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Posts mit dem Label "LGBTIQ" werden angezeigt.

Niemand ist wie ich?!

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Vor 15 Jahren wurde die Serie "Little Britain" zum ersten Mal im britischen Fernsehen gezeigt, eine Komikertruppe hat verschiedene Charaktere erfunden und sie spielen die Rollen völlig übertrieben in satirischen Szenen. Eine dieser übertriebenen Figuren ist der  übergewichtige Daffyd, der der Meinung ist, der einzige  Homosexuelle  im walisischen Dorf  Llandewi Breffi  zu sein, doch in jedem Sketch wird er mit der Tatsache konfrontiert, dass in der Ortschaft fast nur Menschen seiner Orientierung leben. Er selbst ignoriert dies und gibt seine eigenen homophoben Vorurteile zum Besten. Eine solche Figur wäre 15 Jahre zuvor nicht möglich gewesen, die Macher*innen dieser Comedy-Serie hätten sie anders gezeichnet, hätten keine derben Späße darüber gemacht ... 15 Jahre vor der Serie fühlte ich mich wie der einzige Schwule in einem kleinen deutschen Kaff, die Zeit des Internet-Datings war noch nicht gekommen, eine schwule Jugendgruppe gab es bei uns ...

CSD 2017 in Frankfurt

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25 Jahre CSD in Frankfurt! Und wir brauchen ihn weiterhin, den CSD! So Vieles müssen wir noch erreichen, so viele Hürden noch abbauen. Die Ehe für alle ist nämlich ganz sicher nicht das Ende des Kampfes, sondern vielmehr der Beginn! Solange nicht mehr Rechte für Transmenschen erkämpft werden können, solange Jugendliche, die nicht hetero sind, die schwul, bisexuell, asexuell, Transgender sind, sich so unsicher und verzweifelt fühlen, so derbe gemobbt, so hilflos im Stich gelassen werden, solange diese Jugendlichen sich lieber selbst töten wollen ... ist noch ganz ganz viel zu tun. Solange rechte Parteien ungestraft gegen LSBTIQ-Menschen hetzen können, solange Politiker*innen der Union noch so viel Quatsch über diese Menschengruppe verzapfen, solange es keine Gleichheit, die in unserem Grundgesetz festgeschrieben ist, erreicht wird, muss es CSDs geben - Paraden und Stände, Kundgebungen auf der Bühne, Podiumsdiskussionen undsoweiter. Der CSD ist nämlich nicht nur fe...

Tel Aviv Gay Pride 2016 1/2

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Eine Woche ist sie nun her, die Parade der Tel Aviv Gay Pride 2016. Wenn ich daran zurückdenke, bin ich vielleicht vor allem erleichtert. Erleichtert, dass wir keinen Terroranschlag erlebt haben während der Pride - wäre doch eine gute Gelegenheit gewesen, oder? Ein paar Tage später - nach Beginn des Ramadan - gab es ihn dann leider doch, den terroristischen Anschlag. Und zwar in Tel Aviv. Wahrscheinlich gar nicht so weit entfernt von den Orten, an denen wir marschierten. Denn es war mehr ein Marsch, ein langer Marsch, ein glücklicher Marsch - gut gelaunt waren wir, tanzten, sangen, schwenkten Fahnen, tranken, lachten. Ohne Furcht. Mit Respekt. Mit Toleranz und Achtsamkeit.  Es ist merkwürdig. Ich habe zwei Tage überlegt, ob ich etwas zu den neuen Vorkommnissen in Israel sagen soll. Doch was soll man sagen? Außer traurig über diese ganze Scheiße zu sein, die da passiert? Gibt es Lösungen? Vermutlich nicht. Verstehe ich das, was da abgeht? Nein, keineswegs! Pink washing war ein T...