Dienstag, 31. Mai 2011

„Lieb mich!“ - Jetzt erst recht!

Ein herzliches Hallo an alle Leser von „schmerzwach“. Mein Name ist Hilke-Gesa Bußmann und ich möchte euch an dieser Stelle mein Romanprojekt „Lieb mich!“ vorstellen. Kurz zu meiner Person: Ich studiere Germanistik an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Das Schreiben zählt bereits seit früher Jugendzeit zu meinen Leidenschaften und mit dem Studium habe ich Literatur zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens gemacht. Neben Kurzgeschichten, die meist einen kritischen Blick beinhalten, schreibe ich auch Romane, bevorzugt in den Genres Thriller/Krimi und Liebesromane.


Anfang des Jahres 2011 beendete ich die Arbeit an meinem Roman „Lieb mich!“. Der Titel deutet bereits auf das Genre des Romans hin, doch was nach einer herkömmlichen Liebesgeschichte klingt, entwickelt sich zu viel mehr: Tanja und Alexander haben unterschiedliche Auffassungen von „Liebe“. Die Buchhändlerin Tanja versinkt in ihren Liebesromanen und sucht im Schatten der Frankfurter Skyline den Traummann fürs Leben. Bereits bei ihrem ersten, zufälligen Treffen mit Alexander bemerkt sie, dass er genau der Typ Macho ist, den sie nicht ausstehen kann. Der Immobilienmakler Alexander nimmt sich die Liebe, wo er nur kann. Spaß, Partys und Frauen sind die Konstanten, die sein Leben dominieren. Nachdem sich beide auf einem Speeddating wiedertreffen und ihre Liebesvorstellungen aufeinanderprallen, ändern sich ihre Leben schlagartig.
Ende Januar veröffentlichte ich die ersten 10 Kapitel im EPIDU Verlag. Wer den Verlag kennt, weiß, dass hier der Leser in einem dreimonatigem Zyklus darüber abstimmt, welche Bücher die Chance auf eine Veröffentlichung haben. Es trat ein, was ich nicht zu ahnen gewagt hatte: „Lieb mich!“ überzeugte die Leser und gewann viele Fans. Die ganzen drei Monate des letzten Lektorentischs stand „Lieb mich!“ auf dem ersten Platz. Über 180 „Gefällt mir“-Klicks bei Facebook und mehr als 20 positive Rezensionen beweisen, dass die Leser den Roman gedruckt in den Händen halten wollen. Doch leider hat es nicht für die turbulente Liebesgeschichte von Tanja und Alexander gereicht - Grund genug für die Fans und mich zu sagen: „Lieb mich!“ - Jetzt erst recht!
Passend zum Start der nächsten Lektorentischrunde des EPIDU Verlags ging die Facebook-Fanpage „Lieb mich!“ http://www.Facebook.com/h.g.bussmann.liebmich online. Hier können Leser und Fans zeigen, dass sie von „Lieb mich!“ überzeugt sind und das Buch weiterempfehlen. Mit der Fanpage möchte ich noch mehr Leser von „Lieb mich!“ überzeugen , damit der Roman letzten Endes doch veröffentlicht wird!
Ich bin erstaunt, wie viele Fans das Buch bisher gewonnen hat und freue mich sehr darüber. Als noch unbekannter Autor ist jedes einzelne „Gefällt mir!“ ein großes Lob. Vielleicht verliebt sich ja auch der ein oder andere „schmerzwach“-Leser in die spannende Geschichte von Tanja und Alexander und besucht die Fanpage, scoutet vielleicht sogar für das Buch beim EPIDU Verlag. Ich jedenfalls freue mich über jede Reaktion und bedanke mich vor allem bei „schmerzwach“ für die Möglichkeit, „Lieb mich!“ hier vorstellen zu dürfen.
Herzlichst, Hilke-Gesa Bußmann

Montag, 30. Mai 2011

Goldene Leslie 2011

Jedes Jahr, wenn wir uns im Literaturbüro in Mainz treffen, sagen wir: Aber dieses Jahr wird es das letzte Mal hier sein.... Ich bin, wie immer, am Römischen Theater ausgestiegen, vorbei am großen Kino, dann in die Neutorstraße 1, in die "süße", verratzte alte Schule, die wirklich bessere Zeiten gesehen hat. Es war mein viertes Mal in der Erwachsenen-Jury der Goldenen Leslie - und ich glaube, dieses Mal wurden wir uns so schnell einig wie noch nie. Uneins waren wir uns nur darüber, wie stark dieses Jahr der Wettbewerb war, zwei Juroren (darunter ich) hatten sehr starke Bücher bereits in der ersten Leserunde, die anderen vier hatten eher schwache am Anfang, in der Auswahl ging es uns vor allem um eine große Vielfalt an den Büchern. Wir haben vier davon ausgesucht und hoffen jetzt auf die richtige Entscheidung bei der Jugendlichen-Jury und dem Publikumspreis. Hier kann man sich als Jugendlicher zwischen 13 und 17 und aus RLP noch die nächsten Tage dafür bewerben: http://www.leselust-rlp.de/goldene-leslie.php.Und hier die spannenden Bücher, die zur Auswahl stehen:


Für die 15-jährige Lynn ist das Filmprojekt ihrer Schule sehr wichtig – schließlich möchte sie später Kunst studieren. Also fährt sie mit ihrem Mitschüler Bogdan in das herbstliche Wendland, wo ihre Tante wohnt. Aber dann passieren Dinge, die Lynn sich nicht erklären kann. Sie fühlt sich verfolgt und möchte das Wendland am liebsten so schnell wie möglich verlassen. Auch ihre Tante möchte, dass sie wieder nach Hause fährt. Warum nur?, fragt sich Lynn. Was verheimlicht ihr ihre Tante? Und welches Spiel spielt Bogdan?
Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht ihn das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne sofort in ihren Bann. So sehr, dass er beschließt, einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde sind skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen eine völlig andere ist als seine. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Exfreundin, über die er nie ganz hinweggekommen ist. Doch Lea hat sich schon in sein Herz geschlichen ... Kathrin Schrocke erzählt mit skurrilem Witz und viel Einfühlungsvermögen die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe.




In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!


Ein Roman, in dem Gräben überwunden werden und das Menschliche siegt!
Als sie sich im Winter 1944/45 erstmals begegnen, liegen Welten zwischen Inge aus Schlesien und Wanda aus Polen. Inges Gedanken kreisen um die nahe Zukunft: das Abitur, das Konservatorium und die bevorstehende Eheschließung mit Wolfgang von Brandt. Die Folgen des Krieges registriert sie höchstens am Rande, die Fremdarbeiter auf dem elterlichen Gut nimmt sie kaum wahr. Wanda dagegen hat den Krieg bereits hautnah erlebt: Wie es ihrer Familie geht, weiß sie nicht. Die Deutschen haben sie aus Krakau verschleppt, die Zukunft liegt bereits hinter ihr. Alle Kraft konzentriert sie auf das Hier und Jetzt, jedes Fehlverhalten kann tödlich sein. Als die Rote Armee naht, müssen Inge und Wanda ihren Weg nach Westen gemeinsam finden. Das Überleben der einen liegt in der Hand der anderen. Für ihren Roman hat Gina Mayer viele Zeitzeuginnen befragt. Eines dieser Interviews ist im Anhang abgedruckt.

