Montag, 11. Dezember 2017

Undercover spezial: Übersetzung


Salon Fluchtentier präsentiert Undercover spezial: Übersetzung

Ort: Elfer Music-Club
Klappergasse 5-7
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 5/3 €

„Das Übersetzen von Gedichten ist unmöglich.“
Bei fast jeder Übersetzungsdiskussion fällt er einmal, dieser Satz. Ich stöhne! Er sollte unter Strafe gestellt werden - er ist zu langweilig. In keiner Weise denkt er über die Worte nach, die er benutzt. (Zitat: Ulrike Draesner, aus einem Essay in fixpoetry)

In diesem Salon Fluchtentier "Undercover spezial" werden wir also diesen Satz zu vermeiden wissen. Unsere vier Expert*innen werden ihren Erfahrungsschatz mit uns teilen und zur Diskussion freigeben. 

Undercover ist ein Konzept der Lyrikvermittlung und der Diskussion. Die Autor*innen werden ein Gedicht, welches nicht von ihnen ist, das sie aus einer anderen Sprache übersetzt haben, mitbringen und dem Publikum anonymisiert vorstellen. Ihr als Publikum habt die Entscheidung zu treffen: welches ist das Gedicht des Abends.

Es lesen für euch unsere Gäste:
Dagmara Kraus, 1981 in Wrocław geboren, ist eine deutsche Lyrikerin und Übersetzerin. Sie hat Komparatistik und Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris studiert sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre Gedichte sind u. a. in der Neuen Rundschau, der Edit und im Jahrbuch der Lyrik erschienen. 2012 veröffentlichte sie bei kookbooks ihren Debütband "kummerang". Im selben Jahr erschienen unter dem Titel "Wir Seesterne" ihre Übersetzungen von Gedichten Miron Białoszewskis. Außerdem ist sie Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Max Czollek, Dr. phil., geboren 1987 in Berlin, bis 2012 Studium der Politikwissenschaften (FU Berlin). Bis 2016 Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin). Seit 2009 Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13. 2013 Initiator und seitdem deutscher Kurator für das Projekt „babelsprech“ zur Vernetzung junger deutschsprachiger Lyrik (www.babelsprech.org). Seit der Spielzeit 2013/2014 Organisation der Lesereihe Gegenwartsbewältigung am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я. Initiator und Kurator des Desintegrationskongresses zu zeitgenössischen jüdischen Positionen (2016) sowie der Radikalen Jüdischen Kulturtage (November 2017) am Maxim Gorki Theater, Studio Я. Seit 2016 Teil des Herausgeberkollektivs von Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart.

Und die Fluchtentiere:
Caroline Danneil, 1971 in Karlsruhe geboren, wohnt bei Frankfurt. Studium der Germanistik und Anglistik in München und Cambridge, 2002 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, Berufstätigkeit und Familiengründung, Schreibkurse bei Bodo Kirchhoff, seit Frühjahr 2016 Mitglied im „Salon Fluchtentier“, einer Gruppe von Lyrikern aus dem Frankfurter Raum, Endauswahl Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb 2016, Veröffentlichung im mosaik (digital), zZt. Endauswahl Wiener Werkstattpreis (Publikumspreis).

Daniel Jurjew, geboren 1988 in Leningrad (heute St.Petersburg), seit 1990 in Deutschland – Übersetzer (Gedichte von Oleg Jurjew und Igor Bulatovsky, Wsewolod Petrows Novelle „Die Manon Lescaut von Turdej"). Er lebt in Frankfurt am Main.

Sonntag, 10. Dezember 2017

schmerzwach verlost ein Buch 2/4


Ihr Lieben, 
vor Weihnachten verlose ich noch gerne in vier Postings je ein Buch eurer Wahl, das ihr als persönliches Geschenk von mir kriegen könnt oder als Weihnachtsgeschenk für eine andere geliebte Person. 
Was ihr machen müsst?

Heute kriegt ihr folgende Frage gestellt: Wer oder was ist die RotZSchwul?
1) Schreibt eine Email an Jannis.Plastargias@googlemail.com mit der Antwort auf die Frage.
2) Sucht euch eines der abgebildeten Bücher aus und benennt es in der Email.

Der / die Gewinner*in wird benachrichtigt und darum gebeten: a) zu schreiben, ob er / sie das Buch signiert haben möchte (und an wen adressiert) und b) die Adresse anzugeben, damit ich das Buch zuschicken kann. 

Viel Glück!

