Montag, 30. August 2010

Eigentlich...

...solltet ihr jetzt ein Video betrachten können - aber nein! Mein Laptop hat es nicht hingekriegt, blogger.com hat es nicht hingekriegt, oder auch ich habe es nicht hingekriegt. Mehreres habe ich mit meiner merkwürdigen Webcam aufgenommen, die nur über eine Extra-Software namens ADCap läuft, die ich irgendwo kostenlos downloaden musste. Ihr seht schon, viel Aufwand, um dann festzustellen, dass es trotzdem nicht geht. Ach ja, immer alles so ärgerlich am PC und im Internet. Vor allem wenn man so grenzdebil ist wie ich, also was Technik angeht... Und das frustet mich. Wieso? Weil ich euch permanent erzähle, dass ich vor der Kamera stehe, aber ihr kriegt nichts zu Gesicht. Ich werde wohl bald Links schicken müssen, wenn ich endlich diese Links bekomme, ach, alles ist so undankbar, so anstrengend, das ganze Leben und so, und dann chattet mich jemand im Facebook an, und dann legt das Teil fast alles lahm am Rechner, ach je, ist nicht gut, Technik überfordert mich, genauso übrigens wie Bürokratie, die habe ich dann tagsüber, und das ist genauso anstrengend. Ein Gefängnis ist das, dieses ständige Arbeiten, diese dummen Leute, diese dummen Formulare, diese dummen Regeln, Gesetze, Bestimmungen usw. usw. usw. Da wäre ein witziges Video eine Abwechslung gewesen, aber nein, also wirklich, und dann schreibe ich einfach so einen Unsinn, ohne etwas zu sagen, Zeile um Zeile, aber ist jetzt auch egal, seit gestern ist eh der Wurm drin, eigentlich ja immer, aber, ach Gott, ich sollte lesen und einschlafen, ja, das sollte ich, mache ich jetzt. Fürti!

Sonntag, 29. August 2010

Chatroom

Noch etwas, was man an Sonntagen meiden sollte: große Kinos wie das Cinestar Metropolis. Riesenschlangen. Viele Kinder. Anstrengend. Doch wollten wir ganz gechillt, den Film "Symbol" anschauen. Na, dumm gelaufen, die Schlange war so groß und wir so knapp dran, dass es aussichtslos war. Also, Planänderung. Wenn schon Kultur, dann richtig, dachten wir. Und was machten wir. MMK. Ins Museum gehen. Auch dort nicht viel besser. Sonntag. Museumsuferfest. Aktionen. Vorbereitungen auf die neuen Ausstellungen. Auch hier mit anderen Worten: grauenhaft. Vor allem downstairs, in front of the washing rooms, puuuuuuuuuuuuh. Wie kann man den Menschenhass noch weiter vorantreiben, fragten wir uns? Au ja, lass McDonalds gehen. ;-) Fantastisch! Danach schauten wir erneut im Metropolis vorbei. Ja, wir hatten gerade die Baisse nach der Hausse erwischt, sehr gut. Also, Karten für den Film "Chatroom" von Hideo Nakato aus dem Jahr 2010, der nach einem Roman bzw. Theaterstück von Enda Walsh gedreht wurde. Ein sehr realistischer Film, irgendwie, mit einer wundervollen Grundidee, der übrigens neugierig auf die Buchvorlage macht. Wieso? Weil der Film nicht ganz ausgereift ist, man hätte weitaus mehr rausholen können. Die Schauspieler ganz engagiert, die Figuren klischeehaft aufgebaut, aber das musste so sein, Spannung wurde auch aufgebaut, aber dann plötzlich geriet es zu sehr zu einem TKKG-Remake oder so etwas in der Art. Wie gesagt, eine gute Idee, wenn auch nicht unheimlich kreativ, Chatrooms als wirkliche Räume in einem Hotel darzustellen, in die man eintritt, manchmal auch im Wechsel mit anderen Räumen, virtuelle Freundschaften entstehen, eine Dynamik wird aufgebaut, plötzlich kriegt ein Mensch, den man gar nicht kennt, Macht über dich und deine Gedanken, schubst dich in die Richtung, die er gerne haben möchte... Aber für einige Kurzweile hat der Film gesorgt, und für neuen Input auch. Es wird aber kein Donnie Darko für mich, und auch Metropia war um Längen besser.

fiftynine versus MUF

Ein Tag in Bildern...
Der schönste Mann der Welt wo
llte Kuchen backen, also backen wir Kuchen, hier in der fiftynine...


Diese Zutaten hatten wir ungefähr....



Ein Zwischenstand...



Der schönste Mann der Welt bei der Arbeit...



Schöööööööööööööööööööööööööööööön.....



Leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeecker!............. Und jetzt in den Backofen:



Ich glaube, das ist Kunst! Und zwar schmeckende Kunst. ;-)

Zumindest war es sehr viel witziger, diesen Kuchen zuzubereiten, als dann später zum Museumsuferfest zu gehen. Denn das fühlte s
ich ungefähr so an:



Viel zu viele Menschen - man brauchte 10 Minuten, um einen Weg von 50 Metern zu gehen - viel zu viele Lichter, viel zu viel Ablenkung,
Millionen von Ständen und wenn man zwischen den Hunderten von Bühnen stand, hörte man einfach drei verschiedene Musiken gleichzeitig, eine schlimmer als die andere....