Samstag, 28. Mai 2011

Über die Metapher des Wachstums

Sind doch spannend, solche Ausstellungseröffnungen, oder? Denkt man so wahrscheinlich, wenn man nicht auf AEÖs (tolle Abkürzung unter uns Expert_innen) geht. Frankfurter Kunstverein, yeah! Wirklich interessant. Ach, und dann so ein aktuelles Thema: Über die Metapher des Wachstums. Ökologie, Ökonomie, Grenzen des Wachstums, Ausbeutung, AKW, Naturschutz, Naturgewalten... Das ist doch was. Oder? Keine Ahnung! Ehrlich gesagt. Trinken, rumstehen und kucken, so haben wir das doch genannt. Das sollte reichen. Die Kunstwerke? Mh. Oder hm? Was ist das Nachdenkliche von den beiden. Ach, egal. Ich habe sowieso keine Ahnung von Kunst, aber... diese Kunstwerke, die ich sehen durfte, waren schon ein wenig zu platt. Subtilität ist etwas Schönes...




Das mit dem Kaffee war irgendwie gut. Wirtschaft, Ressourcen, Dritte Welt etc.




Kein schönes Bild, aber die Idee gefällt mir. Gemälde direkt an die Wand malen - möchte ich auch zuhause haben.




Verschwendung


Ich schaue mir ja am liebsten die Leute auf solchen Veranstaltungen an, schon vielfach gesagt hier auf diesem Blog. Warum? Sie sind meistens witziger als die Kunstwerke, die man da betrachtet. ABER! Schon alles gut. Es ist Kunst. Und Kunst ist toll! Da hat sich jeder Mühe gegeben, also ist das alles ganz fein. Aber für mich war das vielmehr Politik als Kunst, was ich da gesehen habe...

Mein Leben mit einem Paultier...




Donnerstag, 26. Mai 2011

Herr Leben, die Rechnung bitte!

www.epidu.de entnommen
Entdeckt...
...wurde dieses Buch also von der Epidu Community. Von wem? werdet ihr völlig zurecht fragen. Wer VERBIRGT sich unter dieser Community? Epidu ist der erste deutsche Web 2.0 Verlag, der u.a. darauf aufbaut, dass in einem "Lektorentisch" die von den registrierten Nutzer_innen eingereichten Manuskripte von anderen Nutzer_innen gelesen, "gescoutet", mit 1-5 Sternen bewertet und rezensiert werden. Am Ende der Lektorentischphase gibt es dann eine TOP 5, von der ein Buch dann verlegt wird - die endgültige Entscheidung treffen die Lektor_innen. Sarah Eder hatte das Glück, dass ihr Manuskript "Herr Leben, die Rechnung bitte!" zunächst die Nutzer_innen überzeugte und dann die  Lektor_innen. Völlig zurecht! Wieso? Das lest ihr hier!


Hannah und Fellix
In diesem Roman dreht sich alles um Hannah mit H. und ihre "Geschichte" mit Fellix mit Doppel-L. Sie lernt ihn in ihrer Stammkneipe kennen und lieben, doch leider zu einem schlechten Zeitpunkt, denn der Angebetete möchte schon einige Wochen später nach Portugal ziehen. Und dorthin nimmt er ihre Liebe mit. Für ihn ist es eine bequeme Affäre vor seinem Wegzug, ohne Hintergedanken. Doch für sie ist das anders... Sie leidet im weiteren Verlauf der Geschichte vor sich hin und trifft sich mit Herrn Leben, ihrem neuen Therapeuten. Der hat so seine eigenen produktiv-verstörenden Methoden, mit denen er Hannah konfrontiert...


Wer will, der kann auch!
Im März letzten Jahres schrieb ich über den Film 500 Days of Summer, der mich sehr beeindruckte. Tom (Joseph Gordon Levitt) glaubt am Anfang des Films an die große Liebe, die er in seiner Agentur in Summer (Zooey Dechanel) erblickt. Doch diese glaubt weder an Liebe noch an Beziehungen. Das dreht sich gegen Ende des Films. Tom trifft Summer zufällig im Park und sie lädt ihn zu ihrer Hochzeit ein. Überrascht schaut er sie an. Und sie sagt so etwas wie: "Nun, da wachte ich morgens neben diesem Typen auf und dachte: Neben dem willst du dein ganzes Leben morgens aufwachen." Dieses Gefühl hatte sie vorher noch nie gehabt, schon gar nicht bei Tom, der mittlerweile verbittert ist und nicht mehr an die Liebe glaubt... Wieso ich das erzähle? Weil Hannah die gleiche Erkenntnis gewinnt, sie tituliert sie nur anders: "Wer will, der kann auch". Was meint: Wenn jemand wirklich verliebt ist, dann stört ihn/sie auch nicht eine Entfernung von 2500 oder auch 25000 Kilometern. Wenn man wirklich verliebt ist, dann will man - und dann kann man auch... eine Beziehung führen, treu sein, mit jemandem zusammenwohnen, heiraten... Da gibt es kein Rumgeiere. 


Der Ton macht die Musik
In Sarah Eders Roman gibt es ganz viele solcher Erkenntnisse und Erfahrungen, teils banal, teils weise, aber immer so geschrieben, dass man sich mit der Gedankenwelt Hannahs identifizieren kann. Sie trifft den Ton der Zeit - zumindest was den Zeitgeist der "Facebook"-Generation betrifft. Sarah Eder schreibt gerne lange Schachtelsätze, die ungefähr folgendes sagen: "Mir fallen so viele Sachen gleichzeitig ein und alles ist so wichtig, wie soll ich da klare Satzstrukturen hinkriegen und in Hauptsatz/ Nebensatz gliedern, nein, nein, ich muss erzählen, schnell, alles und gleichzeitig". Und das ist gut so! Wenn ein Wort nicht ganz so hineinpasst, dann wird es einfach neu geschöpft, dann wird etwas ein "bisschener", dann gibt es "Beleidigtgesichter" oder sie "liebschaut". Gerne wendet sie auch ihr Wissen aus ihren wissenschaftstheoretischen Seminaren auf ihr Leben an und erklärt mit ihnen einfache Sachverhalte plausibel. Sehr sympathisch das! Wie das ganze Buch. 


Zum Glück entdeckt worden...
...von der Epidu Community, so kann das Fazit sicherlich lauten. Ich lese vieles und ich lese auch viel Gutes, aber mir fallen sicher nicht sehr viele Titel ein, die ich in letzter Zeit mit so viel Spaß und so vielen "ja, genau so ist es!" gelesen habe wie diesen Roman. Da kann man dann auch ein bisschen über die Fehlerchen, die zuhauf vorkommen (Satzzeichen; Buchstaben, die fehlen), hinwegsehen. Denn: Die Figuren sind alle sehr sympathisch gezeichnet, neben Hannah vor allem Viktor Leben, der Therapeut; Lukas, Anna oder Tim. Es wird über die Liebe reflektiert, über das moderne Großstadtleben, über moderne Stadtneurotiker (jawoll!), über die sozialen Netzwerke, über Facebook und Co. - und wie sich das Leben seitdem verändert hat. Und das alles auf witzige und lockere Weise. Ja, lest das Buch! Ich jedenfalls kann es nur empfehlen. Wenn ich es in Sternen ausdrücken sollte: dann volle FÜNF! :-)


Dies war die erste Rezension in der Reihe bdb - blogg dein buch. Weitere folgen in den nächsten Wochen. 

