Sonntag, 29. April 2012

TheNosyRosie // Plattenbaugefühle

Ach, das freut mich aber sehr! Der liebe Sven von TheNosyRosie hat Plattenbaugefühle besprochen - und wirklich in den höchsten Tönen gelobt. TheNosyRosie ist ein wichtiger Kanal auf Youtube, auf dem junge Leute über Themen reden wie "Coming-out", "Homosexualität und Treue", "Homosexualität und Kirche" usw. Eine schöne Sache, die nicht nur jungen Homosexuellen hilft, sondern auch erhellend für die nicht-Homosexuellen ist. Einfach immer mal wieder reinschnuppern. http://www.youtube.com/user/TheNosyrosie?feature=watch
Mehr zum Buch: https://www.facebook.com/Plattenbaugefuehle

Samstag, 28. April 2012

Cut Up - Literatur im Zeitraffer / Offenbach 27.4.12

Die Dichterin und der Prosaist vor der Veranstaltung... Wir lasen 
gemeinsam Mahagonny von Bertolt Brecht - das war spaßig!
Riad Kheder vor der Veranstaltung, ein Allround-Talent! 
Nicht weniger talentiert, der Musiker Adil Demirtaș.
Ich lese Franz Kafka, "Der Verschollene in Amerika" - meine Textpassage
war eigenartig aktuell: "Künstlerwerden wollte niemand,
wohl aber jeder für seine Arbeit bezahlt werden."
Gerty Mohr vom Verband der Schrifsteller/innen liest...
Die Veranstaltung fand im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach statt.
Die Dichterin Safiye Can liest Gedichte von
Fazil Hüsnü Dağlarca... 
Moderatorin der Veranstaltung: Monika Carbe. Sie hat auch
die Texte zusammengestellt, gemeinsam mit Fatma Uzun aus Essen.
Muepu Muamba, der Autor aus dem Kongo, politisch, klug,
charmant, weise fast schon. Gemeinsam mit der supernetten
Maria Nemeth, die seine Texte auch übersetzt.
Ein Jahrhundert in zwei Stunden, anstrengend, aber inspirierend, manche Texte sind aktueller als man denkt. "Die Welt zu Gast in Offenbach" hieß es mal wieder... Und die Leute kamen und ließen sich mitnehmen in den Literaturkosmos, der seinen Schwerpunkt zwar in Deutschland und der Türkei hatte, vor allem im letzteren, aber natürlich einen Abstecher nach Frankreich, Ägypten, in die USA und vor allem in den Kongo machte... Aufgelockert durch musikalische Ausflüge von Riad Kheder und Adil Demirtaș. Ich war ganz froh, dass Safiye Can dabei war und so schön gelesen hat... Man darf gespannt sein, wie es beim nächsten Mal wird...

Freitag, 27. April 2012

Texas Tuschick & Plastabasta

DIE ZUKUNFT HAT BEGONNEN: COMING OUT IM NORDEND - DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER DIE APFELWEIN-KÖNIGIN IN IHREM REICH - DIRTY NOTES AUS DEM BEMBEL DES DESASTERS - JUNGE KÖRPER KÖNNEN NICHT VERSTEHEN - mit TINE KÖHL und Jamal & Jannis aka Texas Tuschick & Plastabasta


Das wird aber auch Zeit, dass das jetzt mal gesagt wird. Hallo Nordend, ihr Schnarchnasen, bekennt euch zu euren schwachen Blasen, ist mir doch egal.


