Freitag, 4. Februar 2011

Feiertage - die erste

„Tag des Butterbrotes“ - WAS? Tag des Butterbrotes? Was ist das denn? An meiner Bäckerei hängt ein Plakat mit Johann Lafer. Am 1.11.2005 könne man in die Bäckerei kommen, würde Butter auf das Brot geschmiert bekommen und das probieren dürfen. Denn Butter ist so gesund und hat bestimmt etliche Image-Probleme. Was die sich einfallen lassen ist schon witzig! Mich erinnert das an was… Nur woran??? Ich schlendere weiter zur Straßenbahn, steige in die U5, fahre zum Hauptbahnhof, steige dann um in den Zug Richtung Heidelberg. Ich steige in Bensheim aus, bei der Verrückten, die mich noch zum Wahnsinn treiben wird. Ich weiß es! Wenn die endlich ihre bescheuerte Diplomarbeit abgibt, mache ich genau eine Woche lang eine Party, werde tagelang Luftsprünge machen, jeden küssen, der nicht schnell genug wegrennt, werde jedem einen ausgeben undsoweiter. Im Grunde genommen dürfte es ja nicht sein, aber mittlerweile belastet mich ihre Arbeit mehr als meine damals. Und das ist ja nicht alles. Sie treibt mich ja zusätzlich noch zu allem möglichen Schabernack. Heute muss ich mit ihr nach Lampertheim fahren, zu einer Wahrsagerin. Letztens kündigte sie mir einen Anschlag auf meine Person an. Das war es! Ich muss zu Daniela, die mir aus den Karten liest. Huuuuuh! Als ich dann bei dieser ollen Hippe sitze, völlig verkrampft, unentspannt, ungläubig, mit Kopfschmerzen vor Aufregung und Unwohlsein, denke ich: Hä? Hä? Hä? Dreimal ungefähr dachte ich das. Ich möchte ja nicht schreiben, was die mir alles gesagt hat, es hat mich verwirrt, es hat mich erstaunt, es hat mich zum Lachen gebracht, aber nur innerlich. Fazit ist, dass ich noch lange ein grübelnder, negativer Mensch sein werde. Juchhu! Aber auch das alles gut wird. Die Karten sind hervorragend. Auf lange Frist bin ich der Held schlechthin. Ein neuer Job, viel Erfolg, Geheimnisse und Überraschungen, natürlich positiver Art, die gelüftet werden, ein neuer Freund, der mich glücklich machen wird. 

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Alles super! Oder? Aber das, was ich am lustigsten fand: ich sollte eine Engelskarte ziehen, und was besagte diese? Ich solle an jedem Tag etwas Feiernswertes suchen und es so richtig krachen lassen. Mich einfach an irgendetwas freuen. Und? Was passierte dann? Am Tag des Butterbrotes fiel mir ein: ich hatte einst ein kleines Heftchen, in das ich immer wieder hineinschrieb. Meine Psychologin damals fand, dass es eine verrückte Idee sei, aber auch eine, die man unbedingt unterstützen sollte. Was stand drin?...

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