Und hier die Links zu den Büchern:
http://groessenwahn-verlag.de/verlagsprogramm/lieber-kim/
http://www.querverlag.de/books/RotZSchwul.html
http://groessenwahn-verlag.de/verlagsprogramm/plattenbaugefuehle/
http://astikos.de/urban-lesen/rauschgefuehle

Samstag, 9. Dezember 2017

schmerzwach verlost ein Buch 1/4


Ihr Lieben, 
vor Weihnachten verlose ich noch gerne in vier Postings je ein Buch eurer Wahl, das ihr als persönliches Geschenk von mir kriegen könnt oder als Weihnachtsgeschenk für eine andere geliebte Person. 
Was ihr machen müsst?

Heute kriegt ihr folgende Frage gestellt: Wieso heißt der Blog "schmerzwach"? Wer gut googeln kann, wird die Lösung leicht finden.
1) Schreibt eine Email an Jannis.Plastargias@googlemail.com mit der Antwort auf die Frage.
2) Sucht euch eines der abgebildeten Bücher aus und benennt es in der Email.

Der / die Gewinner*in wird benachrichtigt und darum gebeten: a) zu schreiben, ob er / sie das Buch signiert haben möchte (und an wen adressiert) und b) die Adresse anzugeben, damit ich das Buch zuschicken kann. 

Viel Glück!

Und hier die Links zu den Büchern:
http://groessenwahn-verlag.de/verlagsprogramm/lieber-kim/
http://www.querverlag.de/books/RotZSchwul.html
http://groessenwahn-verlag.de/verlagsprogramm/plattenbaugefuehle/
http://astikos.de/urban-lesen/rauschgefuehle

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Blogjubiläum


Das Blogjubiläum bringt mich sehr zum Nachdenken. Ich kann mich genau erinnern, dass ich im Dezember 2009 mit dem Blog und auch mit dem restlichen Leben in eine neue Lebensphase eingetreten bin. schmerzwach wurde mein Alter Ego, mein experimentelles Ich, das Blog wurde zum Spielfeld, in dem ich kreativ sein konnte, in dem ich begann, mich auszuleben. Aller Anfang ist schwer und so dominierte anfangs noch ein anderes Ich in den Blog-Artikeln; ein Ich, das noch gar nicht wusste, wo es hinwollte, ein Ich, das in einer Phase des Lebens war, in das es sich völlig veränderte. 
Das gleiche Gefühl wie 2009 beschlich mich auch 2017 das gesamte Jahr über, es ist erneut eine Zeit der Veränderung gekommen. Alle sieben Jahre wandelt sich ein Leben, sagt man, vielleicht sind es nie genau sieben Jahre, vielleicht sind es mal sechs oder auch mal acht wie scheinbar bei mir. Viel ist auch in diesem Jahr passiert und ich merke, dass ich wie im letzten Jahr auch eine Auszeit brauche: ab dem 14.12. habe ich Urlaub, es wird erst einmal nach Sevilla gehen, dann habe ich frei bis zum 7.1., meinem Namenstag. Zeit, um den Kopf ein bisschen durchzupusten, Zeit, um mir zu überlegen, wie mein Leben weitergehen soll, wie die nächsten 7-8 Jahre aussehen könnten. Fakt ist, dass viel Arbeit vor mir liegt, das war die letzten Jahre ja schon so. Mit der Wahl in den Betriebsrat wurde die Arbeitsbelastung nicht gerade weniger, meine Flexibilität weiter eingeschränkt. Dabei habe ich im nächsten Jahr wirklich viel vor. Eine neue Lesereihe möchte etabliert werden, filmisch werde ich mehr machen, an einem Drehbuchseminar teilnehmen, zwei große Schreibprojekte habe ich, #heleneblues wartet auf mich und noch so vieles mehr. 
Das Blog hier habe ich leider in den letzten zwei drei Jahren etwas vernachlässigt, immerhin habe ich hier Werbung für Veranstaltungen gemacht und mit vielen Fotos von meinen Urlauben gefüttert. Ob es im nächsten Jahr hier mehr von mir gibt? Schauen wir mal! Regelmäßig habe ich die Idee, hier endlich mal wieder neue Reihen zu starten, eine Glosse zum Beispiel, kleine politische Statements, wieder mehr Musik. Alleine, es scheitert an der Zeit! Aber die muss man sich halt manchmal auch nehmen. :-)
In diesem Sinne: einen schönen Nikolaus!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Biennale 2017


Ich bin nur wegen der Biennale nach Venedig gereist, natürlich! Ähm. Nein, das stimmt selbstverständlich nicht. Kunst ist wundervoll, Kunst inspiriert mich - und speziell Riesen-Ausstellungen geben mir viel Input - das war auch bei der spannenden Biennale der Fall. Zwar war ich aus anderen Gründen in Venedig, die auch mit Kunst zu tun hatten (einem neuen Roman), aber dann zeigte sich, dass ein bestimmtes Kunstwerk da total reinpasste und alleine deswegen lohnte sich schon diese wunderbare Biennale.