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Queere Videos 11: Hozier - Take me to church

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Bildquelle:  http://sndblb.com/?p=7775 "Take me to church" von Hozier ist bereits mehr als ein Jahr alt - merkwürdig, dass ich es erst kürzlich entdeckt habe. Obwohl Andrew Hozier-Byrne in seinem Lied gar nicht über homosexuelle Liebe singt, hat er gemeinsam mit dem Video-Clip Regisseur Brendan Canty überlegt, die zunehmende Homophobie, insbesondere in Russland, und in anderen Ländern der Welt, im Video zu thematisieren. So erhielt dieses Lied im Internet plötzlich sehr viel Aufmerksamkeit, was sich wiederum auf die Charts-Platzierungen auswirkt. Der Ire Hozier bezieht sich in dem Song über (sensuelle und sexuelle) Liebe und die Verwandlung des Selbst in einer Beziehung generell. Das Lied finde ich unwiderstehlich schön, ich war so gebannt davon, dass ich erst beim zweiten Schauen wirklich die im Video erzählte Geschichte begriff. Es lohnt sich übrigens auch andere Lieder des Iren mit der wunderbaren Stimme anzuhören - Hörempfehlung! 

„Benjamins Gärten“ von Jana Walther

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Es gibt Dinge, die mich besonders freuen. Natürlich gehört dazu, wenn mein Blog von vielen Menschen gelesen wird, und noch mehr, wenn andere Leute glauben, dass es lohnenswert ist, auf meinem Blog zu erscheinen. So schrieb mich vor Kurzem eine talentierte, junge Autorin an und fragte mich, ob ich ihr erstes Buch rezensieren könne. Gerne bot ich ihr an, mir ein Lese-Exemplar  zu schicken. Und ich habe diesen Vorschlag nicht bereut! „Benjamins Gärten“ von Jana Walther ist nämlich ein besonderes Buch. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass eine Frau über eine schwule Liebe schreibt. Sondern sehr viel mehr deswegen, weil es mit seinen knapp 150 Seiten ein dünnes Buch ist. Ganz entgegen des Trends, der zurzeit vorherrscht: dicke Schinken werden gelesen, wenn überhaupt. Benjamin erlebt einen Stillstand. Nachdem seine Eltern verstorben sind, lebt er alleine in seinem Elternhaus, irgendwo in der ostdeutschen Provinz. Er weiß nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll, lässt sich ...

Die Liebe kennt keine Regeln

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http://www.dradio.de/images/21868/landscape/ Nach zwei Monaten zusammenziehen, das kann ja nicht gut gehen! sagte man mir. Und ich fragte: wieso? Ein Altersunterschied von fünfzehn Jahren, das kann ja nicht gut gehen! sagte man mir. Und ich fragte wieso? Menschen möchten alles kontrollieren, alles in Schubladen stecken. Sie brauchen Regeln, sie brauchen Richtwerte, sonst werden sie verrückt. Diese Richtwerte, diese Regeln werden dann oft zu Allgemeinplätzen, zu Äußerungen, die ohne darüber nachzudenken ins Gespräch geworfen werden - ohne Sinn, ohne Verstand, ohne die Situation zu bedenken, die immer eine besondere ist. Und wenn sich schon Millionen Menschen in fünfzehn Jahre jüngere oder ältere Personen verliebt haben - trotzdem ist diese eine Beziehung eine besondere, eine, die ganz andere Vorzeichen haben kann, eine, die nicht vergleichbar ist mit den Millionen anderen. Und wenn es millionenfach schief gegangen ist, wenn zwei Leute sofort zusammengezogen sind - doch kann genau d...

These zu Beziehungen...

Im neuen Buch von Roland Gramling (Sehnsucht nach Sonne; im Querverlag erschienen) las ich gestern: ... So sorgte sich Meiko, als Bruder und Freund, sehr um sie. Jörg war mit gerade einmal fünfundzwanzig Jahren deutlich jünger als sie. Bei Schwulen mochten Beziehungen mit großen Altersunterschieden funktinieren, doch Meikos Erfahrung nach konnte man diese Tatsache nicht so einfach auf heterosexuelle Beziehungen übertragen. ... Ein Klischee? Empirische Wahrheit? Gründe?