Montag, 22. Februar 2016

Theke. Texte. Temperamente. - Skurrile Paranoia


Theke. Texte. Temperamente. - Skurrile Paranoia

Dienstag, den 23.2.2016, ab 20.00 Uhr
Old Fashioned - Kultur Tanz Bar

Klappergasse 35, 60594 Frankfurt am Main

Nachdem nun dieses sinnlose Faschingstreiben zumindest in Teilen verdienterweise verboten wurde und auch die letzten Fastenhirngespinste in Schall und Rauch aufgegangen sind, ist es nun einmal wieder an der Zeit, sich dem gedruckten Wort zu widmen.

Dies ist natürlich eine Aufgabe für unser literarisches Südmain - Quartett, den Kämpfern für das schöne Wort in Buchform.

Und so werden sich die vier Fragezeichen unter der Moderation von Jannis "Justus" Plastargias kurzfristig in der Old Fashioned Bar zusammenfinden, um dort unter fachkundiger Aufsicht des spiritousen Bar - Teams kenntnisreich ihre Weisheiten zum Besten zu geben, denn das Schludern, das wusste schon die Perle aus der Uckermark, ist "nicht ihr Duktus"!

Mit von der Partie werden wieder an diesem Abend sein:
- Andrea Baron, Lektorin der Büchergilde (Stand Dez 2015), die den Küstennebel gegen Mispelchen eingetauscht hat.
- Martin Piekar, mehrfach ausgezeichneter Lyriker und auch ansonsten kaum zu übersehen.
- Raban Lebemann, das Gollum unter den preisgekrönten Poetry - Slammern

Unter anderem werden sich unsere Lieblinge über das aktuelle Werk von Juan S. Guse „Lärm und Wälder“ (S. Fischer Verlag) äußern, welches in seiner vorgeblichen Verstörtheit nicht nur dem geneigten Paranoiker genehm ist. Ist dies lediglich eine berechnende, eindimensional formulierte Antwort auf politische Überwachungssysteme oder zeichnet der Autor ein realistisches Bild moderner Zivilisationsängste?

Das Werk bietet genug Stoff für eine angeregte Diskussion, soviel ist sicher. Was dran ist, werden Euch unsere Protagonisten verraten. Es ist zu bezweifeln, dass sie hierbei einer Meinung sind, und das ist gut so, denn bei "Theke. Texte. Temperamente." pflegt man noch eine kontroverse Streitkultur, die dem bleichen Facebookdiskriminierer von heute leider fremd geworden ist.

Im weiteren Verlauf werden noch einige Überraschungsperlen aus dem Bereichen Lyrik und Poetry Slam intoniert werden, soviel ist schon mal sicher!

Musikalisch umrahmt wird der Abend durch den Schallplattenalleinunterhalter Patrick Neuntausend, der für Euch ein wenig in seinen Plattenarchiven graben wird, um Hörenswertes aus der Welt des Jazz, aber auch der Elektronik auf den Plattenteller zu schnallen.

Hier wird Euch ein würdiger Dienstagabend geboten, zeitiges Erscheinen sichert Sitzplätze, dort in der Old Fashioned Bar, wo Euch das spiritouse Team mit allerlei Kaltgetränken zu versorgen weiß.

Man darf sich also freuen!

Liebe Grüße,

das t.t.t. - Team

Agenda:

Einlass: 20 Uhr

Teil 1: 20:30 Uhr bis 21 Uhr

Pause: 21:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Teil 2: 21:30 bis ca 22 Uhr

Der zeitliche Verlauf ist wie das Dasein nicht in Stein gemeißelt.

Der Eintritt ist frei, jedoch wird der Neuntausender gerne Eure Spenden entgegennehmen.

Infromation:

http://www.fischerverlage.de/buch/laerm_und_waelder/9783100024343

Dienstag, 16. Februar 2016

LSBTIQ - darüber möchten wir reden!


LSBTIQ - darüber möchten wir reden!
Zwischen Teilhabe und Ausschluss - Lebensläufe und Erfahrungen in Frankfurt

Die Menschen in Frankfurt sind vor allem eins: unterschiedlich – an Alter, Lebensgestaltung, Berufswegen und Möglichkeiten, Überzeugungen, Interessen und in ihrem Selbstgefühl. In allen Gruppen finden sich lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen. Sie erleben Momente der Anerkennung und Inklusion, aber auch Diskriminierungen und das Gefühl, ausgeschlossen zu sein.

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten lädt Sie zu einem Gesprächsabend ein, um diese Erfahrungen aus erster Hand kennenzulernen und damit den Blick auf unsere Stadt einmal mehr zu verändern. Dadurch möchten wir Ihnen auch einen Aspekt der Arbeit der neuen LSBTIQ-Koordinierungsstelle im Amt vorstellen.

Es begrüßt Sie die Integrationsdezernentin Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg.

Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsraum ist über eine Treppe erreichbar. Unterstützungsbedarf kann per Mail bei der Koordinierungsstelle (LSBTIQ@stadt-frankfurt.de) angemeldet werden.

Donnerstag, 18. Februar 2016, Frankfurt, LSBTIQ - darüber möchten wir reden! Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt

Sonntag, 14. Februar 2016

Tour de Kultur 15


Es war einmal wieder soweit: schmerzwach macht eine Tour de Kultur, die auch diesmal keine Tour de Tortur wurde - denn beide Ausstellungseröffnungen waren sehr chillig und in Wirklichkeit als Vernissagen getarnte Barabende oder auch Barabende getarnt als Vernissagen. Zunächst war ich im thisisnotaticketshop TINATS in Frankfurt Bockenheim - früher war da mal ein Ticketshop drin, jetzt wissen wir nicht, was es ist: Agenturgalerieshowroom? Aber nett ist es da. Vor allem bei dieser Ausstellung von Marije ter Weele aus Amsterdam und tokyo tadaima aus Tokio, bei der ich nicht nur viele meiner Heroen entdecke, unter anderem Philip K. Dick, Charles Bukowski, William S. Burroughs usw., sondern man auch die Ausstellung interaktiv mitgestalten kann. An mehreren Stellen liegen Fotos aus, die man mithilfe von Klebeecken an die Wände anbringen darf. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Und die Preise waren auch überaus moderat: 2 Euro für Kirin Bier und 3 Euro für einen Whisky Sour? Kann man machen. :-)















Dann ging es in das Parkhaus in der Walter Kolb Straße 16 in Sachsenhausen, wk-16 abgekürzt, von Direktor Blümer (Erik) wunderbar in die Frankfurter Subkultur Szene eingeführt. Vanja Vukovic stellt gerade aus: "This is not a love song..."
"Bürger lasst das Glotzen sein / Kommt herunter / Reiht Euch ein!“
Der Oldie unter den Slogans & Parolen, ein Mitmach-Reim, längst affirmativ.
Trotzdem gibt es da etwas singuläres, jede Generation steht vor der Herausforderung.
Wir werden mündig und finden uns auf der Straße wieder.
Rebel Boy & Rebel Girl are dancing in the streets. Sisters & Brothers of whatever. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Oder war. Und wird wieder sein."
Ein spannendes Projekt, das in gemütlicher Barabend Atmosphäre mit cooler Indie-Musik eröffnet wurde. Ich wäre natürlich glücklich gewesen, wenn meine Fotos auch Einzug in die Ausstellung gefunden hätten. ;-) Aber so ist es natürlich noch interessanter für mich gewesen: herauszufinden, wieso die anderen Fotos benutzt wurden und warum meine nicht reinpassten. Wer meine Fotos sehen möchte: Facebook. :-)