Sonntag, 30. Januar 2011

Sonn-Tage wie dieser

Die Sonne schien heute wohl - aber weil es zu kalt war, bin ich nicht raus. Der ganze Tag lag vor mir, und ich dachte: Nutze ... - nein, ich werde nun nicht das "Carpe diem" herausholen, denn das ist absolut Panne, das machen nur peinliche Möchtegern-Intellektuelle. Aber sagen wir, wie es ist. Sonntag ist zwar zum Gammeln da. Für die meisten Menschen. Doch nicht für mich, ich möchte das nicht wahrhaben. Ich denke mir nur: Sonntag ist ein ganzer Tag lang der Tag vor dem Montag, der der schlimmste Tag der Woche ist, denn da muss man zur Arbeit gehen, etwas, was man sich meiner Meinung nach wirklich sparen könnte. Also, ein ganzer Tag, an dem man so viel sinnvollere Sachen machen könnte. Einen Tag, den man nicht so sinnlos verplembern muss wie den Montag. Ein Tag, der ein guter Tag ist. Was ich alles machen könnte: Das Jugendbuch überarbeiten, eine neue Erzählung schreiben, Texte für die Dissertation lesen und vor allem exzerpieren, zwischendurch Romane lesen, ein wenig gammeln ist ja gestattet. Doch an Sonn-Tagen wie diesem geht das alles nicht so gut. Zu erschöpft war ich von diesen anstrengenden letzten Wochen, zu müde fühlte ich mich, zu leer. Und da kann man nicht schreiben, nicht produktiv sein, anstattdessen schaute ich auf VOX Goodbye Deutschland an, schlief ein zwei Stunden, twitterte, facebookte, aß mehrmals am Tag... und jetzt, und jetzt ist schon wieder fast Sonntag abend, Zeit für die Sonntag abend-Gefühle. Und ich denke: SHIT! Wieder den Tag nicht ausreichend genutzt! Aber gleich, versuche ich mir Mut zu machen, gleich geht es los, meine Muse und meine Muße kehren gleichzeitig zurück...

http://schmerzwach.blogspot.com/2009/12/sonntagabend-gefuhle.html

1 Kommentar:

  1. Wennse dan ma n Rezept haben das man Montags und auch den Rest der Woche nicht mehr arbeiten gehen muss, sagens bitte bescheid. Da WÜrd ich mich der Welle doch anschließen.

    AntwortenLöschen