Hier sah das Essen so aus! Leeeeeeeeeeeeecker.... Schlu
ck, schluck....



Mit einer Zigarette zur Beruhigung ging es mal kurzzeitig gut... Aber nicht lange...



Nein, definitiv viel zu viele Menschen, schon bald trieb es uns zurück in die fiftynine. Man fragte sich, wie diese ganzen Leute aus RTL 2 ausgebrochen sind, und dann zum MUF durften... Nein, nein, Boykott, rufe ich, Boykott, ganz eindeutig! Merken für 2011: Nicht mehr zum MUF, nicht mehr zum CSD, nicht mehr zur Nacht der Museen, nicht mehr zum Weihnachtsmarkt...

Samstag, 28. August 2010

Metropia

"Metropia" war nun also der erste Film, den ich beim Fantasy Filmfest sehen konnte und durfte. Es hat sich gelohnt, es hat sich wahrlich gelohnt, diesen etwas anderen Animationsfilm anzuschauen.
"Metropia" spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Die Ölreserven der Welt sind nahezu erschöpft und Europas Städte sind durch eine gigantische U-Bahn miteinander verbunden. Als der Stockholmer Roger eine dieser Bahnen betritt, hört er plötzlich eine fremde Stimme in seinem Kopf. Er hofft, dass die mysteriöse Nina ihm helfen kann, dem unheimlichen Gespinst der Bahnen zu entkommen, aber je weiter sie reisen, umso mehr wird Roger in eine Intrige involviert.
Der bekannte Graffiti-Künstler Tarik Saleh hat hier einen besonders düsteren Film geschaffen, der eine ganz bedrückende Atmosphäre erschafft, gleichzeitig fühlt man sich weit entfernt von dem Geschehen und gleichzeitig in den Film eingesogen. In einem aufwändigen Verfahren hat Tarik Saleh Fotos, die von seinen Kollegen, dem Fotografen Sesse Lind in
Stockholm, Berlin, Paris and Kopenhagen gemacht wurden, im Photoshop und Photoshop After Effects bearbeitet. Egal, ob Alexanderplatz oder Hauptbahnhof in Berlin, der Eiffelturm in Paris oder andere Orte in ganz Europa: es sah traumhaft düster schön aus. Die Figuren des Films sehen einerseits verfremdet und karikiert aus, andererseits haben sie sie grandiose Mimik, ganz anders als in anderen Animationsfilmen in 3D. Faszinierend sind die Stimmen der Figuren, allen voran der Deutsche Udo Kier und sein fürchterlich cooler Akzent im Englischen, ganz faszinierend sind auch die Stimmen von den Indie-Größen Vincent Gallo und Juliette Lewis. Übrigens verstand man das Englisch in diesem Film sehr gut (das war ja unsere Hauptbefürchtung, dass wir es schwer hätten, dem Film zu folgen und es einfach nur anstrengend wird). Die utopische Geschichte dieser Metro und dem Shampoo, das dafür sorgt, dass eine Stimme fortwährend mit einem redet, ist gruselig. Der Aufbau der Geschichte ist spannend und kurzweilig, und in diesen 80 Minuten dachte ich oft, oh je, wird es Roger schaffen, da lebend rauszukommen. Ja, ein wahrlich guter Film.

