Sonntag, 10. Juli 2011

Der Schmerzwach-Lesezirkel INTERAKTIV - tschick1

Da ist er nun, der erste Beitrag zum interaktiven Lesezirkel - und er wird ein Vorwort haben, ihr kennt mich ja, denn... schaut doch mal auf den Einband auf dem Bild... Ist ja gar nicht der vom letzten Post, nicht wahr? Nee, diesmal ist tschick, tschick von der Büchergilde. Warum? Also... Ich hatte tagelang vor mich hergeschoben, dass ich tschick noch besorgen muss... Ich dachte: Mh, dann gehe ich mal nicht in die riesengroße Buchhandlung meines Vertrauens, sondern in die Büchergilde Gutenberg Buchhandlung, einfach mal um zu sehen, wie es da ist. Und was war? Ich wurde Mitglied in der Büchergilde - und bekam das Willkommenspaket: drei Bücher bis 20 Euro, für die ich nur FÜNF FLOCKEN zahlen muss. Und ja, tschick war dabei. Yeah! :-) Also, jetzt kaufe ich mir in jedem Quartal ein Buch dort. :-) Sind auch billiger als anderswo. Cool. Und oft sehr schön illustrierte Bücher, zum Beispiel auch meine Dorian Gray-Ausgabe. So, das war das lange Vorwort. Jetzt zum Buch!
Dieser Roman von Wolfgang Herrndorf ist eine Bombe. Jetzt wirklich! Ich mag den Ton des Buches, ich mag den schrulligen Jungen, der erzählt. Und ich liebe Tschick - ich weiß zwar noch nicht, wer er wirklich ist, so weit bin ich noch nicht, und ich weiß auch nicht, was ihn ausmacht, aber er scheint sehr spannend - so wie ihn Maik beschreibt...  Ich habe gerade Gabi Kreslehners "Und der Himmel rot" gelesen, welches ich hier an dieser Stelle auch besprechen werde und irgendwie ist das ganz anders, passt aber irgendwie auch wieder total gut, so hintereinander gelesen. Ist das bei euch auch so? Manchmal kommen richtig gute Bücher im Doppelpack, es kann kein Zufall sein, ergänzen sich irgendwie oder konterkarieren sich, gehören aber auf jeden Fall zusammen. Da ist das auch. Maik ist mir sehr sympathisch, Typ wunderlicher Loser, witzige Marotten und immer lustige Theorien und Thesen im Kopf. Ja, macht wirklich Spaß und Lust auf mehr lesen. Ich kann mich sehr gut mit ihm identifizieren, zum Beispiel bei seinem Aufsatz, den er über seine Familie schreibt - und seinem Unverständnis, als er vom Lehrer angefahren wird wegen seines Textes. Das ist ein bisschen "schmerzwach". ;-) Es ist sehr wichtig in Büchern, sich mit den Hauptfiguren identifizieren zu können, finde ich. Dann bleibt man dran, dann will man mehr davon lesen - bei mir ist das bei diesem Roman definitiv so, ich freue mich schon sehr darauf - endlich mit dem nächsten Teil zu beginnen...
Wie seht ihr die Sache? Freue mich schon sehr auf eure Kommentare - oder noch besser: auf eure eigenen Posts. Ich bedanke mich auf jeden Fall schon mal bei euch im Voraus für´s Mitmachen! :-) 

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