einziehen kann. Sie sind nackt, doch sie haben keinen Sex miteinander. Jott A. hat keine Lust, sagt er. Liegt es, beginnt Armin, liegt es daran, dass wir es ganz einfach nur im Bett, ganz alleine, ohne andere, ohne Exhibitionismus, ohne Darkroom, ohne Cruising Area... machen? Nein, nein, beeilt sich Jott A. zu sagen. Doch er kann sich insgeheim nicht dagegen verwehren, es stimmt! Sie hatten so gut wie immer Sex an solchen Orten, ihre "Liebe" lebte davon. Sie begann so. Sie blieb so. Sie bewegen sich nun am Scheideweg: bleibt es diese Liebe, die auf Sex basiert und zwar auf welchen, der immer ungewöhnlich sein muss, oder wird es mehr? Armin weiß die Antwort genau. Jott A. hatte bisher noch nie etwas anderes als körperliche Liebe, er weiß nicht, ob er zu einer Beziehung fähig, zu so einer erwachsenen Beziehung, mit Verantwortung, mit Zärtlichkeit, mit Verbundenhei...

Palmen-Party in Rheinbischofsheim

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Wieso heißt diese Veranstaltung "Palmen-Party", findet sie doch am Ostersonntag und nicht am Palmsonntag statt?! Das war die häufigste Frage. Gleich danach: Und warum gehst du da hin? Die Palmen-Party heißt so, weil da Palmen stehen... Und Jungs in Shorts und Sonnenbrillen rumlaufen, Mädels mit Flipflops und blumigen Tops. Jungs und Mädels ist schon richtig gewählt als Ausdruck, denn schätzungsweise 50 % der Anwesenden waren unter 18. Auch nach Zwölf übrigens. Manche waren auch unter 16, aber... naja, wir waren ja auf dem Dorf. Dass wir uns alt fühlten, war gar nicht so schlimm. Ich finde es ja witzig, Jungs in ihrem Gebaren zu beobachten, Mädchen zu beeindrucken. Mädchen, die einen Kopf größer sind, und gerne auch etwas reifer. Und wie sich dann die Jungs an ihren Getränken festhalten... Diese übrigens waren selten ganz gefüllt, Sparfüchse müssen nicht aus Schwaben kommen, sie können auch gerne in Baden wohnen. So, das war es mit Klischees. Viel schlimmer als die Cocktail...

Eastern SUCKS! oder so...

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Muss ich denn gute Laune haben, weil die Sonne lacht und jeder Happy Eastern auf Facebook postet? Dann wurde ich auch noch an diesem Ostersonntag Nachmittag, an dem jeglicher mögliche Flow vom Joggen schon längst weggeblasen wurde, in eine Gruppe eingefügt, die da heißt: "positiv unterwegs! :-)" Zuerst dachte ich ja, dass es etwas mit HIV zu tun hätte und fragte mich WTF?! Dann schnallte ich es und dachte: Oh, wie nett! Da findet mich jemand so positiv und witzig und so - und vor allem mag ich die Person, die mich dazu gefügt hat... Aber nach zwei Stunden Zugehörigkeit zu dieser Gruppe dachte ich wieder: WTF?! Ich bin nicht positiv, und schon gar nicht an Ostern und schon am allerwenigsten in KEHL. Ich muss es auch nicht. Ich muss verdammtnochmal keine gute Laune in Kehl haben, ich muss verdammtnochmal überhaupt gar nicht in Kehl SEIN. Es fuckt mich ab, absolut, es macht mir keinen Spaß, es überfordert mich, es deprimiert mich, es saugt mir all meine Kraft aus... Heimat - w...