Montag, 21. Dezember 2009

Schnee im Dunkeln...

Den Baum vor lauter Bäumen... oder so... Es schneit und ist dunkel. Und schneit noch mehr. Ich laufe. Ich setze die Brille ab, weil mir Schnee ins Gesicht weht. Es ist nass. Mein Rücken schmerzt. Meine Beine. Es ist saudunkel. Ich sehe gar nichts mehr.... Ist das genug Ausrede für meine Orientierungslosigkeit?
Gerade habe ich es noch einmal gegoogelt. Tatsächlich stand ich quasi vor der Straße. Bog aber nicht ein. Das war der Fehler. Wo war ich in Gedanken? War es der Schnee? Die Dunkelheit?
Der Schnee weht. Liegt es daran? Oder waren es Nachwehen des Films, den ich vorher gesehen hatte? "Berlin Calling". Ich sollte die DVD zurückbringen. Fand aber die Straße nicht. Der Film. Zuerst bekomme ich dabei Flashbacks. Denke an "Einer flog über das Kuckucksnest", an "I´m a Cyborg and it´s okay" und an "Das weiße Rauschen", manchmal auch an "Trainspotting". Später sehe ich mich in bestimmten Szenen... Wie ich an
der Haltestelle stehe, Kopfhörer auf, Sigur Ros hörend... Großstadtfeeling. Alleine unter Vielen. Verstört. Überfordert...
Ich verirre mich. In meinem Inneren. Das wirkt sich auf das Äußere aus... Ich verirre mich, kurz vor dem Ziel, kurz davor, kurz...

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