Montag, 31. Januar 2011

Kitchen stories THREE (in der artempire)

Wollen wir nicht alle in die Öffentlichkeit, wenigstens fünfzehn Minuten Aufmerksamkeit, ganz nach Andy Warhol? Nein, sicherlich nicht jeder, bestimmt nicht, aber diejenigen, die musizieren, schreiben, malen, zeichnen, bildhauern, installieren, singen, filmen, fotografieren... möchten es. Dafür braucht es natürlich Leute, die dies ermöglichen, wie zum Beispiel Dominic von artempire: Unser Ziel ist es, die Arbeiten noch unbekannter Bands, Autoren, Photographen, Graphiker und anderweitig kreativer Köpfe einem breiten, interessierten Publikum zugänglich zu machen. In unserer zweimonatig erscheinenden Printausgabe habt ihr die Möglichkeit euren Teil dazu beizutragen. Aber Dominic wäre nicht Dominic, wenn er nicht die Möglichkeit bieten würde, diese Print-Ausgabe auch über das Internet lesen zu können, obwohl natürlich dieses schöne Heft gedruckt viel besser aussieht: http://www.artempire.de/pdf-downloads/13:11.pdf. Eine gute Sache. Er stellt auf seiner Seite auch Künstler vor, so als kleines lustiges Beispiel: http://www.artempire.de/kuenstler-autoren-und-schriftsteller.php?artistid=49.

Wieso Kunst produzieren, es gibt doch schon so viel davon, könnte man fragen, wieso muss denn jeder Hinz und Kunz eine Plattform bekommen? Wieso sollte das so wichtig sein? Welche Funktion hat denn Kunst? Dazu sagt Burkhard Schlothauer:  

Die Kunst in der Übergangszeit zur offenen Gesellschaft, hat die Funktion, menschliches Fühlen und Denken zu entfesseln, zu befreien, zu sensibilisieren oder zu veredeln. Kunst ist Spiegel menschlichen Denkens und Fühlens, ein kognitiv-sinnliches Laboratorium. Die Entstehung der Kunst ist eng mit der Mensch-Werdung verknüpft, und das Mensch-Sein ist ohne Kunst nicht denkbar. Aus dieser Koppelung resultiert eine Verantwortung des Künstlers gegenüber der Gesellschaft. Nachzulesen hier: http://www.kompositionskunst.de/Texte/Zur%20Funktion%20zeitgemaesser%20Kunst.pdf.

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