Woody Allen in der U5

Natürlich, natürlich, wir wussten es schon immer: Schmerzwach ist ein Stadtneurotiker, ja ja, im Grunde genommen besagt der Name doch genau das! Also, wenn man Schmerzwach mit Woody Allen vergleicht, sagt man etwas Richtiges. Und doch traf mich der Vergleich auf dem falschen Fuß in diesem Moment.
Aber nun mal von Anfang an. Ich hatte ja bereits erzählt, dass mich bei Playing the City das Rhein-Main-TV-Team gecastet hatte. Jetzt möchte ich euch erzählen, wie der Dreh verlaufen ist. Zunächst einmal:
Die U5 von meiner "Heim"-Haltestelle Musterschule bis zur Endhaltestelle Hauptbahnhof (und eigentlich noch weiter), mehrmals hin und zurück, hin und zurück, die Bahn wird voll, sie entleert sich, wird dann voll, und wieder entleert sie sich. Und dabei ein Team mit Kameras und Ton, ein Aufnahmeleiter und eine Praktikantin, und auch der schönste Mann der Welt war mit von der Partie. Und der Intellektuelle mit der schönen Brille, die einen so intellektuell erscheinen lässt.
Einen Tag vor dem Dreh: L. ruft an, sagt, dass das Outfit ruhig wie bei dem Dreh mit der Schirn sein solle, aber... vergiss die Brille nicht, die Brille ist ganz wichtig. Na, okay, ich mag meine Brille auch sehr gerne.
Die Brille, denn die hatte wohl die eigentlich Hauptrolle in diesem Dreh, musste die FAZ lesen, nun ja, auch das bekam sie, bekam Schmerzwach über sich, war ja für einen guten Zweck. Dafür nahmen wir sehr viel in Kauf: Angenervte Bahnfahrer, die uns aus der Bahn schmeißen wollten, Fahrgäste, die völlig angenervt von uns waren, weil sie sich einfach nur setzen und nicht ins Fernsehen wollten.
Zeitung lesen, nicht in die Kamera schauen, dann doch, überrascht tun, C. anschauen, ihn beobachten, wieder in die Zeitung schauen, sich wundern, warum sind plötzlich keine Menschen mehr da?, einen Punkt fixieren, überrascht tun, von rechts nach links schauen, dann innehalten, danach von links nach rechts schauen, Zeitung hoch, Zeitung etwas runter, nein! doch wieder höher, wieder ein bisschen runter. So ging das in einem fort.
Viele Leute möchten ins Fernsehen, zum Fernsehen. Doch Drehen ist vor allem Warten, Wiederholen, Warten und Wiederholen. Drehen ist sich konzentrieren, disziplinieren, auf Anweisungen warten, ihnen folgen. Drehen ist ein Lamm zu sein, nichts zu sagen zu haben, zu tun, was andere sagen. Drehen ist, aus sich heraus gehen, abliefern, sich im Griff haben. Drehen macht Spaß, ist aber auch unheimlich anstrengend.
L. wieder, während einer Umsteige-Aktion an der Musterschule. Wir stehen da, schauen schon mal ein paar Aufnahmen an (mein erstauntes Starren), dann sagt er zu mir: "Wie Woody Allen! Hat dir das schon mal jemand gesagt? Wie Woody Allen! Cool!" - "Ähm, liegt wohl an der Brille!" ...
Ich bin auf das Ergebnis gespannt. Sobald ich es habe, werde ich es hier einstellen. Ich freu mich schon! :-)

Donnerstag, 26. August 2010

Kunst in der Küche

Das Bild nenne ich: "Diffuser Mann in chaotischer Küche"

Aufgenommen in der fiftynine.

Montag, 23. August 2010

Bündnis der Migrantenvereine

Yeah Yeah Yeah!
Eine neue Veranstaltung auf Facebook erstellt: http://www.facebook.com/group.php?gid=170509865431&ref=ts#!/event.php?eid=144786188888013&ref=mf

Bündnis der Migrantenvereine


Zeit: 01. September · 19:00 - 21:00
Ort: Gallustheater Frankfurt
Kleyerstraße 15

Es wird das erste Netzwerk von Migrantenvereinen sein, das sich mit dem Thema Arbeitsmarkt beschäftigen wird – das aber vor allem Ihre Meinung in den Migrantenvereinen wichtig nimmt. Die Menschen, die Entscheidungen treffen können, sollen erfahren, was Sie über die folgenden Themen denken: Ihre Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt wie z.B. erlebte Diskriminierung, die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen oder ob Sie die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden.
Zu unserem ersten Treffen des Bündnis der Migrantenvereine möchten wir Sie herzlich einladen: am Mittwoch, den 01.09.2010, um 19 Uhr werden wir uns im Gallus Theater treffen. Wir werden Informationen zum Projekt geben. Nach einer kurzen Einführung von Joannis Plastargias und einem kleinen musikalischen Beitrag wird Frau Nazarenus-Vetter von der Deutschen Jugend aus Russland ihren Verein vorstellen.
Danach berichtet Rolf Graser vom Forum der Kulturen Stuttgart von deren Aktivi-täten. Nach einem weiteren musikalischen Beitrag wird dann Işınay Kemmler vom Netzwerk Interkultureller Unternehmerinnen e.V. von der Wichtigkeit von Netzwerken reden. Danach beendet Joannis Plastargias den offiziellen Teil mit der Einladung zu einem nächsten Treffen, und im Anschluss kann man sich noch am Büffet weiter unterhalten. Sie können uns dabei Ihre Wünsche an das Projekt sagen.

