Montag, 18. April 2011

Taras Welten

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Eine Wahnsinns-Serie hat da die ARD in ihr Abend- bzw. Nachtprogramm auf einsfestival gesteckt und vor allem versteckt. Die Serie wurde in Amerika mehrfach mit Preisen beehrt, was ja nicht immer sofort ein Qualitätssiegel ist, aber in diesem Fall sehr berechtigt. Diese Serie ist gleichzeitig Comedy und anspruchsvolles Fernsehen mit Untertönen in Einem. Taras Welten oder United States of Tara, wie die Serie im Original heißt, erzählt den Alltag einer nicht ganz alltäglichen Geschichte. Dabei spielen die wundervolle Toni Collette (Muriels Hochzeit, Little Miss Sunshine) und der smarte John Corbett (Sex and the City Serie und auch im zweiten Teil des Films zu sehen, My Big Fat Greek Wedding) die Eltern. Keir Gilchrist spielt die aufmüpfige Tochter, die in einem Diner arbeitet und der Sohn Marshall, der von Brie Larson dargestellt wird, und der schwul ist. Die Familie lebt in einen gediegenen Vorort von Kansas City. Der Vater Max Gregson verdient den Lebensunterhalt, Tara hingegen kümmert sich um die Familie, nebenher dekoriert sie Wohnungen mit Wandgemälden von sich. Alles erstmal nicht ungewöhnlich. Man merkt allerdings sehr schnell, dass es bei den Gregsons einen entscheidenden Unterschied zu anderen Familien gibt: Als Tara zu Beginn der ersten Folge ein Rezept für die "Pille danach" in Kates Zimmer findet, ist sie darüber so verunsichert, dass augenblicklich eine ihrer anderen Persönlichkeiten das Regiment übernimmt: Sie verwandelt sich in die rotzfreche "T". Das vulgäre kleine Flittchen solidarisiert sich umgehend mit ihrer "Altersgenossin" Kate und versucht später, Max zu verführen - schließlich ist Tara "nicht zu Hause". Der arme Kerl weist die aufreizende "T" jedoch schweren Herzens zurück, da er mit seiner Frau vereinbart hat, mit ihren anderen Persönlichkeiten keinen Sex zu haben. Man sieht: Die Gregsons haben es nicht ganz leicht mit ihrer unter einer dissoziativen Identitätsstörung - allgemein auch "multiple Persönlichkeitsstörung" genannt - leidenden Mutter. Trotzdem haben sie sich an die skurrile Situation gewöhnt und behandeln jeden von Taras unterschiedlichen Charakteren als willkommenen Hausgast. Das ist nicht immer ganz einfach, vor allem, wenn Tara sich in den rauchenden und Bier trinkenden Vietnamveteranen Buck verwandelt, der mit seinen Machosprüchen vor allem dem sensiblen Marshall das Leben schwer macht. (Quelle die Seite von Einsfestival)
Eine aberwitzige, absurde Serie, die wirklich Spaß macht! Darf man nicht verpassen!

1 Kommentar:

  1. Die Serie heist im Original "United States of Tara". Gruss Dan

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