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Marianna und Falk...

...Sie löste sich abrupt von ihm, und ohne ihn anzuschauen, flüsterte sie: „Ich möchte jetzt nach Hause gehen.“ Wie ein kleines schüchternes Mädchen, dachte er sich. Sie sieht in diesem Moment so verletzlich aus. Noch verletzlicher als gerade eben, als sie so herzzerreißend schluchzte. Vor anderen weinen zu können ist eine Stärke, sagte er sich, genauso wie anderen offenen Blickes eine vielleicht für das Gegenüber ungeliebte Entscheidung kundzutun. Das erste kann sie, wieso aber nicht das zweite? Er schaute sie an und fragte: „Möchtest du mir nicht erzählen, was dich bedrückt?“ Doch sie stand rasch auf, und mit einer Geste, die besagen sollte: kein weiteres Wort mehr – die Hand abfällig nach unten schleudernd – zog sie von dannen. Weil er sie nicht verlieren wollte, lief er ihr schleunigst hinterher und rief dabei: „Falk heiße ich, Falk!“ Sie drehte sich nicht um, als sie ihm entgegnete: „Freut mich! Mein Name ist Marianna!“ Er schaffte es kaum noch hinterher, da sie sich sehr beeilte....

wii - Abend

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Man sieht es hier nur, wenn man ganz genau schaut. Wir haben wii gespielt. :-) Naja, und nebenher etwas getrunken. ;-) Das letztere ging übrigens sehr viel besser als das wii Spielen selbst. Ich scheine etwas Schwierigkeiten mit asiatischen Dingen zu haben. Zum Beispiel habe ich gerade bei meinem Workshop mit asiatischen Frauen gemerkt, dass ich kein einziges Wort Chinesisch verstehe. Dier Anweisungen gestern Abend von G. schienen mir manchmal aber auch auf Chinesisch zu sein. ;-) Aber wie sagt der joviale Mensch heutzutage: Hauptsache, es hat ganz viel Fun gemacht! Oder so... :-)

Marianna erschrak...

... Marianna erschrak, als sie feststellte, dass sie jemand beobachtete. Wie lange er wohl schon da saß, ohne dass sie ihn bemerkt hatte? Sie hatte nichts gespürt, überhaupt nichts. Wie sollte sie nun reagieren? Es war merkwürdig, sie war nicht außer sich, wie sie es in so einem Moment sein sollte: er hatte ihre Privatsphäre missachtet, sie aus ihren Träumen geholt, aus ihrer Ruhe, aus einer Geborgenheit und Sicherheit, die sie sonst nie verspürte. Und doch konnte sie ihm nicht böse sein, wie er sie nun mit seinen braunen Augen fixierte, ohne etwas zu sagen. „Wie heißt du?“ fragte sie ihn unvermittelt und Falk erschrak nun seinerseits. „Du bist krank“, platzte es aus ihm heraus. „Hast du etwas Schlimmes?“ wollte er wissen. Marianna wusste nicht, wie sie darauf antworten sollte. Sie schwieg. Wieso diese Frage? Kannte er sie? Wollte er sich über sie lustig machen? Was sollte das alles? Sieht man mir das an? Ich saß doch einfach nur da, verträumt, abwesend, ruhig. Was will er von mir? Si...

Marianna

Sie saß an einem plätschernden Bach, hockend, mit einer Hand im sicherlich kühlen Nass und murmelte vor sich hin. Was sie da wohl redet? fragte er sich. Sie ließ ihre Hand vor und zurück gleiten und ihre Worte wurden ein wenig lauter, doch noch immer unverständlich für ihn. Er sah ihre langen wellenden Haare, brünett, und ihm war, als ob diese kurz davor waren, sich in die Lüfte zu hieven, gen Himmel – vielleicht betete sie ja dafür, dass genau dies passierte, dachte er. Ihm gefiel ihr Profil, die Nase einer griechischen Göttin, der volllippige Mund, die von der frischen Luft rosigen Wangen, die langen Wimpern, die Ohren, die halb verdeckt von den Haaren waren und an denen lustige Ohrringe, wahrscheinlich kleine Schmetterlinge, hingen. Wo schaute sie nur hin, fragte er sich. Und welche Farbe haben ihre Augen? Er kam ihr näher, doch sie bemerkte ihn nicht, so vertieft war sie in ihr Tun. Jetzt müsste ich ein Foto von ihr knipsen, ihre Seele würde sich darauf finden. Oder was auch immer ...

