Donnerstag, 12. April 2012

The Road to Baku 2012 - Erinnerungen erster Teil

Bei den Erinnerungen zum Eurovision Song Contest möchte ich euch einige witzige, bemerkenswerte, schöne, aufregende, peinliche, gute, gelungene, misslungene Lieder näher bringen - und hoffe, dass ihr genau so viel Spaß daran habt wie ich.
Dieses Lied der Israelis ist der Wahnsinn, niemand von der Künstlergruppe Ping Pong kann wirklich singen, die schmähenden Kommentare der Youtube-Nutzer_innen sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache, dieser Beitrag von 2000 kam nicht wirklich an. Umso sympathischer fand ich diese friedenswilligen und um Völkerverständigung werbenden Künstler_innen: Be Happy - das ist doch cool! Ich mag auch wie sie tanzen. :-)
Dank des schönsten Mannes der Welt kenne ich nun dieses wunderbare Lied der gutgelaunten, spanischen Gewinnerin des ESC 1968, Massiel, die ACHTUNG nicht nur Wencke Myrhe (tolles Lied), die für Deutschland antrat, sondern auch Karel Gott (Österreich), den Briten Cliff Richards und selbst die Dubrovački Trubaduri aus Jugoslawien (auch klasse) hinter sich ließ. La la la la la la - so einfach kann ein Lied sein und trotzdem cool. Man beachte im Video vor allem, wie sich Massiel bewegt - und wo sie die Hände hintut... 
Dieses Lied von Verka Serduchka mit dem Titel "Dancing lasha tumbai" macht mir einfach nur großen Spaß, selbst fünf Jahre danach. Ein toller Auftritt für die Ukraine, die damit den verdienten zweiten Platz errang, man hätte Andrij Danylko, der hinter Verka steckt sogar den ersten Platz gewünscht. Kommerziell war dieser Titel der erfolgreichste des ESC 2007, er kam in mehreren europäischen Ländern in die Top Ten. Dieses Lied ist eingängig, ist cool - und hat damals den Deutschen gezeigt, was bei so einem ESC alles möglich ist, selbst mit teilweise deutschen Texten. ;-) Ich finds super! :-) Übrigens ist Andrij nur zwei Jahre älter als ich. :-)
Wahnsinn! Wieder die Spanier! Diesmal nicht ganz so erfolgreich - was ich so gar nicht verstehen kann. Der Typ ist so witzig, die Tänzerinnen sind göttlich - und bitte schaut da echt mal genau hin: die Choreografie ist die humorvollste, die ich je beim ESC gesehen habe. Der Titel "Baila el chiki chiki" des Komikers Rodolfo Chiquilicuatre ist auch einfach ein Gute-Laune-Lied. Super!

Bei diesem Beitrag war ich gerade einmal fünf Jahre alt, das hinderte mich allerdings nicht daran, die Choreografie von Bucks Fizz, die 1981 für Großbritannien mit dem schnellen "Making your mind up" antraten. Nicht nur die wirren Bewegungen machte ich mit, ich zog mir auch zwei Schlafanzüge an, um einen davon beim Tanzen runterzuziehen. Äußerst gewieft, nicht wahr?! Ich mochte das Lied sehr gerne!
1993 startete Kroatien das erste Mal als eigenständiger Staat beim ESC auf. Put sangen "Don't ever cry", ein, wie ich nach wie vor finde, ganz "süßes" Lied mit einer ebenso "süßlichen" Choreografie. Ärger gab es damals für die vielen englischen Worte, die sie sangen. Und natürlich mokierten sich einige über den Text (also, was man verstand) - mir hat das Lied einfach gefallen, allerdings muss man dazu sagen, dass 1993 ein ganz merkwürdiges Jahr war, was die Lieder anging, siehe Zypern, siehe Griechenland, Bosnien-Herzegowina, selbst die Schweden haben Schleimiges gebracht, Frankreich sowieso mit dem Korsen Patrick Fiori und "Mama Corsica"... 

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