Dienstag, 19. Dezember 2017

Sevilla ... genießen ...


Dieses Jahr stand unter dem Zeichen, endlich eine Work-Life-Balance hinzukriegen. Ich hatte eine interessante Strategie: immer wieder kleine Time-Outs zu nehmen, mich immer mal wieder 3-6 Tage aus dem Verkehr zu ziehen. Bildungsurlaub auf der Burg, ein paar Tage in Brüssel / Oostende / Brügge, das erste Mal Amsterdam, Badeurlaub in Holland (Alkmaar und co.), Kaub nicht zu vergessen, Weinlese an der Mosel, 5 Tage Venedig zuletzt - und jetzt Sevilla. Was Venedig und Sevilla eint: sie haben mit Genua zusammen die größten Altstädte in ganz Europa. Ich finde ja, wenn ich das so sagen darf, Sevilla noch viel schöner als Venedig. Sehr viel schöner! :-)
Mein Plan ging übrigens nicht ganz auf. Das merkte ich in Venedig bzw. in Berlin (wo es hinging, nachdem ich in Venedig war): ich war so verdammt müde! Mir reichten die paar Tage nicht, um meine Akkus aufzuladen. Und jetzt bin ich sehr froh, dass Sevilla nur der Beginn meines Urlaubs darstellt - dass es noch nach Wien geht, nach Baden, um Weihnachten zu feiern und vor allem immer noch ein paar Tage nach diesen Reisen, um mich von ihnen zu erholen. :-D 
Wieso reichen die paar Tage nicht? Weil es einfach zu viel ist. Immer muss ich etwas im Kopf haben, immer etwas be- oder verarbeiten. Ein paar Tage reichen da, um mal was anderes zu sehen und nicht durchzudrehen. Aber den Akku aufladen? Das versuche ich jetzt bis zum 7.Januar, meinem Namenstag. Das Problem ist, dass mein Urlaub ein Urlaub vom Brotjob ist, aber ich habe ja noch andere Verpflichtungen. Ich schreibe, lese, lektoriere, organisiere Veranstaltungen, blogge, mache Filme etc. etc. Ich kann mir also leisten, drei Wochen nicht ins Büro zu gehen, aber meine Projekte ruhen lassen? Das ist enorm schwer, zu schwer. Aber es reicht ja schon, wenn ich ein paar Tage gar nichts mache wie in Sevilla, dann ein paar Tage nur eine Sache am Tag (60-120 Minuten), dann an Weihnachten wieder chille und über Neujahr (in Wien) :-) - und dann ab dem 3.1. wieder täglich 60-120 Minuten arbeite, bis es dann wieder ab dem 8.1. richtig los geht. Das größte Ziel ist, ganz ganz viel zu schlafen. Denn Schlaf fehlt mir seit Monaten am meisten. In Sevilla habe ich bereits viel geschlafen - und ich saß viel in der Sonne und habe gelesen. Boot gefahren bin ich auch, gegessen habe ich viel, beim Barbier war ich natürlich auch. 
Ich kam kaum aus dem Staunen heraus, so schön ist Sevilla tatsächlich, überall dachte ich Oh und Ah und machte Foto hier und Foto da. In den nächsten Tagen werdet ihr ganz viele von diesen Fotos sehen. :-)


















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