ein gutgelauntes bild für euch... :-)

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Also, man beachte, dass wir die Blumen erst gekauft haben, als ich das Oberteil ausgesucht hatte. Auch den Tee haben wir so zusammengebraut, dass er auf dieses Foto passt. Tolle Komposition. Und wieso ist dieser junge Mann eigentlich so gut gelaunt? An wen er denkt? Wen er anschaut? "Ma waaaaß es net!" ;-) Wie war das nochmals, Herr Schmerzwach? Hatten wir nicht gesagt, dass wir melancholisch sein wollen auf diesem Blog? Muss ich diesen von Glück und Freude triefenden Blog umbenennen?

Pimmel zeigen

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Meine Mutter glaubt, dass ich verrückt bin. Verrückt. Ich weiß gar nicht, wie sie darauf kommt! Doch! Ich weiß es! Sie findet nicht gerade normal, dass ich.... ...mit sechs eine ihrer Freundinnen auf den Mund küsste, als diese gerade ihre Kaffeetasse auf den Tisch gesetzt hatte. Meine Erzeugerin war zunächst perplex, entschuldigte sich dann tausend Mal für mein Verhalten, die Geküsste lachte und nahm mich in ihre Arme, allerdings entriss mich meine Alte daraus und brachte mich in mein Zimmer, während ich meiner Angebeteten einen Heiratsantrag zuschrie. Seitdem durfte ich an keinem der Kaffeekränzchen meiner Mutter teilnehmen. ...mit sieben jedem erzählte, dass ich nur noch ein halbes Jahr zu leben hätte, weil ich an einer unheilbaren Krankheit litte. Und mit jedem meine ich wirklich jeden. Wenn wir durch die Stadt bummelten, redete ich wildfremde Leute an, denen ich mein angebliches Todesschicksal aufzwang; meine Mutter schämte sich so sehr für mich, dass sie diese Ausflüge mit mir ...

Kafkaesk...

Sie befinden sich in einer Wüste, rund um sie herum ist nur Sand, Unmengen von Sand, Jonas schwitzt und läuft, neben ihm Aleks. „Aleks, wo laufen wir eigentlich hin?“ fragt er. „Was? Ich heiße nicht Aleks. Ich bin ein Beamter, und selbst wenn ich Aleks hieße, habe ich Ihnen das Du nicht angeboten.“- „Achso, entschuldigen Sie. Ähm - trotzdem, wo laufen wir denn hin?“- „Zu Ihrem Bräutigam, mein Herr.“- „Zu Max?“- „Ja, ich denke, so heißt er.“- „Geil, kommen Sie, beeilen Sie sich. Ich will ihn so bald wie möglich wiedersehen.“ Sie laufen. Jonas´ Füße beginnen zu schmerzen, sein Gesicht ist von der gleißenden Sonne verbrannt, seine Haut geplatzt und voll Blasen. Er wird langsamer. „Ich kann nicht mehr.“ Der Abstand zu dem Beamten (Aleks) vergrößert sich. „Jetzt kommen Sie doch endlich.“- „Wie weit ist es denn noch?“- „Nur noch ein paar Schritte.“- „Gut.“ Er schließt wieder zu dem Beamten auf. Sein Hochzeitsanzug, der ihm, als sie losgelaufen waren, noch sehr gut stand, ist ihm mittlerw...