Mittwoch, 25. Mai 2011

Lesebühne in der Kasinostraße 3 - 1.6.11 -

von www.heinertown.de entnommen
In der Lesebühne am Mittwoch, 1. Juni, 20.00 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, hören und diskutieren wir Prosa von Sabina Lorenz (München), die ihren neuen Roman „Aufhellungen“ vorstellen wird, und Gedichte von Tobias Roth (Berlin), der sich auch als Publizist schon einen Namen gemacht hat und u.a. den Paula-Rombach-Preis sowie den Essaypreis der Goethe-Gesellschaft Weimar erhielt. Sabina Lorenz ist mit ihrem ersten, beeindruckenden Lyrikband „Die Fremde ist ein Ort“ bekannt geworden und erhielt ebenfalls mehrere Auszeichnungen für ihre Arbeit – u.a. das Stipendium des Literaturhauses Berlin und den Haidhauser Werkstattpreis. Musikalisch begleitet wird der Abend von George Goodman am Klavier. Der Eintritt ist frei. 
Konzept und Moderation: Kurt Drawert.
mehr Infos hier: 
http://www.literaturhaus-darmstadt.de/gesamtprogramm/#event-lesebuehne5

Montag, 23. Mai 2011

WTF, karelgott und "Gitte"! - Teil 2

http://img.fotocommunity.com/photos/14447897.jpg
danach setze ich mich an das nerdige mac book – das ja für „uns kreativen“ ein must have ist – um erstens zu schauen – ob ich nicht bei einem anderen checker-magazin anheuern könnte – also zumindest mal rausfinden – ob diese jemanden suchen / und zweitens – um einen elektrozaunpinkler für den nächsten abend – wenn ich mal auf kein event muss – zu organisieren / es wird doch einen glatzkopf mit dicken armen geben – der geil mit einer drallen chica pimpern möchte! dieses schwule hin- und her-chatten geht mir dabei am meisten auf den draht / die typen sollen straight sein / wenn sie pussys sein möchten – sollen sie zu einem indie-girl gehen – nicht zu mir / das hat ja alles keinen sinn / so nicht und nicht weiter / irgendwann schaffe ich es dann – einen knack-arsch aufzureißen – der genauso tickt wie ich / wir daten uns für den nächsten tag – zum hemmungslosen bummbumm / als könnte man das planen – werden die genital danebenen sagen – ich weiß – ihr NAPs – aber verfickte scheiße nochmal – ich fresse einen besen – wenn der das nicht bringt! ich brauche endlich mal wieder eine prachtlatte zwischen meine beine – bevor ich austrockne wie eine alte jungfer / da fällt mir ein – dass ich einen meiner gova-headhunter einschalten sollte / vielleicht macht das ja mehr sinn bei der reudigen arbeitssuche / nur weiß ich einfach nicht mehr – wie dieser homie heißt – der mich vermitteln wollte / wo habe ich den noch einmal kennenlernt? fickshit! hoffentlich komme ich noch drauf!


am nächsten tag werde ich ins office von bpoint zitiert / weeeey weyy weeeey! die kleine wurst mit der mikropipette / wie ich diesen arroganten wannabe-hippen-chef verabscheue / tut so – als hätte er die gender studies und das atzelige diversity management erfunden –dieser nerd! als würde der chicas gleich behandeln / so ein horst-kevin! ein donalden ist das! voll der abfuck, echt ey / ich möchte einfach leben / authentisch / mit einem arsch in der hose und mit eiern drinne / mir geht sowieso diese ganze globalgalaktische gehirnwichse mächtig auf den sender / sollen lieber vögeln, diese arschgeburten / wieso schaut der mich so verstört an – dieser cerebralentkernte? „betty – hast du gehört – was ich gesagt habe?“ – „was denn?“ – „jetzt sei mal nicht so IMBA“ was will denn der newbie von mir? „ich höre!“ sage ich übelst unmissverständlich / „ich schicke dich nach hamburg st. pauli, auf die reeperbahn“ – „yes! wie goil / AUF DER REEPERBANH NACHTS UM HALB EINS tralalalalalala“ – „siehst du mal – wie gut ich zu dir bin / und du darfst zeugin eines tollen konzerts sein“ konzert? auf der reeperbahn? oh nein / ich ahne – dass da ein votzendreck auf mich zukommt / „eine ultra geile band aus tschechien“ geschockt forme ich das wort TSCHECHIEN mit meinem mund und bin kurz davor abzubröckeln – whatthefuck! „sie heißen ´The Prostitutes´“ fickdiefurche! kann ich nur denken / ich verwette meine übelst schwer verdienten ocken darauf – dass das wieder so eine wannabe-indie-band ist – das „the“ davor ist verräterisch wie eine hässliche rote nase beim alki / das kann nicht wahr sein / fickshit! und vor allem – dass die aus tschechien kommen – macht das bestimmt alles nicht besser – alter falter / diese reudigen the´ s fucken mich voll ab / wieso schickt mich don geilo dorthin? und wieso st. pauli? wo wollen die denn da auftreten? „also“ – sagt bpoint dann – „st. pauli hat mehr zu bieten als nur den straßenstrich / da gibt es coole clubs / und bedenke – sowohl die BEATLES als auch karelgott haben da ihre karriere gestartet / grund genug für ´The Prostitutes´ ebenfalls dort aufzutreten“
KARELGOTT und THE BEATLES / und das in einem verfickten unschuldigen Satz! „und diese biene – die ich meine – die heißt maja – kleine süße freche biene maja…“ – „genau – ich freu mich – dass du dich freust / am freitag geht es los“ wayne störz – denke ich mir nur!
Fortsetzung folgt...
http://schmerzwach.blogspot.com/2011/05/wtf-karelgott-und-gitte-teil-1.html

Samstag, 21. Mai 2011

Wortweide - Am Anfang war das Wort!

Oh Leute, ich suche nun einen Paten für das Wort "schmerzwach" - Wie ich das meine? Ich habe nach www.sprachnudel.de nun eine neue Lieblingsseite, die mit Worten zu tun hat: www.wortweide.de. Diese Seite ist grandios, famos, glamourös. 


Ich bin bisher Pate für folgende Wörter, die ich gerne mag: "Schöps", "bockschwer", "Kredenz", "gleichwohl" und einige andere. Hineingegeben habe ich "schmerzwach", den DU ja als Pate aufnehmen könntest. Wie sehr würde ich mich freuen, wenn einer meine_r Lieblingsleser_innen Pate für dieses schöne und wichtige Wort werden könnte. Am besten gleich mehrere! :-) Es gibt sehr viele schöne Wörter in der deutschen Sprache. Macht mit und werdet Pat_innen oder fügt neue hinzu, ihr seid ganz frei - man kann auch schön in einer Rangliste aufsteigen, wenn man fleißig ist. Eine tolle Sache diese Seite! Was man tun muss: sich einfach kurz registrieren - und dann loslegen! :-) Danke, liebe Wibke - du hast immer ganz fantastische Ideen. 

