Donnerstag, 16. Juni 2011

Liebe hat kein Geschlecht und keine sexuelle Orientierung

Transgender-Symbol
Vielleicht sollte dieses Blog einfach ein Liebes-Blog werden. ;-) Anfang Juli werde ich hier einen zweiteiligen Beitrag einstellen, der im frizz Magazin Karlsruhe (Rubrik: Stadtgespräch) erscheint, und den Titel trägt: "Wer will, der kann auch! Liebe in den Zeiten der Facebook-Generation". An meinem ersten Urlaubstag (juchhu, 6 Wochen Urlaub!) habe ich Zeit und so finde ich ganz viele interessante Artikel und Pressemeldungen - und da bin ich auch über diese Plakatausstellung mit dem Namen "Liebe hat kein Geschlecht und keine sexuelle Orientierung
Plakat-Ausstellung ´Europa gegen Homophobie´ im Frankfurter Gewerkschaftshaus" gestolpert. Die Ausstellungseröffnung findet am 20.6. um 18 Uhr im Foyer des Frankfurter Gewerkschaftshauses in der Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 in Ffm statt. Ich zitiere aus der Pressemitteilung von Ute Fritzel, Pressesprecherin der DGB Hessen-Thüringen: Es sind alltägliche Situationen, aber keineswegs alltägliche Bilder: Eine Tochter mit zwei Vätern, ein Mann, der als Frau geboren wurde und jetzt als Vater einen glücklichen Sohn aufzieht. Lesbische Mütter, die sich küssen. Ein schwules Paar in inniger Umarmung nach der Trauungszeremonie. Schwule, lesbische, bisexuelle oder transsexuelle Lebensformen sind noch immer nicht völlig gesellschaftlich akzeptiert. Im Berufsleben ist es sogar noch schwerer und auch folgenreicher, sich als „anders“ zu outen. Viele Ängste sind damit verbunden, oft auch konkrete schlechte Erlebnisse. Das alles haben in den vergangenen Jahren verschiedene Ausstellungen in verschiedenen Ländern aufgegriffen und in Form von Foto-Plakatmotiven gezeigt. Der Arbeitskreis Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender des verdi Landesbezirks Berlin-Brandenburg hat daraus eine Plakatsammlung gemacht. Zur Eröffnung spricht die stellvertretende Geschäftsführerin des Verdi Bezirks Frankfurt/Main und Region, Rosi Haus, ein Grußwort. Anschließend stellt der Kölner Diplom-Psychologe Dominic Frohn seine Studie „Out im Office? Sexuelle Identität, Diskriminierung und Diversity am Arbeitsplatz“ vor. Zur Auflockerung in den Abend hinein führt dann mit einem kabarettistischen Programm Prinz Chaos II Schlossherr, Berufsprovokateur und Schwulenaktivist.

Wer keine Zeit hat zur Ausstellungseröffnung zu gehen, was schade bei diesem Programm wäre, kann die Ausstellung bis zum 1.7.2011 während der Öffnungszeiten des Gewerkschaftshauses (10 bis 18 Uhr) sehen. Da seid ihr doch alle dabei, oder?!

Kommentare:

  1. Abgesehen von der Ausstellung selbst hätten mich der Vortrag Dominic Frohn und ganz besonders der Auftritt von Prinz Chaos II. interessiert.
    Leider wusste ich nichts von der Veranstaltung und hätte wegen eines vollen Terminkalenders auch gar nicht dort sein können.
    Könntest Du dazu noch ein bisschen Genaueres schreiben?

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  2. ahja, mir ging es genauso. ich war so ausgebucht, dass ich es nicht auf die veranstaltung geschafft habe...
    die studie von out im office kann ich dir evtl. besorgen...

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  3. Danke, das wäre nett.
    Ist manchmal ganz gut, wenn man in einer Diskussion oder dgl. mal aus einer Studie zitieren kann, wenn Gesprächspartner etwas voreingenommen sind.
    Allein die Wortkombination "Studie" und "Diplom-Psychologe" hilft bei manchen Leuten, das Gespräch wieder auf ein vernünftiges Level zu bringen.

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