TUCHOLSKYPREISTRÄGER TOT NACH ORGIE IM GÜNTHERSBURGPARK - DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER STOFFEL I-IV - N.NASENSCHWEISS (Name von der Redaktion geändert) IN NIBELUNGENSCHÄNKE VERHAFTET - DIE GANZE WAHRHEIT - TEAM TUSCHICK ERMITTELT IN ALDI SÜD - EXKLUSIV - DIE GANZE WAHRHEIT - TOTER IM GÜNTHERSBURGPARK NACH ORGIE - TEAM TUSCHICK ERKLÄRT DIE LAGE IM MOKSHA - DIE GANZE WAHRHEIT


Sonntag, den 29.4., ab 20 Uhr, im Moksha
Rotlintstr. 28, 60316 Frankfurt, Germany

Donnerstag, 26. April 2012

Elf Fragen von schmerzwach an den Schriftsteller Thomas Reich

1978 Der Reich erblickt zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit 1987 Das kreative Talent bricht aus (Schulaufsätze, die nur Ärger bringen...) 1997 Abitur, Freundschaft mit einem renommierten Comiczeichner, erste Bekanntschaft mit den Texten von Bukowski 1998/1999 Das Schreiber erster Texte 2000 Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Der Reich hat von nun an die Lizenz zum Verkaufen! 2006 Die Homepage geht online 2007 Gründung des Dirty-Dichter-Blogs 2010 Gemeinschaftswerk: Eines meiner Gedichte zusammen mit der Fotokunst von Michaela Pucher auf der Ausstellung JUBILARE als Hommage an Charles Bukowski. Relaunch von Homepage und Dirty-Dichter-Blog. 2011 Der Dirty-Dichter-Blog bekommt einen neuen Look. Fanshop eröffnet. Da werden seine zahlreichen Veröffentlichungen und viele lustige T-Shirts und co. feilgeboten.
1. Wer bist du?
Schriftsteller, Blogger, Onlineaktivist. Ein Mann mit vielen Gesichtern. Mit seinen Figuren wie ein Marionettenspieler verbunden. Aber wer von uns ist die Marionette?
2. Was machst du?
Im Netz kennt man mich hauptsächlich als den „Dirty Dichter“, eine Kunstfigur, die ich erschaffen habe. Eine Art alter Ego, der in bester Bukowskimanier düstere Gedichte zum Besten gibt. 
Dabei ist das nur eine Facette von mir. Aktuell gibt es 18 lieferbare Buchtitel von mir, näheres dazu auf www.der-reich.de
3. Woher kommst du und wohin möchtest du?
Das Internet hat die Welt in ein Dorf verwandelt. Orte spielen keine Rolle für mich. Ich denke in digitalen Bahnen. Der Himmel hängt voller Datenclouds.
4. Warum bist du Künstler geworden?
Ich glaube nicht, dass man sich das aussuchen kann. Kreativ  war ich schon immer, wobei mir der eine oder andere Schulaufsatz das Verhältnis zu den Lehrkörpern nachhaltig versaut hat. Wer anders denkt als der Rest der Gesellschaft, begegnet oft kopfschüttelndem Unverständnis. Später lernt man, darauf zu pfeifen.
5. Welche Ziele hast du?
Menschen mit meinen Texten erreichen. Wenn ich jemand ein fester Fels in der Brandung sein kann, dann habe ich mein Ziel erreicht. Ich will diese Gesellschaft umwälzen, und in den Köpfen fängt es nun mal an. 
6. Wer oder was inspiriert dich?
Wahrscheinlich wäre ein guter Beatnik aus mir geworden.  Ein Jugendfreund hat mich mit den Texten von Bukowski infiziert. Damals, als Dichten noch einen gesellschaftlichen Stellenwert hatte. Aber ich glaube daran, dass wir wieder auf so einen Punkt zusteuern. Wenn Günter Grass einen Literaturskandal auslösen kann, dann sehen wir, wie viel Brandglut in ein paar Reimen steckt. Unter den neueren Literaten war es Houllebecq, dessen analytische Sezierung der menschlichen Abgründe mich faszinierte.
7. Wann bist du glücklich?
Vor einem Teller dampfender asiatischer Nudelsuppe, und die kalte Welt existiert nur auf der anderen Seite des Fensters.
8. Wie sieht dein perfektes Leben aus?
Man sollte die Dinge nehmen, wie sie kommen. Träume dürfen Ziele sein, aber niemals ein Joch, welches einen vergrämt.
9. Was würdest du tun, wenn du ein Tag lang König von Deutschland wärst?
Wahrscheinlich das Gleiche wie ein Bundeskanzler: Nach Brüssels Pfeife tanzen und alle Steuerlöcher bespringen, die mir über den Weg laufen. 
10. Wovon hast du als Kind geträumt?
Definitiv nicht von dem Leben, was ich jetzt führe. Ich hatte ja keine Ahnung! Nur einen Teller voller Nutellabrote.
11. Worauf könntest du verzichten und worauf überhaupt nicht?
Ohne Internet kann ich nicht leben. Ich habe es zu meinem Sprachrohr gemacht, mit dem ich meine Gedanken unters Volk streuen kann. Auf dass sie auf fruchtbaren Boden fallen. Ansonsten bin ich genügsam. Ich tausche nicht jede Saison den Inhalt meines Kleiderschranks, bloß weil die Industrie neue Trends befiehlt. Ich bleibe mir selbst treu.