Donnerstag, 19. Mai 2011

WTF, karelgott und "Gitte"! - Teil 1

http://img.fotocommunity.com/photos/14447897.jpg
wenn ich noch einen don geilo mit grünen reudigen röhrenjeans – violettem wannabe-stylo-t-shirt mit v-ausschnitt und einem schwulen roten schal sehe – dann bringe ich ihn übelst um / noch eines dieser abgefuckten indie-alternative-fickshit-konzerte und ich laufe amok – wallah billah! als könnte sich irgendwer noch dieses vollpfosten- rumgehopse mit den bässen und den stylishen nerd-frisuren – die die klüsen dieser hoschi-musiker verdecken – anschauen ohne abzubröckeln / entweder ich suche mir einen neuen job oder ich bringe mich selbst um die ecke – definitiv / und dann diese newbie-kollegen am nächsten morgen – wie war es denn gestern beim konzert? sind punktpunktpunkt nicht großartig? WTF! alleine dieses wort – das spackige „großartig“ ist so ein fickshit! benutzt von diesen focken – die polylux „erfunden“ haben – die zeitschrift INTRO in der bahn lesen und sowieso immer wissen – wo die grandiosesten partys stattfinden – die großartigsten brote zu kaufen sind – die sehenswertesten filme empfehlen können etc. / narf! voll der abfuck – aber auf ganzer linie / irgendwie muss ich hier auschecken / HOL MICH HIER RAUS – ICH BIN EIN (SCHEISS C-PROMI)-STAR und so / das geht so einfach nicht weiter! welche verpisste scheiße schreibe ich denn diesmal? diese artikel sind einfach austauschbar uncool und uninspiriert / wann war ich das letzte mal wirklich bongforzionös bei meiner arbeit? selbst wenn ich es einmal bin – möchte dieser newfag von chef-redakteur veränderungen editen / manchmal glaube ich – dass er mich ganz canceln möchte - dieser huso boss!


zuhause angekommen lege ich mich in die badewanne und frage mich – wann ich das letzte mal geil geknattert wurde / einfach bummbumm! ständig hänge ich bei diesen reudigen konzerten rum – auf verstrahlten vernissagen – schaue wackige filme an oder lese bücher – aus denen die gehirnwichse herausquillt / und diese vollspacken – mit denen ich zu tun habe – sind entweder knabenhafte indie-boys ohne behaarung am körper – affektierte braunillen – die mir mit ihrer verbalinkontinenz auf die nerven gehen – oder wannabe-künstler – die keine eier haben – dafür aber viel nebel im kopf / und darauf stehe ich seit 1993 nicht mehr / von diesen sensiblen homofürsten habe ich aber so gründlich / die können mich mal kreuzweise und zwar de luxe – von hinten und von vorne / die mösen sind auch nicht viel besser – die brauchen alle einen guten fick – diese gruseluten / und ich erst recht / kiss kiss bang bang! ich mache es mir selbst – während ich mir vorstelle – wie ein rüsselsheimer mit haaren an den richtigen stellen – auf dem kopf nichts – einen dreitagebart und haare auf der brust – mich hart streichelt – mir die scheiße aus dem hirn fickt! nicht so diese kleine-jungen-blümchen-nummer – sondern einen harten ehrlichen bummbumm für die mutti!
Fortsetzung folgt...

Dienstag, 17. Mai 2011

Sprich! Die erste Veranstaltung: kommt doch auch!!!

http://www.sprachwoche-neukoelln.de/
Wir vom Verein Sprich! (also Georgette Carbonilla und ich) wollen in Frankfurt eine „Woche der Sprache und des Lesens“ veranstalten.
Unser Vorbild ist die „Sprachwoche“ in Berlin-Neukölln, die von Kazim Erdogan (Bild unten) entwickelt wurde und  in deren Rahmen im ganzen Stadtteil Lesungen, Theateraufführungen, Musik, Poetry Slams etc. veranstaltet werden (zuletzt 2010). Vorgelesen, gesungen, gespielt und gebattled wird an den unterschiedlichsten Orten: auf öffentlichen Plätzen, in Bahnhöfen der U- und S-Bahn, in Schulen, Kitas, Cafés, Restaurants, Parks – ja sogar in den Warteräumen von Arztpraxen. 


Natürlich schaffen wir das alles nicht alleine - wir brauchen ganz viele Unterstützer_innen, Kontakte und Ideen. Um das zu besprechen, möchten wir euch, meine lieben Leser_innen am Dienstag, den 24.5. (also genau in einer Woche) um 18.30 Uhr in den Club Voltaire einladen.

Hintergrund: Während Kinder aus der oberen Mittelschicht und Oberschicht  in der Schule mit einem Sozialisationssystem konfrontiert werden, das mit demjenigen der Familie weitgehend identisch ist, müssen sich Kinder aus niederen Schichten dagegen erst in dieser Bildungskultur zurechtfinden, weil sie aus ihrem Umfeld andere kulturelle Werte kennen, als die, die in der Schule vorherrschen. Erstere sind dadurch nicht ganz so stark gefordert, wenn es darum geht, die Ansprüche von diesen beiden Systemen gleichzeitig zu erfüllen, besonders auch was den Umgang mit Medien angeht. Letztere hinken allerdings immer mehr hinterher: sie lesen nicht nur weniger Bücher und Zeitungen und informieren sich weniger intensiv und gezielt im Internet, sondern sind bei kulturellen Veranstaltungen weniger präsent. 


von http://karlweise.blogspot.com/ entnommen
Bei den meisten Literaturfestivals werden nicht sie angesprochen, sondern diejenigen, die sowieso schon lese-affin und mit viel "kulturellem Kapital" ausgestattet sind. Jemand, der es nicht gewohnt ist, mit Büchern aufzuwachsen, wird wohl kaum in ein Literaturhaus gehen. Wer noch nie ein Gedicht gelesen hat, wird sich kaum eine sehr viel Konzentration abverlangende Lyrik-Lesung in einem Literaturverein anhören. Doch genau diese Gruppe wollen wir vom Lesen und dem Umgang mit Sprache begeistern. Wir wollen ihnen Berührungsängste nehmen - sind doch Liedtexte von Bushido doch nichts anderes als Gedichte, die Bereitschaft wird also da sein - wenn man sie richtig anspricht, wenn man spannende Veranstaltungen anbietet, wenn man ihnen mit Respekt begegnet. 

Montag, 16. Mai 2011

Die nächsten zehn Wochen...

