Montag, 14. November 2011

Herr Plagiatis liest im Lamm in Kehl

Ach, war das aufregend. Eine Lesung in der alten Heimat, mit der Familie an der Seite, mit alten Freunden, alten Praktikumsanleiterinnen (;-)), mit Menschen aus Kehl, die man kennen sollte, aber nicht kannte, mit Eltern von Freundinnen, mit Facebook-Freundinnen, die man das erste Mal im Real Life sah (;-)) usw. 




Der jüngste und süßeste Gast: Oskar, der mit seinen Eltern den weiten Weg aus Freiburg nach Kehl fand und ganz fasziniert von der Jazz-Musik von Paquitto and Friends war - und auch ein bisschen von meinem Buch (wie man ja sieht). :-)




Ja, hier, voll vor dem Buffet stand ich, in der einen Hand das Buch, in der anderen Hand das Mikro, yeah - ganz toll, wenn man umblättern möchte. Hihi. Und vor allem: ich musste immer warten bis die Leute, sich Essen geholt haben... damit ich anfangen konnte zu lesen. Aber, wie ich immer sage: wenn man etwas Gutes zum Essen hat, dann hat man gute Laune. Das ist gut für eine Lesung. Vielleicht haben deswegen so viele bei meinen Übergängen und Witzen zwischendurch gelacht. Oder vielleicht war ich auch witzig. Wer weiß das schön?! :-)




Die wunderbare Frau Scheerer von der Buchhandlung Baumgärtner (die den "Büchertisch" organisierte) sorgte aber für den größten Lacher, der gleich sehr gute Stimmung ins Lamm brachte: Sie nannte mich aus Versehen "Herr Plagiatis" - kann man mich ja gleich "von Guttenberg" nennen. :-) Ich finde den Spitznamen sehr kreativ und witzig. Kam auch noch niemand drauf. Im Gegensatz zu Herr Ypsilanti, so wurde ich schon genannt. ;-)




Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Ich habe nicht nur mein Buch "Plattenbaugefühle" vorgestellt, sondern auch das Blog und eine Geschichte gelesen, die gerade auf dem Blog in Fortsetzung veröffentlicht wird. Den ersten Teil gab es gestern hier: http://schmerzwach.blogspot.com/2011/11/pontikaki-kai-gataki-teil-1.html.




Das hat natürlich Spaß gemacht, in Kehl Bücher zu verkaufen und zu signieren. Konnte mich fast schon wie Benedict Wells fühlen... auch wenn es bei mir etwas weniger Leute waren. Aber: ausverkauftes Haus! Wobei: es gab ja auch zwei richtig gute Gründe außer mir, der schöne Jazz von den Paquitto and Friends und das gute Brunch (Tapas... mmmhhhh lecker).




Der gute Mann, der dieses sehr sehr schöne Event organisiert hat. Danke, lieber Mirko Sansa!!! :-) Und natürlich auch noch mal Danke an Sybille Scheerer. 

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