Mittwoch, 25. April 2012

Queere Videos 1: Kraftklub und "Songs für Liam"


Wenn du mich küsst! Wenn du mich küsst! Wenn du mich küsst! Immer wieder, herausgeschrieen, immer wieder im Radio. "Von wem ist das denn?" und so was. Ach ja, klar, Kraftklub, die mit dem K - und vor allem die mit dem Lied über Berlin bzw. dem nicht nach Berlin wollen. ;-) Endlich mal eine deutsche Band, mit deren Liedern ich mich identifizieren kann, sowohl von der Musik her als auch von den Texten (ähnlich wie Bosse - es gibt schon noch mehr gute Bands hier). Aber da ich das Lied immer nur gehört habe, wusste ich gar nicht, wie cool das Video dazu ist. Und genau DAS habe ich mir ausgesucht für die neue Reihe auf dem Blog. Da Blogger nur das Herunterladen von Youtube Videos unterstützt und ausgerechnet das Musikvideo dort nicht eingestellt ist, der Link zu Tape TV: http://www.tape.tv/musikvideos/Kraftklub/Songs-fuer-Liam
Wenn du mich küsst schreibt Noel wieder Songs für Liam!
Wenn du mich küsst!
Wenn du mich küsst kommen unsere Freunde zurück aus Berlin!
Wenn du mich küsst!
Und wenn du mich küsst, dann ist die Welt ein bisschen weniger scheiße!
Wenn du mich küsst!
Wenn du mich küsst bleibst du hier oder gehen wir beide!
Wenn du mich küsst!
Aber wieso eigentlich dieses Lied? Ja, weil es ums Küssen geht - und weil sich da alle küssen, egal, ob gegengeschlechtlich oder auch gleichgeschlechtlich. Und weil sich vor allem die Bandmitglieder (alle männlich) küssen, das finde ich super, das ist 2012. Und kein Hinterwald. Und nein, ich finde es nicht aufgesetzt oder Möchtegern-Cool, ich finde nicht, dass es NUR eine Masche ist, mir kommt es eher so vor, als ob Kraftklub weltoffen ist und sich Gedanken gemacht hat. Nicht um des Marketings willen, sondern weil es sich heutzutage gehört. 