So, ganz kurz möchte ich einmal innehalten: DSDS ist vorbei, der ESC auch, die Fußball-WM beginnt erst in fünf Wochen... Was wird hier die nächsten Wochen passieren? Neben den beiden Reihen Darkroom Diaries (in denen es zünftig zugeht, jaja, pornös!) und Kitchen Stories, in denen ich über das Schreiben und Lesen reflektiere (ist doch schon anspruchsvoller, oder? ;-)), wird es noch vier neue Reihen geben: die zehnteilige WTF, karelgott und "Gitte"!, die noch pornöser als die Darkroom Diaries sein wird (allerdings auch literarischer) und die das Vokabular meiner Lieblingsseite www.sprachnudel.de benutzt und persifliert, es wird die Kolumne "London Diaries: Betti berichtet" an den Start gehen, ebenso werde ich alle Aktionen des von Georgette Carbonilla und mir gegründeten Vereins Sprich! dokumentieren, beginnend mit morgen - ich werde euch alle aufrufen, an unserer ersten Unterstützer_innen-Veranstaltung im Club Voltaire in Frankfurt teilzunehmen, diese Reihe wird dementsprechend immer mit "Sprich!" beginnen, huch, endlich mal ein deutscher Reihen-Name. Daneben wird es natürlich weiter Reise- und Ausflugsberichte von mir geben (Southside-Festival vom 17.6.-19.6.) oder vom CSD in Frankfurt (29.7.-31.7). Nicht vergessen darf ich die Reihe, die in Kooperation mit www.bloggdeinbuch.de (Danke an Cao Hung Nguyen) hier laufen wird: Ich werde regelmäßig Bücher von Epidu und natürlich anderen Verlagen rezensieren und sowohl hier als auch auf BDB veröffentlichen. Also, ich habe viel vor, wie ihr seht. Zwischendurch wird es weiterhin Nonsense von mir geben, oder aber auch mal eine Tour de Kultur - davon gab es auch schon länger keine mehr. Also, viel Spaß! :-) 

Sonntag, 15. Mai 2011

Esc 2011 - Die Entscheidung

www.promiflash.de entnommen
Aserbaidschan - ein Name wie ein Gedicht, Azerbaijan, wundervoll! Ich gönne es Ell und Nikki, Aserbaidschan war einfach dran zu gewinnen, nach den letzten drei sehr guten Jahren. Man gönnte es den beiden, und es war schließlich ein rundes, stimmiges Pop-Lied, da haben die Schweden nicht viel falsch machen können, die es für Aserbaidschan geschrieben haben. Und dafür haben sie die Punkte abgeräumt, die Armenien, Albanien, die Türkei, ein stärkerer Russe, die Kroaten etc. bekommen haben... Um 18:44 gestern hatte ich das bereits vorausgesagt! ;-) (siehe Posting drunter) :-) Aber cool war es nicht, dass sie gewonnen haben. Cool wäre gewesen, wenn der Überraschungs-Zweite Italien Rafael Gualazzi gewonnen hätte, er performte lässig, lässt sich wirklich mit einem Jamie Cullum oder Harry Connick Jr. vergleichen. Ich hätte nie erwartet, dass er anstatt Estland da auf dem zweiten Platz landet. Cool wäre gewesen, wenn Lena gewonnen hätte, aber das hat ihr keiner gegönnt. Ihr "Taken by a Stranger" war das zeitgemäßeste Lied des diesjährigen ESC, ihr Auftritt war der besonderste. Neben den Iren. Hahahahaha. Die haben wieder keinen Ton getroffen und sind nur unkoordiniert hin und her gehüpft - auch das wäre cool gewesen - aber Pech für sie, dass gleich nach ihnen Schweden aufgetreten ist. Die haben sich eben alle gegenseitig Stimmen geklaut. Wie ich schon vermutete. Schweden, Irland, UK, auch Dänemark, alle etwas ähnlich, alle hübsche Jungs aufgestellt... Die Ukraine? Nur so weit gekommen, weil sie diese Sandmalerin dabei hatten und außerdem die "ethnische Konkurrenz" - die Nachbarländer - denkbar schlecht waren dieses Jahr? Bosnien-Herzegowina auf Platz 6 - hatte ich das nicht vorausgesagt? Ich fands schön, cooler wäre es gewesen, wenn er auf bosnisch / kroatisch gesungen hätte? Ja, jetzt ist der ESC vorbei - ich finde es schön, dass der ESC in Baku stattfinden wird, in Aserbaidschan! :-) Wenn das Geld nicht reicht, sollen einfach ein paar schwerreiche Typen aus Russland den ESC 2012 finanzieren, wieso nicht?! Das wird schon klappen und es wird ein trashiger witziger ESC 2012!!! :-)

Samstag, 14. Mai 2011

ESC 2011 - Finale (neuer Tipp)

www.wunderweib.de entnommen
Sie können zwar weder tanzen noch singen, aber sie gelten plötzlich als DIE Favoriten. Wahrscheinlich eher, um sich besser über sie und den ESC lustig zu machen. Bei Lena wird man sagen: Ach, nee, die hat doch schon letztes Jahr gewonnen, die Gerechtigkeit, die den Menschen innewohnt, sagt: Mh, dieses Jahr jemand anderes, der es verdient hat. Und BLUE? Vielleicht denken die Leute: Ach, die hatten doch auch schon genug Erfolg? Und ihre Lieder waren früher auch besser (und sie jünger und geiler?). Aber Aserbaidschan wird immer mehr zu DEM Favoriten für mich, Elli und Nikki sind so angenehm sympathisch, haben ein reifes Lied, haben den Vorteil schon angetreten zu sein (im Gegensatz zu Lena und Blue) und außerdem ist Armenien genauso raus wie Albanien. ;-) Viele Stimmen gehen also zu Aserbaidschan. Und Estland? Auch gut dabei. Sie kommt auch live gut an. Bosnien schneidet in meiner Umfragen neben Deutschland am besten ab. Aber er wird nicht so mitreißen können. Bei Dänemark und Schweden wird es darauf ankommen, wie die Tagesform ist. Aber schwierig, wenn alle nördlichen und baltischen Lieder gut dabei sind. Wer wird da wem die Stimmen geben bzw. abluchsen?Der Franzose, naja, aber er hat den Nachteil, dass er noch nicht angetreten ist. Und die Schweizerin? Überraschungserfolg, ganz sicher, aber durch die Konkurrenz mit Österreich und Deutschland gehen Stimmen insgesamt verloren, zu ähnlich ist sich da alles. Ungarn, die ich vorher weit oben vermutete, wird es wahrscheinlich letztendlich nicht in die TOP TEN schaffen. Es wird wahrscheinlich knapper als sonst dieses Jahr. Ich wage eine neue Prognose: 


1. Aserbaidschan (auch weil ich das Wort so schön finde - und weil sie noch nie         gewonnen haben)
2. Estland (ich weiß gar nicht, wieso - kommt gerade intuitiv)
3. Irland (es wird einige geben, die sich lustig machen möchten, doch sie werden sich nicht durchsetzen gegen diejenigen, die es ernst nehmen)
4. Schweden (er sieht halt schon sehr gut aus... und die Show...)
5. Großbritannien (zu viele Stimmen dank Irland verloren)
6. Bosnien (die Balkan-Staaten werden es schon schaffen, einen der ihren hochzuhieven, aber durch Jury-Einsatz nur beschränkt)
7. Deutschland (sie ist halt schon super!)
8. Dänemark (hübsch, gutes Lied, aber zu viel Stimmenverlust - Schweden und Estland UND Finnland)
9. Schweiz (ja doch!)
10. Finnland (niedlich und charmant)


