Montag, 8. August 2011

London Calling THREE


In Camden Town, dem kleinen schönen Touri- und "Alternativ"-Kiez in London, in dem auch Amy Winehouse wohnte. Wir sahen nirgends Kerzen für sie, waren allerdings auch nicht in der Nähe ihrer Wohnung... Amy Winehouse - darüber wollte ich schon seit Wochen schreiben. Viele meiner FB-Kontakte haben ganz grässliche Kommentare gepostet, nachdem sie verstarb, unglücklicherweise gerade zu dem Zeitpunkt, als auch die unschuldigen norwegischen Menschen bei diesem Wahnsinns-Terror-Anschlag umkamen. Unnütz den Tod einer Legende wie Amy Winehouse mit dem Tod vieler unbekannter, unschuldiger und unnötig verstorbener Menschen zu vergleichen. Unredlich zu sagen, sie wäre selbst an ihrem Tod Schuld, sie hätte ihn selbst mit ihrem Drogen- und Alkoholkonsum verschuldet und auch noch verdient. Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Wir kannten diese unschuldig verstorbenen Menschen nicht. Sicher waren Menschen dabei, die wertvoll waren, besondere Menschen, mit besonderen Talenten. Wir wissen es aber nicht. Und sie hatten für uns keine Bedeutung. Amy Winehouse schon! Amy Winehouse hat sehr viel gegeben. Uns allen. Mit ihrer wunderbaren Stimme, mit ihrem genialen musikalischen Talent. Sie hat uns glücklich gemacht, und wenn es nur für eine Stunde bei einem Konzert oder beim Anhören einer ihrer beiden CDs war, vielleicht auch nur ein paar Minuten beim Anschauen ihrer Videos. Sie hat uns glücklich gemacht - und inspiriert. Und daher darf es uns auch unglücklich, traurig und betroffen machen, wenn sie stirbt. Das hat es auch! Unheimlich sogar. Es hat mich geschockt, es hat vieler meiner Freunde und Bekannten geschockt. Amy Winehouse war eine der größten Künstlerinnen der letzten Jahre! Rest in Peace, Amy! Wir werden dich immer lieben... und dein Kiez genauso...




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