Sonntag, 22. August 2010

Fantasy Filmfest

Natürlich: Frankfurt ist nicht Berlin, das weiß jeder, Frankfurt ist quasi Provinz, wirklich nicht groß, und so in der Kunstszene nicht unbedingt TOP of the POPS, aber na gut, klein aber fein darf es manchmal auch sein. Vielleicht gibt es auch nicht so viele Filmfeste, vor allem nicht so große in Berlin, aber allemal mehr als in anderen Städten Deutschlands. Und: Man kann aus allem das beste machen! Erfreuen wir uns daran, was wir haben. Zum Beispiel auch das Fantasy Filmfest im Cinestar Metropolis am Eschenheimer Tor, zufällig zu meiner Freude in meiner Nachbarschaft. Es findet ab dem 25.8. bis zum 1.9. statt. Mehr dazu auf http://www.fantasyfilmfest.com/
Ich werde mir den ein oder anderen Film anschauen. Besonders gespannt bin ich zum Beispiel auf: "Chatroom", ein Film aus Großbritannien (2010) von dem Regisseur Hideo Nakata. Er läuft Sonntag (29.8) um 17 Uhr. Hideo Nakata hat übrigens "The Ring" gedreht. Spannung und Grusel ist also vorprogrammiert, vor allem, wenn man das Sujet bedenkt: das Social Web und all seine Konsequenzen, die es mit sich bringen kann. Es soll ein ganz thrilliger Trip werden. Gespannt bin ich auch auf den zweiten griechischen Splatterfilm überhaupt! "Evil in the Time of Heroes" von Yorgos Noussias aus dem Jahr 2009 ist die Fortsetzung von "Evil" aus dem Jahr 2005. Es geht um Zombies, es soll witzig sein, und der fiese Billy Zane hat auch eine Rolle. Dieser Film läuft am Dienstag (31.8.) um 23.30 Uhr (Midnight Madness). Heiß bin ich auch auf Metropia, der am Freitag um 21.30 Uhr läuft (27.8.). Regisseur Tarik Salehist ein berühmter schwedischer Graffiti-Künstler, der hier das Adobe-After-Effects-Programm gegen den Strich gebürstet und Fotos von Menschen und Gebäuden in über 80 Bildschichten animiert hat. Auf dieses optische Wunderwerk darf man gespannt sein. Und wie ist wohl Gregg Arakis neuester Film aus dem Jahr 2010 - "Kaboom"? Ist er so knallig, aggressiv, wild wie seine Vorgänger? Sind die Schauspieler/innen genauso hot like Mexico wie sonst auch? Wie sieht es mit den sexuellen Identitäten aus? Den Film, und einige andere mehr, muss ich unbedingt sehen. Ja, freuen wir uns auf das Fantasy Filmfest, denn es gibt auch Kultur in Frankfurt zu finden.

Freitag, 20. August 2010

Filmen, filmen

Vielleicht werde ich im reifen Alter von 35 noch ein Filmstar? Wer weiß?! ;-) Nachdem wir am Mittwoch unseren Dreh von der Arbeit aus hatten, yeah yeah yeah, und ich beim Interview ständig meinen Text, den ich nicht auswendig gelernt hatte, vergessen habe... Nachdem ich am Mittwoch ständig zu schnell redete und ganz nervös wurde, nachdem ich bei der Show, die wir eigentlich faken wollten, mir plötzlich den Wolf moderieren musste, weil sich gescheite Leute von der Arbeitsagentur in die Fake-Diskussion einmischten... Nachdem ich den ganzen Mittwoch versucht habe, Aufnahmeleiter zu spielen, während ich nicht vor der Kamera sein musste, und meine Wachen ständig auf Toilette sind, wenn sie Leute aufhalten sollten, die nicht in die Aufnahmen reinplatzen sollten...
Da habe ich doch heute erneut vor der Kamera gestanden. Für ein Projekt der Kunsthalle Schirn - bald werde ich vielleicht in diversen Onlineportalen (Youtube und co.) zu sehen sein, wenn... sie mich nicht rausschneiden, weil ich nicht neutral schauen kann. Wie das denn? Ich kann es nicht. Emotional wie ich bin! ;-) Nun, zumindest musste ich eine "Schneckennudel" essen, die sich in einer Brötchentüte befand, mampf mampf, dann überrascht in die Kamera schauen, Blick halten. Nun, kam nicht an. Schau neutral, sagt die Kamerafrau. Ja, wie? Na dann halt... also... es kommt nicht aufs Essen an, sagt sie. Ok. Irgendwie habe ich etwas gemacht. Dann eine Rolltreppe hoch, und... wenn ich oben bin, erstaunt in die Kamera blicken, mein Blick bleibt erneut haften. Und weil ich das so gut mache: an der Kamera vorbeilaufen, rückwärts laufen, und dabei immer den Blick in die Kamera, diesmal schmunzelnd, das sieht wohl mit der Brille besser aus.
Die Brille ist es dann auch, die den Ausschlag dafür gibt, mich auch für Rhein-Main-TV (die machen Spots zu dieser Aktion) zu casten und zwar für den Clip, in dem es um einen Typen geht, der in der volle Bahn sitzt, Zeitung lesend, völlig vertieft, und dann erstaunt feststellt, dass er plötzlich alleine da sitzt, große Augen. Schauen wir mal, ob die Karriere weitergeht, und ein weiteres Filmen erfolgt...
Für den Dreh von Mittwoch werde ich heute Abend das Material mit der besten ÖA der Welt sichten...
Zum Projekt der Schirn Kunsthalle hier mehr von ihrer Homepage:

„Playing the City 2“ stellt nach dem vorjährigen Erfolg des Projekts erneut eine große Bandbreite künstlerischer Aktivitäten im öffentlichen Raum vor, die auf verschiedenste Weise die Stadt und deren Bewohner invol-vieren. Innerhalb von 18 Tagen werden in der Frankfurter Innenstadt täglich neue Aktionen und Aktivitäten stattfinden. Die eigens hierfür kon-zipierten Arbeiten entstehen durch die Zusammenarbeit von rund 20 internationalen Künstlerinnen und Künstlern mit der Öffentlichkeit. Erwartet werden kollaborative und partizipatorische Arbeiten von nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern wie Nina Beier, Clarina Bezzola, Julien Bismuth, Clegg & Guttmann, Cosalux, Christoph Faulhaber, For Use / Numen, Swetlana Gerner, Jördis Hille, Josef Loretan, Jan Lotter, Annika Lundgren, Lee Mingwei, Ivan Moudov, Anny und Sibel Öztürk, Paola Pivi, Plural Art Collective, Reactor, Leonid Tishkov, Gavin Turk sowie Vanja Vukovic . Im Zentrum des Projekts stehen die künstlerische Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und Begriffe wie Social Turn und Community-Based Art. Parallel dazu wird in den Ausstellungsräumen der Schirn ein Büro eingerichtet, das Dokumentationsmaterial zu den Künstlern bietet und in dem sämtliche Aktionen organisiert und als Videodokumentation gezeigt werden.
Kurator: Matthias Ulrich (SCHIRN)