Aber ich liege ja immer falsch, von daher... ;-)

Freitag, 13. Mai 2011

ESC 2011 - Die Halbfinals

Es hilft alles nichts, man kann sich alle Lieder vorher anhören, spekulieren, tippen, wetten, Umfragen starten, Ratings erstellen - aber live ist dann doch alles gaaaanz anders. Ist doch so! Videos anschauen und versuchen zu beurteilen, wie weit die Interpret_innen kommen... Aber dann singen die bei der Live-Show scheiße, haben eine misslungene Performance, tragen hässliche Klamotten... Auf Youtube gab es unzählige Top 43 - Ratings. Die vermeintlichen Expert_innen haben sich teilweise sehr verschätzt. Mich hat am meisten überrascht, dass Israel raus ist, zwar war das ein schwaches Lied, das die Welt nicht brauchte, aber unsere Diva Dana International war für das Finale gesetzt. Woran das wohl lag, dass sie unterging? Bei Lettland, die zu meinen Favoriten zählten, lag es wohl am Outfit, oder? Und dieser Rapper war genauso fragwürdig. Zypern ist auch raus, nun, dabei hatten sie das bessere griechische Lied. Und ein paar hübsche Menschen standen auf der Bühne: War das eigentlich ein Modell-Casting oder ein Gesangswettbewerb? Die adretten Dänen kamen weiter, wie erwartet, genauso wie der Schwede, wie heißt das Lied nochmal? ;-) Irland. Irland. Zwillinge, die keine Töne treffen, die jeden Tanzschritt versemmeln und ein grauenhaftes Lied singen – die kann man nur lieben, das sind die heimlichen Stars und könnten gewinnen, alleine deswegen, weil sie jede_r einfach nur scheißlustig findet. Bosnien-Herzegowina war natürlich klar, ein sehr guter Sänger, ein sympathischer Auftritt, technisch gut gemacht. Die Moldau ist überraschend weiter, überraschend deswegen, weil sie trotz Platz 6 bei ihrem ersten ESC-Auftritt keiner auf der Rechnung hatte. Die Ukrainerin und die Slowenin fand ich beide schlecht, aber damit musste man rechnen, auch hier mehr Modell-Casting als gutes Lied. Die Rumänen – da lagen die Experten richtig. Bei Österreich weniger – die Frau ist weiter. Wie kam das denn zustande? 


von www.blick.ch entnommen
Wenn man ein wenig Ahnung vom CSD hat, dann ist es nicht so schwer, fünf bis sieben Lieder (von den zehn möglichen) vorauszusagen, aber Überraschungen, die man sich nicht erklären kann, gibt es immer. Dieses Jahr hat es Armenien erwischt. Ein eingängiges Lied, guter Pop, aber der Auftritt mit diesem Boxhandschuh und dem Boxring... Der kam wohl nicht so gut an. Die hübsche Armenierin flog raus. Genauso wie die Nachbarn aus der Türkei, die in den letzten Jahren machen konnten, was sie wollten - sie waren immer unter den TOP Ten. Mein Bekannter S. steht seit Tagen unter Schock deswegen! Vielleicht lag es an ihren Outfits und der sich verbiegenden Frau? Dafür kamen die Griechen weiter, die einen noch schlimmeren Rapper an Bord hatten mit dem albernen Namen DJ Mike. Litauen kam weiter. Schrecklich! Wie kann das sein? So ein Lied aus 1965, aber ein ganz furchtbares. Vielleicht ist Israel rausgeflogen, weil der Titel so albern ist "Ding Dong", schließlich flog auch "Haba haba" raus, andererseits kam der süße, charmante Paradise Oskar weiter mit seinem "Da da daam". Island ist auch im Finale. Wegen der Mitleidsmasche? Nein, sie können nichts dafür, dass der eigentliche Sänger und Komponist verstorben ist - und das Lied ist ganz cool, finde ich. Apropos Modell-Contest: der Russe ist auch weiter. Wieso? Schief gesungen, Scheiß-Lied. Und dazu sah er... naja, wie nach einer durchzechten Nacht aus... ;-) Die Schweizerin kam weiter, nun ja, ich mag ihren Beitrag nicht. Egal. Sind wir gespannt, wie sie sich am Samstag schlägt - ich denke, sie wird untergehen. Lena ist stärker. ;-) 

Planten un Blomen in Hamburg




Dienstag, 10. Mai 2011

ESC 2011 in Düsseldorf - die TOPPS

Jedes Jahr beim ESC fertige ich am Finaltag zwei Top Ten-Rankings an: in dem einen tippe ich die Sieger, in dem anderen reihe ich meine Lieblingslieder an. Das möchte ich diesmal im Vorfeld tun. Vor einiger Zeit habe ich ja schon die ESC - Scheißlieder und die ESC - besseren Lieder benannt (die Betitelung ist der Tatsache geschuldet, dass der Wettbewerb wirklich schwach ist dieses Jahr). So, nun meine Top Ten derjenigen Lieder, die beim Publikum vermutlich die beliebtesten sein werden, wobei ich auch Rücksicht auf Freundschaften und Bündnisse nehme:
  
1. Großbritannien
  2. Schweden
  3. Lettland 
  4. Aserbaidschan
  5. Estland
  6. Polen
  7. Ungarn
  8. Bosnien-Herzegowina
  9. Dänemark
10. Deutschland

Meine Rangliste sieht natürlich etwas anders aus. Mein klarer Sieger und absoluter Liebling ist dieses Jahr nicht etwa Griechenland, sondern PORTUGAL! Das versteht sich von selbst! :-) Blue mochte ich früher sehr, das Lied von Lena gefällt mir besser als das Sieger-Lied aus 2010, das serbische Lied finde ich so retro und es macht mir gute Laune, daher drücke ich auch der kroatischen Sängerin besonders die Daumen. Allerdings noch mehr der Ungarin, die gewinnen müsste, wenn das alles koscher laufen würde beim ESC und wenn die Leute Pop Deluxe schätzen könnten. :-) Aserbaidschan ist mir sehr sympathisch (jedes Jahr), ebenso wie Lettland (guter Pop) und der Finne. Bosniens Dino Merlin fand ich schon bei einem früheren ESC sehr gut (der kann was!). Italien finde ich sehr charmant dieses Jahr, Spanien sehr lebensbejahend. :-)

And here are the results from the SCHMERZWACH Jury:
1. Portugal
2. Ungarn
3. Serbien
4. Aserbaidschan
5. Großbritannien
6. Deutschland
7. Lettland
8. Dänemark
9. Bosnien-Herzegowina
10. Finnland

Montag, 9. Mai 2011

Der Digitale Dandy

Was ich alles auf dem Buchcamp 2011 auf dem Mediacampus in Frankfurt gelernt habe? Dass ich ein digitaler Dandy bin, ja, wirklich, eine spannende Erkenntnis! Was das bedeutet? Das Internet ist für mich eine Möglichkeit, meine Individualität auszuleben, ich sehe ich es als eine Plattform an, um meine Meinung kundzutun und andere zu beeinflussen. Ich treibe mich gerne auf allen sozialen Netzwerken herum, tummle mich auf Youtube und stelle dort genauso Videos hinein, wie ich mich auf Blogs selbst verewige, sowohl auf anderen als auch auf meinem. Laut der Wave 5-Typologie von Universal McCann verwischen sich bei mir die Grenzen zwischen privat und öffentlich, zwischen privat und beruflich. Ich habe ganz viele verschiedene Themen, mal hier was aufgeschnappt, mal dort, immer wie ein Schmetterling von einer Blume zur anderen. Deswegen musste ich natürlich auch beim Buchcamp 2011 dabei sein.