Dienstag, 24. April 2012

Mathilde liest... in NEONGELB

Das Plakat haben wir erst kurz vor der Veranstaltung gesehen. Badddddäung! NEONGELB! Und soooooo GROSS. Das hat man gesehen. Also, nicht dass DIE, die es sehen sollten (Jungs und Mädels aus dem Mathildenviertel in Offenbach) es gesehen hätten. Aber immerhin. Es waren ja auch Leute da... Ich möchte sagen, das Publikum war eher BLASSLILA, sehr interessiert, unsere Lesung und Diskussion war dafür kritzegrün. :-))) 


Die Lesung war natürlich sehr cool, weil "die Dichterin", Safiye Can, so groß ist. Ich wusste das natürlich vorher (aber ohne ihre Texte zu kennen :-)). Wir haben es einfach gerockt. Yes! Was eigentlich?
Mathilde liest... in der Schanzen-Bäckerei im Mathildenviertel in Offenbach. Gedichte von Safiye Can, Prosa von mir. Ein paar Plattenbaugefühle. Ein Text aus dem Blog (über Offenbach) - und natürlich meine "heimatlichen" Geschichte "Pontikaki kai gataki". :-) 


Es war der Welttag des Buches - und ich war Lesefreund. Ich habe alle meine 30 Bücher verschenkt. Auch ein Erfolg! Yes! :-)

Cup ohne Grenzen 2012

Am schönsten sind immer diese Bilder am Ende, mit allen drauf... :-)

Völlig verschlafen und trotzdem witzig drauf, irgendwie. :-)

Die Haare!!! OH Mann! Der Junge war unser bester Spieler! :-)

In Action... :-)

Mittlerweile zum Trainer aufgestiegen... :-)

Die anderen haben wohl NBA-Spieler eingekauft ;-)

Teamgeist ist alles! Sprich! Super-Team!

Bei der Preisverleihung... Platz 5 war es dann am Ende :-)
Mehr von Sprich! hier: http://www.sprich-frankfurt.de/

Montag, 23. April 2012

The Road to Baku 2012 - Erinnerungen zweiter Teil


Im zweiten Teil der Erinnerungen möchte ich mit dem wundervollen Alexander Rybak, der 2009 für Norwegen gewann, sehr souverän - und vor mir vorhergesagt (was allerdings keine große Leistung war - so erwartbar). Auch wenn der eine oder die andere dieses Lied nervig fand, mir macht auch heute noch richtig gute Laune, wenn nicht sogar märchenhafte. :-) Eine tolle Erinnerung!
Sehr viel schräger nun Titel Nummer Zwei dieser Auswahl, der Beitrag Spaniens im Jahr 1983, als der ESC in München stattfand (dank Nicole). Remedios Amaya sang barfüßig und mit nicht gerade schönem Kleid (dafür aber coolem Stirnband): "¿Quién maneja mi barca?". Die meines Erachtens wunderbare Flamenco-Sängerin leidet ganz schön für sich hin - ich habe das Lied bestimmt schon Tausend Mal gehört, frage mich aber ernstlich, wie sie mit Null Punkten Letzte werden konnte.
Lettland! Was ist da im Jahr 2000 nur passiert? Sie haben eine lustige Band aufgestellt, die sich Brainstorm nannte und nicht gerade mit dem stylishsten und hippsten Outfit antrat - und zeigte ganz Europa, wie sich coole Indie-Musik anhört. Überraschend! Ein Top-Hit im Supergrass-Style. Es errang einen starken 3.Platz! Übrigens keine Eintagsfliege, sie hatten noch andere gute Lieder.
Aud Wilken sang im Jahre 1995 den Titel "Fra Mols tin Skagen" und erreichte einen beachtlichen 5.Platz mit ihrem smoothigen Song. Ein Lied, bei dem man entspannen kann, ein Lied, bei dem man träumen kann, zart, harmonisch, schön...
Israel muss wohl in jeder Auswahl dabei sein, genauso wie Spanien. ;-) "Push the Button" von Teapacks in die gleiche Kategorie wie Ping-Pong zu stecken wäre vielleicht unfair, vielleicht aber auch nicht. Zumindest hat man bei beiden Liedern ganz viel Spaß! Und genießt die Performance: mehr davon möchte ich hinausschreien. DAS ist ESC! 
Mit einem klaren Sieger begann ich, mit einer klaren Siegerin ende ich. Als ich Ruslana im Halbfinale sah, wusste ich: die fegt JEDEN, sogar meinen Favoriten Željko Joksimović, WEG, ohne Chance für die anderen. Diesen Sieg im Jahr 2004 habe ich der Ukraine (die wohl auch in den Erinnerungen eine gewichtige Rolle spielen ;-)) gegönnt! :-) "Wild Dances" - wilde Power! Stark! :-)