09. SEPTEMBER - 26. SEPTEMBER 2010

Donnerstag, 19. August 2010

Bahnhofsviertelnacht


Wo ist das denn? Bollywood? Diesen Laden habe ich noch nie gesehen...



Ebenso noch nie gesehen, noch nie dagewesen - in fast sechs Jahren Frankfurt.



Die Kaiserpassage habe ich entdeckt - das ist die größte Erkenntnis dieser Bahnhofsviertelnacht. Da ist ein Ort wie ein Bazar - mitten in Frankfurt. Und ich kannte ihn bisher noch nicht. Jetzt schon. Die zweite Erke
nntnis übrigens war, dass ich so aussehe wie eine Leitungspersönlichkeit - von einer wichtigen Frankfurter Institution. Mit wem ich da wohl verwechselt wurde?



Überall waren so arme Seelen, die ihre Haushaltskasse damit auffüllen mussten, seltsame Hüte und Kartons tragen zu müssen. An jedem Veranstaltungsort war da so ein Hütchen- männchen oder -frauchen.



Und überall waren so Gruppen, die wohl Führungen mitmachten - wir haben uns daran nicht beteiligt. Wir sind mehr die Adventurer! :-))))



Hören Musik...



Schauen Bilder an...



Ui, das ist ja die Kristine!!! :-)))))



Und so habe ich mich nach der Bahnhofsviertelnacht gefühlt! - Mein kultureller Beitrag zu diesem Event!

Der Literaturzirkel


Ja, am Dienstag, den 18.8., fand also der erste Literaturzirkel in der "fiftynine" statt. Anwesende: die beiden weiblichen I´s, die beiden männlichen P´s, Schwester S. und Herr Schmerzwach. Nein, hier wurden weder Martin Suter (der Autor) noch sein Buch "Der Koch" begraben (auch wenn es auf dem Bild nach Bestattung aussieht), auch wenn das Buch tatsächlich nicht gut wegkam.
Alles begann mit verspäteten Gästen, weswegen die
Gastgeber in der "fiftynine" schon mal anfingen zu trinken.



Ich denke, bereits an diesem Bild sieht man, dass wir neben der Literatur weitere Themen hatten: TRINKEN... und Essen... welches mit dem Titel und Inhalt des Buches korrespondiert. ;-)


Nicht ganz das, was der wundervolle Koch Maravan zubereitet hat, wir wollten aber auch keine Love foods, Liebesdiners nachstellen, und schon gar keine Liebesorgien veranstalten. Aber gemäß der Kochkünste gab es zumindest einmal eine abgewandelte Version eines Currys.


Wir tranken Wein, debattierten wild über Literatur, und speziell über das Buch von Martin Suter, das für uns vor allem eine Frage aufwarf: Wo sind weitere Ebenen in diesem Buch? Wieso ist dieser Roman des sonst nicht nur technisch, sondern tiefgründigen Autoren so platt? So eindimensional? "Der Koch" ist technisch sehr gut geschrieben, wie immer (Suter ist ein technisch einwandfreier Schriftsteller), es lässt sich wunderbar in der Bahn oder am Strand oder kurz vor dem Einschlafen lesen, doch nach der Lektüre verschwindet das auch alles gleich wieder, nichts bleibt haften, nichts hallt nach. Daher fragten wir uns alle, wieso das Buch doch ein recht gutes Feedback erhalten hat. Gerade aus den genannten Gründen? In den nächsten zwei Wochen überlegen wir uns ein nächstes Buch, um Anfang Oktober, passend zur Buchmesse, die nächste Runde Literaturzirkel einzuläuten, wieder in der "fiftynine", wieder mit gutem Essen und viel Wein und einigen Cocktails. :-)

Dienstag, 17. August 2010

Textwerkstatt in zwei Wochen...

