Dienstag, 15. Februar 2011

Iron & Wine im Mousonturm

Es ist der Mousonturm, immer wieder der Mousonturm, wo denn auch sonst, hier dieser Veranstaltungsort mit dem super Line-Up, klein aber fein, der Mousonturm, und einmal mehr der Ort eines schönen Konzert-Erlebnisses...


New Hippies oder Neo Hippies oder wie möchte man Iron & Wine nennen? Brauchen sie eine Bezeichnung? Wie sie da am Montag, den 14.2., ab etwa 22 Uhr im Mousonturm auf der Bühne stehen, die Mannen um Singer-Songwriter Sam Beam, der diesen seltsamen Bandnamen einem Nahrungsergänzungsmittel namens "Beef Iron & Wine" entlehnt hat, und musizieren, ja, musizieren, echte Musiker, so genannte handgemachte Musik, mit Background-Chor, mit Schlagzeug, Gitarre, Bass, Banjo, Synthie und Blasinstrumenten, das Saxophon, die Querflöte und vor allem die wohlklingende Klarinette... 


Der schönste Mann der Welt war dabei, und er fand das Konzert genauso gelungen wie ich - nein, man fühlt sich nicht in Woodstock-Zeiten zurückversetzt, nein, das sicher nicht, und doch möchte man sagen: Wie früher, Musik der Musik willen, Kunst nicht des Effektes willen, nicht um Show zu machen, sich zu verkaufen, keine Menschen, die da vorne stehen, weil sie berühmt sein wollen, nein, ein Musiker, der Geschichten mit seinen Liedern zu erzählen hat, der Emotionen besingt, die Liebe, das Gefühl, ein Sänger, der authentisch ist, der richtig gut singen kann, die Instrumentalisierungen der Lieder gefühlvoll, harmonisch, der Zuhörer fühlt mit... Das ist große Musik, nicht laut, sehr unaufgeregt, liebevoll, sie kommt von innen, sie ist schön, einfach schön. So muss ein Konzert sein, mit dem schönsten Mann der Welt im Arm, mit einem wundervollen Sänger mit zarter Stimme auf der Bühne und dem Himmel so nah... 

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