Montag, 27. Juni 2011

Der schmerzwach-Lesezirkel INTERAKTIV

tschick, tschick... Betti hat mich in ihrem letzten Beitrag auf eine grandiose Idee gebracht, geradezu bahnbrechend - und so interaktiv intellektuell, yeah, yeah, yeah! Obacht! Was will ich von euch? tschick, tschick... Jede/r, der/die Lust hat, ist dazu aufgerufen: tschick, tschick... Wir lesen gemeinsam ein Buch. Wir beginnen am 1.7.11 mit dem Lesen, alle gemeinsam. 50 Seiten sind bis zum ersten Stichtag am 11.7. gefordert. Ich schreibe im Blog meine Gedanken dazu auf - wird dann am 11.7. online gestellt. Jede/r, der/die mitmacht, hat dann die Aufgabe, die eigenen Eindrücke, Impressionen, Assoziationen, entweder in Form eines Kommentars zu meinem Post zu schreiben oder noch professioneller: mir einen eigenen Post in Form einer digitalen Textdatei zu schicken, den ich dann hier auf dem schmerzwach-Blog veröffentliche. Die nächsten 50 Seiten werden dann bis zum 21.7. gelesen, da gibt es den nächsten Post, dann wieder der 1.8., danach der 10.8. und der letzte Termin ist der 20.8. - dann sollte das Buch gelesen sein. Es ist nur 256 Seiten dick, das sollte möglich sein. Und angeblich ist es der erfrischendste Roman des Jahres 2011. Wovon ich spreche? Von tschick natürlich, tschick tschick... Das Buch von Wolfgang Herrndorf. Ich dachte mir nämlich, dass es kaum Sinn hat, eine große Umfrage zu starten, welches Buch gelesen wird. Ich entscheide mich für ein cooles - und es macht mit wer möchte. Ich würde mich über sehr viel Beteiligung freuen. :-) 
Aber nun ein paar Worte zum Buch, ich zitiere aus der ROWOHLT-Internetpräsenz: 
Maik ist vierzehn und stammt, wie der Name schon sagt, aus Berlin Marzahn. In seiner Klasse hieß er vorübergehend «Psycho», weil er in einem Aufsatz über seine Mutter deren wiederholte Ausflüge in die «Beautyfarm» schilderte, die in Wirklichkeit Entziehungskuren sind. Da er aber in der Schule als eher langweilig gilt oder sich zumindest so fühlt, blieb auch der Spitzname nicht an ihm haften. Erst als der Russe «Tschick» in der Klasse auftaucht – mit Alkoholfahne und demonstrativem Desinteresse – verändert sich die Ausgangslage.
Tschick steht zu Ferienbeginn in einem gestohlenen Lada bei Maik vor der Tür, um ihn aus seiner Einsamkeit zu erlösen. Denn die Mutter ist mal wieder auf Beauty, der Vater mit einer «Assistentin» auf «Geschäftsreise». Da ist es doch nur recht und billig, wenn die beiden sich nun auch aufmachen: erst zu der schönen Tatjana, in die Maik sinnlos verliebt ist und die ausgerechnet ihn nicht zu ihrem Geburtstagsfest eingeladen hat, und dann ab in die Walachei, denn die gibt es, wie Tschick versichert, im Unterschied zu Pampa und Jottwede wirklich. Sie liegt irgendwo im Südosten.

Kommentare:

  1. Wunderbare Idee! Ich lese mit!

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  2. Welch Zufall: letzte Woche habe ich das Buch zu lesen begonnen, immer morgens und abends in der Straßenbahn.

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  3. moi, aussi bien sur, mais seulement quand je le trouve. hahaha... geschafft ein satz in französisch!!!

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  4. du bist die beste! oder hast du geschummelt? google translator und so? ;-)

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