Alexander Vieß
Das Buchcamp ist ein Barcamp, eine Art Un-Konferenz, bei der es keine Hierarchie unter den Teilnehmer_innen gibt, alle sind Expert_innen auf ihrem Feld, und jede_r hat die Möglichkeit morgens eine Session vorzuschlagen, die er/sie dann den anderen vorstellt. Über diese Sessions wird dann abgestimmt, wie viel Interesse an einer Teilnahme besteht und dann werden die einzelnen Sessions in Slots eingesetzt und es wird ein Sessionplan für alle entworfen. Hier sehen wir Alexander Vieß bei der Moderation. 
Der Unterschied zwischen "normalen" Barcamps und dem Buchcamp ist, dass hier alle Sessions den Bezug zur Thematik "Zukunft des Buches" haben sollen, während auf anderen Barcamps Menschen gerne zum Thema "FKK im Osten Deutschlands in der Vergangenheit und in der Gegenwart" oder über "Den Sinn und Unsinn von Casting-Shows" eine Stunde lang eine Session anbieten können, reden hier Buchhändler_innen, Menschen aus dem Verlagswesen und Dienstleister_innen über E-Books, iPads, Verlage in den Social Medias, über Social Reading, Transmedia Storytelling und vieles mehr. 


Zwei Tage waren wir diesmal vom Börsenverein (Forum Zukunft) eingeladen, uns unter dem Motto "Visionen zulassen" auszutauschen, Neues zu lernen, voneinander zu profitieren, Ideen und Visionen zu entwickeln. Und zwischendurch aßen wir lecker oder sonnten uns bei diesem wundervollen, sommerlichen Wetter am 7. und 8. Mai. Welche Sessions habe ich besucht? Ich möchte am Ende beginnen: beim Seminar von Dirk Engel von Universal McCann und seiner Präsentation von Wave 5, einer Socialmedia-Typologie, die ich natürlich sehr interessant fand. Auf Facebook habe ich auch sofort den Test gemacht (da gibt es eine App). Hier wird zwischen sechs Typen unterschieden: Kuschel Konnektor, Meinungsstarker Mitmacher, Digitaler Dandy, Zaudernder Zaungast, Cooler Content-Bastler und Virtueller Visitenkartensammler. Letzterer gibt zum Beispiel nichts Privates von sich Preis im Netz, er benutzt Social Media für geschäftliche Zwecke. Kuschel Konnektoren sind diejenigen, die vor allem mit ihrer Familie und nur wirklichen Freunden auf Facebook befreundet sind und Socialmedia nutzen, um engen Kontakt zu ihren geliebten Menschen zu halten bzw. noch zu steigern (quasi als Verlängerung ihres Handys oder Telefons). Ihr könnt ja selbst mal nachforschen...
Meine erste Session war noch interessanter: "Potentiale im Internet" hieß sie und der gute Cao Hung Nguyen stellte zum Beispiel bloggdeinbuch vor - eine sehr interessante Seite, auf der ich mich auch gleich versucht habe anzumelden. 


Bild von Sandra Vogel (Seminar Digitaler Dandy)
Natürlich habe ich noch an sehr viel mehr Sessions teilgenommen - es machte ja schließlich Spaß, vor allem weil das Buchcamp 2011 noch (ent)spannender als das erste Buchcamp 2010 war, die Stimmung und Atmosphäre noch angenehmer und produktiver war. Weil das Buchcamp 2011 noch besser organisiert war als das vorherige und beinah gar nichts mehr von einer "Un-Konferenz" hatte. :-) Was ich allerdings sehr gut finde. In den dazugehörigen Facebook- und Mixxt-Gruppen werden nun ganz professionell Blogeinträge und Session Materialien eingestellt, es wird sich verbunden und genetzwerkt. Das kann man sich ja alles auch nur so wünschen. 


Hier sieht man meine Arbeitsgruppe in der Session "Wer wird Visionär?", von Michael (auf dem Bild) und Doro durchgeführt, die uns die Aufgabe gestellt haben, uns eine Projektform zu überlegen, wie man eine Art Thinktank für die Zukunft des Buches aufbauen könnte - das Projekt könnte sechs Monate lang sein (wie oft trifft man sich? wie lange? wer soll eingeladen werden? was soll als Ergebnis angestrebt werden?...). Was man hier nicht sieht: Dass wir draußen sitzen, vor dem "Libresso" des Mediacampus, das wirklich sehr sehr schick ist. Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des "Virenschleuder-Preises", mit dem das Abendprogramm am Samstag eingeläutet wurde, ein Preis, den Leander Wattig und Carsten Raimann entwickelt haben. Die Gewinner findet ihr hier. Vor allem Euryclia interessiert mich und ich werde die Seite bald näher betrachten, Bücher verlegen basierend auf Crowdfunding... Auch bei Andrea Kamphuis war dies ein Thema, das sie spannend und souverän vortrug bzw. diskutierte... 
Solche Veranstaltungen leben ja von den Menschen, die daran teilnehmen, den neuen Bekanntschaften, so habe auch ich ein paar ganz interessante Leute kennengelernt und hoffe, dass der Kontakt bestehen bleibt. Aber bei dieser Social Media-Vernetzung müsste das ja mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht klappen würde - und ich als Digitaler Dandy... Wobei: Ich könnte schnell das Interesse verlieren und neue Communities aufsuchen - oder wie war das? ;-)

Sonntag, 8. Mai 2011

DSDS 2011 - Pietro Lombardi gewinnt

Twitter zeigt es ganz deutlich: in den Trends waren in den letzten Stunden folgende Tags ganz oben - Superstar, Pietro Lombardi, #dsds, Entscheidung, #sarah, Bohlen, #rtl, Menderes, Marco Schreyl.