Samstag, 21. April 2012

Welttag des Buches

So, ich bin also ein LESEFREUND. Was das ist? DU kennst das nicht? Dann schau mal auf der Seite von der Stiftung Lesen. Ich bin einer von 33.333 Buchschenkern, die stolze 30 Bücher unter die Menschen bringen dürfen. Wann und wo? Also, am Welttag des Buches natürlich, der ebenso wie der Welttag des Bieres am 23.4. stattfinden wird. Ich werde Bier trinken und aus Texten lesen. in Offenbach, in der Schanzen-Bäckerei - und dort werde ich auch die Bücher verschenken: Mathilde liest... am Welttag des Buches 2012:
Es lesen die Offenbacher Dichterin Safiye Can und der Frankfurter Autor Jannis Plastargias; Moderation: Peter Ambros, Bürgerinitiative der östl. Innenstadt e.V.; Als Bonbon haben wir uns etwas einfallen lassen: Die ersten 20 Besucher erhalten das Buch „Adressat unbekannt“ als Geschenk! 23. April 2012, 20:00 Uhr Schanzen-Bäckerei, Hermann-Steinhäuser-Straße 2, Eintritt € 6,00 p.P. / ermäßigt € 4,00 p.P.
Also, schaut schön vorbei, denn es erwarten euch nicht nur Buchgeschenke, sondern auch viel Lyrik, ein Offenbach-Frankfurt-Battle und Prosa von mir... Ihr dürft gespannt sein! :-)

Donnerstag, 19. April 2012

Tour de Kultur TEN

Tour de Kultur, diesmal die zehnte. Durch Frankfurt gehen, Kunst sehen. Oder so. 18.4. Ausstellungseröffnung in der Schirn. Bettina Pousttchi. Wein trinken, rote Schuhe, wichtige Menschen, Möchtegern? Kunst. Weltuhr. Fachwerk. Oder nicht. Dann Licht. Luminale. Hauptwache. Viele Menschen mit Kameras.
Emotionen. Lichter. Die sich verändern. City. Menschen. Bunt. Noch mehr Menschen mit Kameras. Schauspiel. Schauspieler. In Frankfurt. Bahnhof. Lichter. Kunst. Viele Menschen. Tourismus. Schatten an der Wand. Oder vielmehr an der Fassade. Spielereien. Spiel. 

Verrückte Kunst. Ohne Geld. Mit Emotion. Viel Licht. Im Video sieht man mehr. Licht + Kunst. Menschen. Witzig. Tour de Kultur eben, diesmal die zehnte. 

Mittwoch, 18. April 2012

Isch bin LUMINALE!


Nun, das Gute: es ist Luminale und Sprich! war dabei. Wir waren spontan und haben es gut gemacht. Es werde Licht! dachten wir uns - und es wurde Licht. Wir haben uns Dinge überlegt, wir haben Leute dazu eingeladen... Manche haben es ganz kafkaesk nicht zu uns geschafft. Haben uns nicht gefunden oder wurden unten am Eingang nicht eingelassen. Die Lesung war lichtern, mit Poesie und Prosa, mit einem Gedicht von Inger Christensen, mit Auszügen aus einem Text von Peterlicht (beides von mir vorgetragen), mit Gedichten und Prosa von Peter Kapp, mit drei Gedichten von Almut Aue, die überraschend zu uns stieß - und die ich nicht erkannte, obwohl ich sie explizit eingeladen hatte. Fünf Jahre hatte ich sie nicht gesehen und einfach nicht erkannt - wir hatten uns einst auf einem Dichterworkshop kennengelernt... Natürlich war auch Plattenbaugefühle dabei - und ein philippinisches Märchen, erzählt von Georgette Carbonilla. :-)



Hier ein paar Eindrücke von vor der Veranstaltung. Wir waren im JUST, im Laden von Rushy Rush... Zeilgalerie, Ebene 6...