In zwei Wochen ist es soweit: ein weiteres Treffen der Textwerkstatt, viel Wein, spannende Texte, erhellende Kommentare, und vielleicht auch einmal die Thematisierung von Selbstzweifeln beim Schreiben, das Nicht Anerkannt Werden, das Trotzdem Weiter machen, weil es um die Kreativität geht, um das sich Ausdrücken, das Innovative, um Sinn und Kunst. Das Interessante an dieser Textwerkstatt sind natürlich die Mitglieder, die sich fast schon klar zwischen Lyriker und Prosa-Autoren trennen lassen können. Eine verschwindend geringe Minderheit schreibt beides, bei allen anderen ist das Genre klar umgrenzt. Diese Menschen unterscheiden sich auch in ihrer Art und Vorgehensweise beim Schreiben. Ich schreibe am liebsten Romane! :-) Dazu habe ich eine Textstelle im Kommentar von Francois Bondy zum Roman von Italo Svevo (Zeno Cosini), welcher im Rowohlt Verlag erschienen ist, gefunden:

Alberto Moravia, der in der gesamten italienischen Literatur nur zwei echte Romanautoren anerkannte - Manzoni und Svevo -, stellte fest, ein Roman sei kein Sprachkunstwerk wie ein Gedicht, das durch eine falsche Metapher ruiniert werden könne, sondern eine Energie, die sich auch mitten durch Mängel und Ungeschicklichkeiten ihren Weg bahne bis zum höchsten Rang. Wurde nicht Balzac und Dotojewski - und nicht ohne Grund - schlechter Stil vorgehalten.
Ja, Balzac lasen wir auch in dieser Textwerkstatt und gingen anhand der "Bovary" Romantheorien durch. Spannend. Wie jeder Termin. In zwei Wochen ist es wieder so weit.

Montag, 16. August 2010

Versaute Partyspiele

Ein beliebtes Party-Spiel, das ihr sicher auch kennt: sich witzige Namen für Pornofilme ausdenken. Früher in Karlsruhe machten wir das regelmäßig, denn immer, wenn wir zu unserem Freund Jürgen wollten, mussten wir am Karlsruher Pornokino vorbeifahren, an dem große Letter mit Titeln wie: "Ficken bis die Arschrosette brennt" prankten. Die Leute, die sich diese Titel überlegen, sind schon die Helden. Manchmal einfacher wie: "Bareback Mountain". Jaja, kicher kicher. Oder: Sexfahrt nach Tittenhausen. Auch sehr lustig! Schön war der Titel: "Stop! My ass is on fire!" Platt eher "American Creampie". Nach einigem Champagner und Gin Tonic Deluxe (mit Grenadine) haben wir uns folgende Namen überlegt. Der erste ist zugegeben geklaut, aber wunderschön, ja, fast lyrisch: "Rosa Mösen blau gefickt". Der nächste hat eher mit Wien zu tun: "Greetings from Titty City". Mir gefällt auch "Dr. Schwanz - der Arzt, dem die Mösen vertrauen". Oder besonders bescheuert: "Aber bitte mit Boy-Sahne". Kreativ, aber auch nicht von uns: "Rammelwutz leckt Fotzengrutz". Hahaha. Irgendwann fallen einem dann nur noch Schoten ein. So wie: "Feuchte Nonne aus der Tonne". Der Hit ist aber auf jeden Fall: "Dildo hat euch lieb!" Hahahahahahahaha.

Sonntag, 15. August 2010

Colour Your Future

Was habe ich da wieder entdeckt? Ein Preis, ein Preis... und ich war beteiligt! Yeah! Aber einmal ganz von Anfang an: Wir schreiben das Jahr 2005, gerade war ich nach Frankfurt gezogen, noch nicht von Karlsruhe gelöst. Eine alte Bekannte rief mich an, ob ich nicht gerne Klein-Darsteller bei ihrem Film sein möchte, schließlich hatte ich mich schon einmal angeboten, wurde aber leider nicht berücksichtigt. Nun meine Chance. Meine Bekannte Xenia durfte mit Kolleginnen und Kollegen gemeinsam einen Film für die Firma Marabu aus Stuttgart drehen. Und ich sollte mitmachen. Spannend. Intensiv. Zwei Tage. Viel Kälte, die man in dem Film nicht sieht. Und manchmal auch Spaß an diesen zwei Drehtagen.
Nun, heute morgen dachte ich: Ey, wäre doch witzig, euch das Video hier zu zeigen. Also versuchte ich Untalentierter das Video von der DVD auf meinen Laptop zu ziehen. Pustekuchen! Hat nicht funktioniert. Daraufhin versuchte ich natürlich, das Video "Colour Your Future" zu googlen, weil ich es gerne von da an runterziehen wollte. Nun ja, ging auch nicht. Aber was ich dann entdeckte war noch spannender. Auf der Seite http://www.elastic-films.com/html/sebastiannaumann.html fand ich dann folgenden Eintrag:

"Colour Your Future" - Imagefilm, S16mm, 6 min (2005)
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg
Kunde: MARABU GmbH & Co. KG
Regie: Xenia Gerhardt
Preise: Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2005
Screenings: New York Festivals 2006
Aha, dachte ich: Ein Preis, ein Preis. Da wird doch gleich nachrecherchiert! Und siehe da, auf der Seite http://www.siebdruck-partner.de/fachbeitraege/fachbeitraege-der-siebdruck-partner/ fand ich es dann:

Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2005 für „Colour Your Future“ von Marabu
Ein Film über die Leidenschaft für Farben – Roland Emmerich gratulierte Marabu zum 1. Platz

Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis

Zum 38. Mal wurde am 01.12.05 im Film- und Medienzentrum Ludwigsburg der älteste deutsche Filmpreis – der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis – vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verliehen. Bei diesem Preis handelt es sich um die renommierteste Auszeichnung für Wirtschaftsfilme in Deutschland. Der Marabu-Film „Colour your Future“ hat dabei in der Kategorie der Nachwuchsfilmer den 1. Platz erzielt!

