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Es werden Posts vom Mai, 2016 angezeigt.

Salon Fluchtentier no.1 "Die Wasserglasgala"

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Salon Fluchtentier no.1 "Die Wasserglasgala" Sonntag, 29.05.2016 um 19:00 Elfer Klappergasse 5-7, 60594 Frankfurt am Main
Sie ist aus der Mode gekommen, mag sein, die Wasserglaslesung. Dabei hat das Mauerblümchen unter den Veranstaltungen so viel Treue zu bieten! Verschrien und geschmäht; als langweilig, öde und trocken (!) tituliert, hat die gute alte Wasserglaslesung so viel Skandal im Gepäck: so viel Sexappeal! 
Achtet auf die Stufen, sie geh’n abwärts! Lasset uns schweigen, da es selten wird! Der Salon Fluchtentier findet Zuflucht im „Elfer Music Club“ und trägt die ganze Schar der erlesensten Wässerchen heran, die das Frühjahr bietet! Oh Wasserglaslesung, wir wollen Meer! Exklusiv gezapft und frisch aus der Nasendusche, präsentiert Salon Fluchtentier: DIE WASSERGLASGALA! 

Von ungeheuerlichen Urquellen, trinkfesten Tafelwassern und musikalischen Mineralsprudeln! Die Autorinnen und Autoren des Salon Fluchtentier zapfen und kredenzen ihre Gedichte, mit Handkuss! Möge Dionysos fü…

SWITCH-Kultur: „RotZSchwul“ – Lesung und Zeitzeugengespräch Vernissage: TRESPASSING mit Ataman

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26.05. um 19:00 Switchboard Bar.Café Frankfurt Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main
Die SWITCH-Kultur geht auf Zeitreise… Wer die moderne Schwulenbewegung verstehen will, tut gut dran, ihre Anfänge zu erforschen. Die „Rote Zelle Schwul“ bietet die beste Gelegenheit dazu: „RotZSchwul“ war eine Gruppe schwuler Männer in Frankfurt am Main, die in der ersten Hälfte der siebziger Jahre für die Sichtbarmachung von Homosexualität und die Emanzipation von Schwulen kämpfte. Die Gruppe um den Sexualwissenschaftler Martin Dannecker gründete sich nach dem Praunheim-Film 'Nicht der Homosexuelle ist pervers...' und traf sich regelmäßig von 1971 bis 1975. Die Aktivisten organisierten u.a. die erste Homo-Demo in Frankfurt und waren bei der ersten bundesweiten Kundgebung in Münster mit dabei. Jannis Plastargias wird aus seinem Buch vorlesen, er begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, die er in Interviews und anhand zahlreicher Fotografien und Archivmaterial mit der Gegenwart verknüpft …

Eurovision Song Contest 2016 - Lieblingslieder

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Es ist wieder so weit! Am 14.05. findet das Finale des Eurovision Song Contest statt: einer meiner Feiertage und ein Tag, auf den ich mich mehr als auf meinen Geburtstag freue. Definitiv! Ich habe mir mehrere Lieder des Contests angehört und möchte euch hier nun ein paar meiner Lieblingslieder vorstellen. Ich kann jetzt schon sagen: bei mir hört offensichtlich das Auge mit. Oder so! :-)


Ich mag den Stil seines Liedes, ein bisschen Rock in der Stimme, ein bisschen Elektro für den Rhythmus - und die Frage, warum Deutschland nicht so jemanden auf die Bühne stellen kann. Das ist frischer ESC Sound. Und damit wir uns nicht missverstehen: wenn es kein ESC Lied wäre, würde ich es nicht kennen. Und selbst wenn ich es kennen würde, wäre es nicht in meiner Playlist zu finden. Aber es ist ein ESC Lied - und zwar ein verdammt Gutes. Er wird nicht gewinnen, doch er wird viele Sympathie Punkte gewinnen.


Viele Sympathiepunkte einfahren wird auch der 16jährige Frans, der bisher gar nicht so weit abgesc…

Ein Nachmittag am Rhein

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Wie ein Alien war ich mir manchmal in meiner alten Heimat vorgekommen, so anders als all die anderen. Lange Zeit wusste ich gar nicht, was das Andere war ... Nach wie vor, ist es für mich eigenartig, in die alte Heimat zu fahren. Ich entdecke Zeichen wie dieses "UFO", die mich darin bestärken, dass ich hier ein Alien war und bin - und leider gab es dieses Gebilde damals noch nicht. Genauso wenig wie die "Passarelle" über den Rhein, über die ich heute ging. Heute mit dem Blick des in die weite Welt Gezogenen (so erscheint mir wenigstens meine neue Heimat Frankfurt, als weite Welt, im Vergleich zur alten Heimat) kann ich die Schönheit Kehls tatsächlich erkennen, gerade am Rhein. Ich driftete ab in alte Zeiten, in Träume und Wünsche, in vergangene Liebesgeschichten und zukünftige erotische Dramen. Ich ließ die Seele baumeln, mit einem Buch in der Hand, ich genoss.





















Neu in der Fremde. Eine Party der Herzen

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Man stelle mich zu einem beliebigen Thema auf die Bühne und ich werde performen - na ja, vielleicht abgesehen von Quantentheorie, Biomechanik oder Ovulation der Frau. Auf jeden Fall bin ich zwar stets ein bisschen aufgeregt, aber Panik oder Prüfungsangst liegt mir mittlerweile sehr fern. Das war im Studium noch anders ... Was ich jedoch eigentlich sagen will: bei dieser Release-Party des Buches "Neu in der Fremde. Von Menschen, die ihre Heimat verlassen" war alles etwas anders. Im Vorfeld hatte ich die meisten Texte des Buches gelesen und bei einem hatte ich geweint. Ich saß im ICE und weinte. Das Schicksal von Aboud ging mir so nahe, vielleicht weil ich ähnliche Geschichten aus meiner Beratung kenne, vielleicht weil er als Journalist so schreiben kann, dass er andere Menschen berührt. Oder vielleicht auch, weil ich hinter diesem jungen Mann einen ganz besonderen Menschen vermutete, dem ich alles Gute der Welt wünsche. Als dann Beatrice Wallis, die Organisatorin der wunderba…