Sonntag, 20. Dezember 2009

Von der Un-Laune...

Ich muss wohl ein schwieriger Mensch sein. Sagt man mir zumindest gelegentlich. Und manchmal denke ich es selbst schon. Vielleicht bin ich es aber auch nicht. Wer weiß?!
Meine Launen wechseln schnell. Sagt man. In einer Minute schwebe ich, in der nächsten Minute versinke ich in der Untiefe. Das ist eben so. Das kann ich nicht ändern. Ich würde es gerne ändern. Aber es geht nicht. Ist eben nicht einfach. Oft habe ich schon versucht, diese Zustände abzuschaffen. Manchmal habe ich es geschafft, für längere Zeit die gleiche Laune zu haben. Also keine schlechte. Sondern gute Laune. Wobei sich fragen lässt: Was ist gute Laune? Und wie zeigt sie sich bei mir?
Manchmal war es da: dieses Gefühl, in mir zu ruhen, komme was wolle. Es war da: dieses Gefühl, glücklich und zufrieden zu sein. Um dann von einem Moment zum anderen umzuschlagen. In ein anderes Gefühl. In Verzweiflung, Depression. In dieses diffuse. Ich bin wie weggetreten. Traurig, überfordert, lustlos. Möchte woanders sein. Was anderes tun. Nicht mehr in dieser Situation gefangen. Gefangen, weil ich mich plötzlich selbst nicht mehr wohlfühle. Einfach so. Mich einfach so unwohl fühle. Jawohl unwohl.
Das ist alles Scheißdreck! Wie fühle ich mich da? Sind doch alles Worthülsen. Also, ich meine... Es ist so, dass ich ein merkwürdiges Gefühl habe. Im Bauch. Im Kopf. Und dass ich mich in mich selbst verkriechen möchte. Dass mich die Anwesenheit der Anderen überfordert. Mich innerlich schmerzt. Ich will sie ausblenden, aber es geht nicht. Sie haben auch ihre Bedürfnisse. Wollen mit mir reden. Wollen von mir gemocht oder geliebt werden. Doch ich möchte gerade niemanden mögen oder lieben. Nur alleine sein möchte ich. Alleine mit meinen Gefühlen und Gedanken. Ich weiß das und doch kann ich es dann nicht artikulieren. Es sagen, ohne zu verletzen. Und das tut dann in mir drin noch mehr weh. Weil ich mich dann noch kleiner, noch schlechter fühle. Weil das Gefühl schmerzhafter wird. Dieses Ungenügen. Dieses nicht so sein können, wie ich sein möchte. Dieses nicht bei mir sein Können in diesem Moment. Dass ich bräuchte, aber gerade nicht kriegen kann.

1 Kommentar:

  1. Das ist einfach nur typisch KREBS mein Hase :-)
    Mach dir keine Gedanken!

    Die kleine Mary Jane hat mal einer Frau gesagt, die meinte, sie soll doch mal LACHEN "NEIN, das ist mein Gesicht".
    So goldig! Kindermund tut Wahrheit kund!
    Nur weil wir gerade nicht so sind, wie die Menschen uns gern hätten, heißt das nicht, das wir zu sein HABEN, wie sie uns gern sehen würden...

    Bleib einfach DU!
    Mit allen Ecken und Kanten.
    Das ist IMMER interessanter ;-)
    ____________________________________________

    Und by the way:

    Der typische Krebs ist ein sehr sensibler und emotional (leider) auch recht verschlossener Mensch. Statt seinem Unmut und Ärger spontan Luft zu machen, weicht er der Konfrontation lieber aus und schluckt die unliebsame Frustration kurzerhand hinunter. Leider verschwindet sie damit nicht wirklich. Und wen wundert es da, dass der Krebs hin und wieder einen "dicken Frosch" im Hals hat, der ständig zum Räuspern reizt.

    Wenn der Krebs größere Probleme hat und diese auf längere Zeit unbearbeitet lässt, können diese sogar auf den Magen schlagen. Denn wie soll dieses Organ auf Dauer all das "schlucken", geschweige denn verdauen, was der Krebs als Problem nicht anerkennen und lösen will.

    Der zweite Schwachpunkt bei Krebs-Menschen ist das Gemüt. Zwar ist dieses vom Mond beherrschte Wesen nicht etwas grundsätzlich missmutig oder depressiv, aber hin und wieder fallen Krebse in eine traurige Stimmung, die das allgemeine Wohlbefinden nicht gerade steigert. Dabei kann dieser im Mond-Zeichen Geborene so herzerfrischend lachen, dass es eine reine Wohltat ist. Humor ist daher die beste Medizin für dieses Zeichen. Und jeder Krebs sollte sich diesen unbedingt bewahren - oder erwerben.

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