Für die diesjährige Auszeichnung des Wirtschaftsfilmpreises wurden 105 Filme eingereicht. Nach der Bewertung durch die Jury konnten jeweils drei Preise in drei Kategorien vergeben werden.

1. Platz Marabu-Film „Colour Your Future“

Kategorie 1 Filme über die Wirtschaft / Kategorie 2 Filme aus der Wirtschaft
Kategorie 3 Filmische Darstellung von Studenten/-innen oder Berufsanfänger/-innen

Der Marabu-Film „Colour Your Future“ wurde von der Filmakademie Ludwigsburg in der Kategorie drei eingereicht und gewann den sensationellen 1. Platz

Der Hollywood-Regisseur Roland Emmerich hielt per Videobotschaft die Laudatio!

2:37 und Palindrome

Die Assoziation liegt nahe, schließlich haben wir "Elephant" von Gus van Sant (2003) erst kürzlich gesehen. Da hat sich jemand diesen Film zum Vorbild genommen und seine eigene Geschichte auf ähnliche Weise nachgedreht. Und hat es geschafft, uns noch mehr zu deprimieren als dies Elephant bereits tun konnte. Klar, im letzteren wird mehr Grusel eingebaut, mehr von diesem "Was passiert da?" und es war ja auch das erste Mal, das Vorbild, natürlich baut 2:37 auch unheimliche Spannung auf, mit der Frage: Wer wird denn da tot auf der Toilette aufgefunden und wieso. Bei Elephant wusste man von dem Amoklauf, man vermutete auch, wer derjenige welcher sein könnte. In 2:37 gab es einige Aspiranten dafür, die sechs Schüler/-innen, die der australische Regisseur Murali K. Thalluri (2006) begleitet, sind allesamt selbstmordgefährdet, aus verschiedenen Gründen. Nun, auf den ersten Blick wirkt alles ein bisschen Klischee, was wir da sehen, Geschichten, die wir aus anderen Filmen kennen, aus der Zeitung, aus dem Leben, Geschichten, die passieren, vielfach passieren, leider. Das wäre übrigens auch der Schnittpunkt zu Todd Solondz´ "Palindrome", aber dazu später mehr. Während Gus van Sant einen Grusel aufbaut, eine Spannung, und doch eine Distanz herstellt, reißt uns Thalluri immer mehr in einen Sog hinein, lässt uns die Depression, die Wut, die Trauer der Akteure im Film spüren, reißt uns in die Tiefe. Und je mehr du dich als Außenseiter auf der Schule fühltest, desto mehr reißt es dich in die Tiefe. Die Figuren wirken authentisch, obwohl sie "so Klischee" sind, obwohl noch so viel an der Oberfläche bleibt, doch es wird vieles angedeutet. Puzzleteil um Puzzleteil wird alles am Ende zusammengefügt. Diese Figuren gibt es unzählige Male, doch davon wird es nicht weniger schlimm, im Gegenteil! Auch Todd Solondz, der bereits mit "Willkommen im Tollhaus" einen fabelhaften Coming-of-Age-Film gedreht hatte, stellt in Palindrome (2004) eine Figur dar, die wir vermutlich alle aus den diversen Talk-Shows kennen: das dreizehnjährige frühreife Mädchen, das unbedingt ein Baby bekommen möchte, ein virulentes Problem, das scheinbar in den USA noch sehr viel aktueller war und noch ist, weswegen es ja vor ein paar Jahren diese Gegenreaktion gab, die "Jungfräulichkeit bis zur Ehe". Von Anfang bis Ende des Films wechseln die Schauspielerinnen der Hauptrolle, um anzuzeigen, wie unwichtig das Individuum ist angesichts der Häufigkeit dieser Figur ist. Nicht nur der christliche Fundamentalismus wird hier auf die Spitze getrieben und gleichzeitig insofern pervertiert, dass einer der Verfechter des religiösen Glaubens ein verurteilter Pädophiler ist. Hier wird ein düsteres Bild der amerikanischen Gesellschaft, ein sehr perfides Bild, gezeichnet, wie bereits auch schon in "Happiness" ein paar Jahre zuvor. Beide Filme lassen einen gruseln ob der Schlechtigkeit der Menschheit bzw. der ganzen Perversereien, die jedem/r Jugendlichen heutzutage (aber auch schon früher) zustoßen können. Kein Wunder also, dass wir alle Fälle für die Psychologen sind, denke ich mir, kein Wunder, dass wir alle so sehr mit uns selbst beschäftigt sein müssen, denke ich, und frage mich: oder etwa nicht? Ein Palindrom, das vom griechischen Παλίνδρομος (palíndromos) „rückwärts laufend“) stammt, ist übrigens eine Zeichenkette, die von vorn und von hinten gelesen gleich bleibt. Nach dem wikipedia-Eintrag müssen Palindrome nicht immer einen Sinn ergeben, die Zeichenkette muss allerdings von vorne nach hinten und von hinten nach vorne bezüglich der Reihenfolge der verwendeten Zeichen übereinstimmen.
wikipedia weiterhin: Darüber hinaus werden auch Wörter, Wortreihen oder Sätze als Palindrome bezeichnet, die rückwärts gelesen einen Sinn haben (wie zum Beispiel die Worte Lager – Regal). In diesem weiteren Sinne ist das Palindrom eine spezielle Form des Anagramms. Verwandt zum Palindrom ist das Ambigramm, bei dem sich meist nach einer 180°-Drehung noch dasselbe Wort ergibt.
Und welche Bedeutung das Palindrom in dem gleichnamigen Film hat, müsst ihr selbst sehen. :-)