http://www.pinkclusive.de/wp-content/
uploads/ 2011/02/pietro-lombardi.jpg
Unlängst schrieb der Twitterer @DerChrisU: Lektionen des Alltags: Du weißt, dass Du den richtigen Leuten folgst, wenn der Gewinner von #DSDS in Deiner Timeline nicht auftaucht.
Ja, auch ich hatte es satt, DSDS anzuschauen, überraschend genug, dass ich es so lange durchgehalten habe. Ich hatte Unrecht - das gestehe ich mir ja nicht gerne ein. Nein, Sebastian war zu jung, um gewinnen zu können. Und hatte zu wenig Migrationshintergrund. :-) Konnte vermutlich zu gut Deutsch. Es muss ein Mann gewinnen, und er muss Gangsta Deutsch sprechen. Außerdem charmant und nett sein. Das war dieses Jahr wohl gesetzt. Ich frage mich, was die Pädagogen nun sagen werden: "Oh no, jetzt wird Pietro Lombardi das Vorbild für die ganzen Jungs mit Mihigru werden, die bereits jetzt keine Lust zu lernen haben, sie werden sagen, der ist auch dumm und ist jetzt der Superstar, warum soll ich lernen!"? Ich mag Pietro Lombardi, er ist so erfrischend. Man kann versuchen, jemanden zu inszenieren, man kann ihn beraten, man kann tun und lassen, was man will, aber eine Persönlichkeit wie Pietro kann man kaum erfinden, niemand wirkte so sympathisch und authentisch in dieser Staffel wie er - mal von Sebastian Wurth abgesehen, der kein Bad Boy ist. Ja, klar, Pietro ist ja auch supernett und charmant, aber sein leicht rüpelhaftes, unkultiviertes Auftreten macht ihn zum Bad One. Das war dann vielleicht der ausschlaggebende Grund, wieso er gewann und nicht ein Sebastian Wurth. Eine Frau kann sicherlich sehr schwer nur gewinnen, das war wohl auch schon so gesetzt. Ja, ich weiß, ein Unsinn, sich überhaupt über Trash-TV Gedanken zu machen, zumal nun jede/r, der/die die ganze Zeit die Sendung verfolgte, meint: wasn´Dreck, und überhaupt, der wird doch eh in drei Monaten wieder aus dem Trend sein. Aber wer kauft denn die CDs in den nächsten zwei oder drei Monaten - und dann nicht mehr? Und was bewirken solche Casting-Shows in den Köpfen der Jugendlichen, aber auch der Erwachsenen? Wer profitiert von diesem Format tatsächlich? Norman sagt sinngemäß, dass DSDS eine hervorragende Plattform für solche Talente wie ihn sei - nun, das ist so. Hätte es Norman auf andere Weise zu solcher Berühmtheit geschafft? Würde er über einen anderen Weg wohl in drei Jahren noch gebucht werden? In jeder Dorfdisco wird er noch nach fünf Jahren einen Auftritt bekommen als der Norman bekannt aus DSDS, oder?
P.S.: Und für meine Leser_innen war der Sieg von Pietro schon seit Wochen wenig überraschend (wie meine Poll ja auch zeigte).

Samstag, 7. Mai 2011

Kitchen Stories SIXTEEN - der zweite Geburtstag

Es war die zweite Lesung meines Lebens, in der ich eigene Texte vorlas - und mein zweiter 35. Geburtstag! :-) Wie das kam?
Kurt Drawert, Leiter des Zentrums für Literatur, stellte mich dem Publikum vor, wer ich bin, was ich arbeite, was ich sonst so mache, wie und was ich schreibe. Dann plötzlich sagt er: Es gibt nun das erste Mal einen Tusch bei der Lesebühne! Ich sitze leicht verwirrt da, denke: HÄ? Dann spricht Kurt weiter: "Ja, denn heute hat Jannis Geburtstag!" Verwirrt blicke ich ihn an, frage mich: Will Kurt mich verarschen? Wo ist die versteckte Kamera??? Doch nichts, er meint es völlig ernst. Auch Schwester S. schaut mit irritiert an. Was nun machen? Perplex rufe ich aus: Was? Ich? Geburtstag? HEUTE? Wusste ich ja gar nicht! Daraufhin die Antwort Kurts: "Soll ich dir die Email zeigen, in der du mir das geschrieben hast?" Und dann war mir alles sehr viel klarer... 


Denn ursprünglich hätte ich tatsächlich bei der Lesebühne am 6.7. - meinem Geburtstag - lesen sollen, und ich, der seinen Jahrestag nicht sonderlich gerne feiert, schrieb Kurt: Ja, super, trifft sich ja, dass ich da Geburtstag habe. Nun mussten wir aber den Termin tauschen. Das war nun schon mal ein witziger Beginn meiner Lesung. Dementsprechend aufgelockert war ich schon, bevor ich überhaupt zu lesen begonnen hatte. :-)
Aber fangen wir von vorne an. Zuerst las Özlem Özgül Dündar ihre Gedichte und kurze Prosa. Es kommt selten vor, aber ihre Gedichte mag ich wirklich sehr, sie sagen mir etwas, ich meine, wie schafft man es, die Sprachlosigkeit in menschlichen Beziehungen wortgewaltig in Gedichte umzusetzen? Schwierig nach so einer talentierten Autorin zu lesen. Aber nicht, wenn man schon zwei drei Glas Wein und ein paar Jazz Songs intus hat und Kurt einen lobend einleitet. 


Es macht großen Spaß zu lesen, wirklich. Klar, vorher hatte ich Lampenfieber, ich hatte plötzlich keine Lust mehr zu lesen, dachte, oh Mann, jetzt hast du dich wieder wo reingeritten. Ich weiß, die meisten Menschen denken, ich sei eine Rampensau - bin ich wohl auch - aber im tiefsten Inneren bin ich doch ein wenig schüchtern und muss mich sehr überwinden, offen und offenherzig zu sein. :-) Ich las zwei Texte, die mir selbst ganz gut gefallen und die ich in der Textwerkstatt schon vorgestellt hatte. Einer handelt vom Schlaf - von einem verschlafenen Erdbeben, einer verschlafenen Beziehung und einem verschlafenen Tod. Und der andere handelt von Max und Bartek - einer unmöglichen Liebe...
Ich würde gerne mal wieder lesen... Also, Leute, macht mal ein paar Lesungen für mich klar (in ganz Deutschland natürlich - ich komme überall hin :-)), dann könnt auch ihr mich mal live erleben! ;-)

Freitag, 6. Mai 2011

Der 500. Post ist für alle die...

... die gerne in diesem Blog schmökern. Und zwar jetzt seit genau anderthalb Jahren (seit dem 6.12.09), seit rund 57.000 Klicks und eben 499 Beiträgen, die so ganz unterschiedlicher Natur sind, wie ihr alle wisst, mal abgehoben, mal trashig, mal anspruchsvoll, mal trivial, mal moralisch, mal pornös. Ich möchte euch dafür belohnen, dass ihr so fleißig in meinem Blog lest, denn es berührt mich, macht mich stolz und glücklich, jede/r einzelne/r Leser_in freut mich. Also... Was wünscht ihr euch? Was müsst ihr tun? 
1) Einen Kommentar schreiben, entweder hier oder - wenn anonymer gewünscht - über Facebook, in dem man kurz schreibt, seit wann man das Blog liest und warum. (http://www.facebook.com/schmerzwach - und wenn der- oder diejenige nicht verlinkt ist, kurz eine Freundesanfrage starten) 
2. In diesem Kommentar angeben, was man gerne geschenkt bekommen möchte. a) Ein Buch, das eher queer ist, b) ein Buch, das heteronormativ ist oder c) ein Posting, das einem/r gewidmet ist (beispielsweise eine Ode an ... oder Bilder von dir, ...). Also, ich freue mich auf eure Kommentare. :-)