Freitag, 18. August 2017

Erster Frankfurter Wasserhäuschentag 19.08.2017




https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3833&_ffmpar[_id_inhalt]=16459771

Wasserhäuschen

Sie gehören traditionell zum Frankfurter Stadtbild und sind auch heute für viele Einheimische mehr als nur reine Kioske. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden diese Trinkhallen, die damals nach ihrem Gründer Adam Jöst auch "Jöst-Hüttchen" oder "Jöst-Häuschen" genannt wurden. Zu dieser Zeit war das Trinken von nicht abgekochten Leitungswasser hygienisch bedenklich, doch konnte erstmals Mineralwasser unter Beibehaltung des Gasdrucks in Flaschen abgefüllt werden. Die städtisch genehmigten Wasserhäuschen sollten durch den Verkauf dieser Flaschen dazu beitragen, dass die Arbeiter verstärkt Wasser tranken und nicht - wie so oft - Bier und Schnaps. Im Volkmund wurde es auch "Bitzelwasser" genannt. Da die Wasserhäuschen nicht an die offiziellen Ladenschlusszeiten gebunden waren, gab es zeitweise bis zu 800 Trinkhallen im Stadtgebiet.
Eines der typischen Frankfurter Wasserhäuschen, © Stadt Frankfurt am Main
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Noch bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts gehörten alle Wasserhäuschen der Jöst GmbH. Heutzutage gibt es noch ca. 300 Wasserhäuschen, die zumeist von Großbrauereien und Getränkeverlagen an Betreiber verpachtet werden. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Angebotspalette deutlich erweitert: von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken, Zigaretten, Süßigkeiten bis Zeitungen und Zeitschriften. Und es ist ein Ort von zwanglosen Begegnungen im Stadtteil.

Endlich gibt es in Frankfurt den ersten Wasserhäuschentag! Organisiert von Linie11 wird es am 19.08. ab 12 Uhr in ganz Frankfurt an verschiedenen Wasserhäuschen Kulturprogramm geben! Was ich damit zu tun habe? Der astikos Verlag wird Teil des Programms sein - und zwar am Wasserhäuschen auf der Insel. Was es sonst noch alles so gibt, erfahrt ihr auf der Seite des Wasserhäuschentags. http://www.wasserhäuschentag.de

Montag, 14. August 2017

Amsterdam!



Ich kann nicht sagen, wieso ich es erst nach mehr als 41 Lebensjahren nach Amsterdam geschafft habe, obwohl ich schon als Schüler kurz vor dem Abi mit dem Gedanken gespielt habe, in Amsterdam zu studieren. Auch wurde ich immer mal wieder gefragt, ob ich auf einen Trip nach Amsterdam mit möchte – nur hat es irgendwie zeitlich nie gepasst. Vor ein paar Wochen war es endlich soweit!Noch habe ich hier nichts davon gepostet, aber hier ein paar Impressionen.
Es war wunderschön! Mit meinen Begleiterinnen lebten wir ein Wochenende lang auf einem Hausboot, mit zwei Hunden und einem lustigen Kapitän. Wir lagen an Bord und schauen in den Himmel, genossen das Dasein, konsumierten leckere Kaltgetränke und überlegten, was wir als nächstes essen sollten.
Als wir freitags ankamen, begrüßte uns wunderbarster Sonnenschein – so beschlossen wir, uns tolle Fahrräder auszuleihen (also, dir steht das Rad mit den Blümchen drauf, sagte die Verleiherin im Shop) und es den anderen Amsterdamern gleichzutun. Wir fuhren zum „Ijmeer“ und schwammen ein wenig und sonnten uns noch mehr. Soooooo entspannend! Auf dem Weg hin und zurück, sahen wir wunderschöne Neubauviertel an Kanälen, jedes Haus mit eigener Bootsanlegestelle, die Gebäude Luxus pur, mit schönen Grundstücken und überallhüpften kleine blonde Kinder herum.
Fahrrad fahren. Das taten wir ausgiebig in der Fahrradmetropole, fuhren überall hin. In der Stadt selbst ist es etwas gefährlich, Regeln werden selten beachtet, Zusammenstöße mit anderen sind vorprogrammiert. Aber man kommt überall sehr viel schneller hin als mit den Öffentlichen.
Wir ließen uns treiben, fuhren durch die Stadt, besuchten das wunderbare Rijksmuseum, tranken an coolen Orten Kaffee, aßen leckeres Essen, besuchten einen Coffeeshop, rauchten, saßen auf Bänken und sangen Lieder - hatten einfach unendlich viel Spaß!

Fast wie im Urlaub also! :-D