Samstag, 14. August 2010

Tour de Kultur - Was ist denn eigentlich Kunst?

Freitag, der 13., das muss doch kein Unglückstag sein, dachten wir, lasst uns doch dieses vermeintliche Unglück heraufbeschwören, dachten wir uns, ja herausfordern, und zwar womit? Mit einer Fahrrad-Tour durch Frankfurts Innenstadt. Aber das wäre ja zu alltäglich, zu langweilig, also: erst einmal, es muss am Abend sein, und... wir müssen noch mehr Abenteuer erleben. So beschlossen wir eine Tour de Kultur zu machen. Was das bedeutet? Man weiß es nicht... Aber seht her, hier eine Dokumentation der Ereignisse.Bild 1: fehlt leider, weil vergessen die Kamera aus der Tasche zu holen und uns zu knipsen. Was sollte drauf sein? Die 59er vor ihrem Haus, die Fahrräder aufschließend, freudestrahlend, weil gleich die Tour de Kultur beginnt. Stellt es euch einfach vor. :-)

Zunächst einmal zum Portikus, sagten wir uns, aber das Internet hatte uns leider die falsche Startzeit genannt. Also, weiter geht es, zu
m Familie Montez Kunstverein, heute ist das Event Londonlola angesagt, Bild 2 hier:



Wir parkten unsere Fahrräder vor dem schönen Ku
nstverein, Bild 3 sozusagen, noch lachten wir...




Es war eine wundersame Ausstellungseröffnung, mit w
ahrhaft überraschenden Kunstwerken, die immer wieder die Frage aufwarfen: Was ist Kunst? Dazu ein kleines Ratespiel. Ihr dürft jeweils raten, welches der Bilder Kunst, oder von mir "gefaked" sind. ;-)

Bild 4:


Kunstwerk oder nicht?

Bild 5:


Was ist hier das Kunstwerk?

Bild 6:


Und hier? ;-)

Bild 7:


Das Werk von Simon Schäfer fand Anklang, irgendwie.

Bild 8:


Das fanden V. und ich auch ganz schön. So bunt, so glitzernd, einfach ästhetisch.

Bild 9:


Hier wieder auf dem Weg zum Portikus, Londonlola war schön, aber es musste mehr geben. Das dachte sich nicht nur unsere hübsche V. (ganz links), sondern auch diese Fremden neben ihr, die wir gar nicht kennen, aber die sich uns anschlossen.

Bild 10:


Dass wir im Trend lagen am Freitag, den 13., sieht man hier! Fast alle waren mit dem Rad da, die neue Boheme fährt wohl auf zwei Rädern zur Kunst, sehr schön ökologisch und kulturelle und so. Sagen wir einmal: kultulogisch. Oder doch besser ökorell? Wo setzen wir den Schwerpunkt?

Bild 11:


Ja, und was ist das wichtigste bei Ausstellungseröffnungen? Der Alkohol, das Sehen und Gesehen werden, die Gespräche, das
Ambiente, die hübschen Kleider, die Atmosphäre... Hier im Garten des Portikus. Deliziös!

Bild 12:


Was war im Portikus die Kunst? Das hier? Von mir "Combo Nr. 1 oder wie man sich am schönsten erleichtert" genannt?

Bild 13:


Oder das, was hier an die Wand projiziert wurde? Übrigens ein Machwerk von Helke Bayrle.

So, jetzt müssten weitere Bilder folgen, aber es geht ja um Freitag, den 13.! Also schreibt die Symbolik vor, dass ich nur 13 Bilder posten darf. So! Sonst... hätte ich noch eine Million Bilder posten können. Denn wir waren ja noch im Yachtklub, wo wir unheimlich bespaßt wurden, zunächst von einer Sängerin und ihrem Gitarristen, die irgendwas zwischen Soul, Jazz und Pop geträllert haben, später dann von ambitionierten lustigen DJs (DJayne zunächst, dann ein langhaariger DJ), die allerdings eher nicht so die tanzbare Musik ablieferten. Macht ja nichts, der schönste Mann der Welt gab trotzdem alles, genauso wie I., die nicht nur beim Tanzen sehr hübsch aussieht. Nun, als letzte Station blieb dann noch die Atomic Party im Nachtleben, doch da fuhren wir eher unambitioniert gleich weiter, ins Bett. Unfallfrei, trotz Freitag, dem 13. Vielleicht waren die Kunstwerke die Unglücksfälle?