Sonntag, 6. Dezember 2009

Sonntagabend-Gefühle

Vielleicht haben es manche Kinder schon im Kindergartenalter...
Vielleicht wurde deswegen der Tatort Sonntag abends erfunden, damit man sich ablenken, durch die Spannung abschalten kann...
Vielleicht wurde "Das Traumschiff" deswegen erfunden, um in andere Gefilde zu flüchten, nicht an den anderen Tag zu denken...
Dieses Sonntagabend-Gefühl, dieses "Scheiße-ich-muss-morgen-zur-Arbeit"-Gefühl, oder in die Schule, zur Uni, was auch immer. Dieses unangenehme Alltagstun...
Dieses maue Gefühl, diese innere Erregung, diese Qual...
Dieses Denken: Scheiße, Mann, ich will das nicht. Nicht schon wieder! Warum muss das denn schon wieder sein? Kann das nicht mal aufhören?! Ich will einfach meine Ruhe haben. Nicht aufstehen müssen, nicht studieren müssen, nicht arbeiten müssen; keine Verantwortung tragen, keine unangenehmen Aufgaben erledigen, nicht erwachsen sein...
Manchmal macht dieses Sonntagabend-Gefühl eine Pause- im Urlaub, in den Ferien. Aber dann fängt es wieder von vorne an. Schlimmer als je zuvor.
Manchmal ist es auch besonders schlimm: Wenn der Stress größer wird, vor Prüfungen, Jahresabschlüssen oder Präsentationen.
Manchmal ist es gar unerträglich, doch wohl nicht zu ändern.

Kommentare:

  1. Oh ja - nur zu GUT bekannt.
    Warum kann man nix arbeiten, was einen glücklich macht, einen den Montag kaum noch erwarten lässt!?

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