Eine Location kann cool sein und trotzdem stimmt irgendetwas nicht... Man muss fair sein und auch einmal zugeben, wenn etwas nicht optimal lief. Der Wille war da, der gute Gedanke auch - nur sprang der Funke nicht so recht über. Das passiert! Das zeigt auch, dass man immer auch in einen Dialog mit dem Publikum tritt - und dass dies gut gehen kann, genauso wie es gelegentlich auch schief geht. Seien wir ehrlich: gut gemeint, aber das Ziel wurde nicht erreicht. Aber das macht nichts. Man muss experimentieren, neue Wege gehen - vielleicht hätten die Gäste VOR der Lesung ein paar Getränke zu sich nehmen sollen, vielleicht auch ein paar Schlücke vom Riesen-Wodka oder Riesen-Whisky... ;-) Was im Glücksladen am Freitag gut ging, wollte am Montag nicht so recht gelingen. Passiert! Bei der nächsten Luminale sollten wir auch im Programmheft stehen, das hilft auch weiter, nicht nur, dass dein drei vier mehr Leute da gewesen wären, auch die Erwartung und Stimmung wäre vielleicht eine andere gewesen. Es war ein schöner Versuch und wir waren dabei. Und: egal wie, in meinem Kopf ist alles okay. :-)))


Dienstag, 17. April 2012

Lies! im Glück!


Es war der zweite Autoren-Abend im Glücksladen - und es war gut! Vor der Veranstaltung hatte ich keine Vorstellung darüber, wie der Abend verlaufen würde - trotzdem wurde ich überrascht. 


Na, wo ist der Autor denn? Da ich kurzfristig die Moderation an mich gerissen habe... musste ich ja etwas zu George und seiner Lyrik erzählen. Er hatte mir die Originaltexte eingescannt - nur habe ich es nicht so ganz verstanden, wie was gemeint wurde... aber dazu unten mehr. :-)



Ein bisschen Spaß muss sein, auch bei einer Lesung, gell. Hier mit Hilke, die für den romantischen Teil des Autoren-Abends sorgte, mit Lieb mich! Aber sie begann mit einem sehr lustigen und für sie eher ungewöhnlichen Text über Elefanten... 



In der Mitte die Organisatorin Kristina, links Rene, eine der guten Seelen des Glücksladens und rechts neben ihr Levend, der mit mir den JuLiP organisiert. 



Auch die Gäste am Freitag waren künstlerisch wertvoll unterwegs, hier Madou, die schön Gitarre spielte und dazu sang.



Autor_innen leben von ihren Zuhörer_innen, also bei Lesungen, und das Schöne bei dieser Lesung war, dass sie nicht nur mitgegangen sind, sondern sich eingemischt haben, von sich gegeben haben - diese Lesung LEBTE! Das war wirklich wundervoll, die Atmosphäre bezaubernd... Inspirierend!



Das ist der Glücks-Bus, George und Kristina hatten die Idee, damit zu touren - eine Lese-Bus-Reise also, coole Idee, finde ich. 



Vielleicht touren George und ich mit Caro, die hier versuchte, mit uns gemeinsam die schwierigen, aber doch genialen Gedichte von ihm zu rezitieren - nicht ganz einfach... Doch, um das zu verstehen, muss man dabei gewesen sein. :-))) 


Plattenbaugefühle gibt es nun auch im Glücksladen zu kaufen... Sieht schön aus, meine ich. :-)


Für Essen hatte Kristina auch gesorgt, hinter diesem Guck-Loch. :-) Lecker wars! Und total schön... Aber vor allem: spaßig! Siehe unten! :-)))