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Jahresrückblick 2018

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Es war ein gutes Jahr! Ich meine, ich bin ja in einem Alter, in dem es langsam anfängt mit den Krankheiten, mal Rückenschmerzen hier, mal ein Hexenschuss dort - von beidem blieb ich erneut verschont -, Wehwehchen hier, Wehwehchen da, das Ausgehen fordert mehr Konsequenzen am nächsten Tag, man ist keine 20 mehr usw. Dafür bin ich dieses Jahr so gut wie ohne Krankheiten durchgekommen, der Stress war aushaltbar, doch noch immer mit Luft nach oben, was Entspannung und Balance angeht. Gut, meine Schlafapnoe beeinträchtigt mich immer mehr, doch ich baue auch immer mehr Ruhepausen ein, in denen ich viel schlafen darf. 
Die Projekte wurden allerdings nicht weniger. Ohne, dass ich es recht bemerkt hätte, kamen doch einige Werke und Veranstaltungen zusammen. Das ist schön! Literarisch war es für mich eher ein ruhiges Jahr, eines, in denen ich eher anderen half, ihre literarischen Werke zu veröffentlichen. 



Am 23.02. fand die Bookrelease-Party der Türkischen Gefühle statt, erst einmal als Book, am…

OPEN SOUND SESSIONS in der Schirn Kunsthalle

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Wer ganz genau wissen möchte, was bei diesem Workshop passieren sollte, kann es hier nachlesen:
https://www.schirn.de/kalender/angebote/mit_andrea_neumann_burkhard_beins/
Ich kann nur von meinen Eindrücken berichten. Zunächst hatte ich einigen Respekt vor diesem Workshop - alles, was mit musizieren zu tun hat, schreckt mich erstmal ab. Ich liebe es, Musik zu hören, und beschäftige mich gerne mit Musik als Zuhörer, jedoch selbst Instrumente spielen ... gut, ich habe es mal mit 30 probiert ein halbes Jahr lang ... spielte Klarinette, was noch immer mein Lieblingsinstrument ist. Doch irgendwie schaffte ich es nie so richtig, in eine Regelmäßigkeit zu kommen, in eine Stetigkeit, und so lernte ich es letztendlich nicht. Zu viele andere Projekte raubten mir die Zeit. Ich bin auch nicht so sehr für Langfristiges zu haben, ich bin der Typ für kurze intensive Challenges, die absehbar sind. Wenn es nicht klappt, kann ich es schnell abhaken, klappt es, freue ich mich ein wenig ... und beginne die …

Büsum: Langeweile pur ... so what?!

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Auf Facebook witzelte ich vor zwei Wochen: ich langweeeeeiiiiiillleeeeeee mich zu Tode. Tja, ich war in Büsum bzw. Büsum Deichhausen gelandet, die Touristen*innen sind da U 15 und Ü 60, so ungefähr. Alle dazwischen sind Eltern, so ungefähr. 
Langeweile ist jedoch gar nicht immer so schlecht. Sie sorgte dafür, dass ich viel schlief, dafür, dass ich alles gaaaaaaaanz langsam machte - und letztendlich, dass mir so "langweilig" wurde, dass ich keine Ausrede mehr fand. Ich begann nicht nur mein Schreibprojekt, sondern ich schaffte es sogar, die erste Hälfte davon zu schreiben und die zweite Hälfte zu durchdenken - die letzten freien Tage vor dem Arbeitsbeginn reichten dann, um die erste Phase des Schreibprojektes zu beenden. Mehr davon werde ich demnächst berichten ...
Mir fällt es generell schwer, mich zu "langweilen", langweilen ist negativ besetzt, dabei heißt es ja einfach nur, einmal innezuhalten, sich selbst verlangsamen, sich Zeit lassen, Dinge ganz bewusst zu mach…