Sonntag, 8. Juli 2012

Schmerzwach feiert die 200.000

Heute vormittag nun ist es geschehen, seitdem die Klicks auf dem Blog gezählt werden (vor genau zwei Jahren), sind es sage und schreibe mehr als 200.000 Klicks, über die ich mich erfreuen kann! Yes! Ich danke euch natürlich allen sehr!!! "Einer der wichtigsten Teile im Leben eines Autors ist es, direkt mit seinen Lesern in Kontakt zu treten. Dadurch versteht man sich selbst besser", sagte Paolo Coelho jüngst in einem Interview in der Zeit. Ich bin Blogger - aber Blogger wurde ich deswegen, weil ich Autor bin, und weil ich als Autor gelesen werden möchte. Als ich am 6.12.09 begann, hatte ich noch keinen Verlagsvertrag in der Tasche. Ich wusste auch nicht, wie ich am besten Selfpublishing betreiben könnte. Das habe ich nun alles gelernt. Durch den Blog. Coelho sagt, dass er immer Zeit für das Facebooken, Twittern und Skypen hat - und auch jeder Autor sollte Zeit dafür finden. Tue ich! Facebook und Twitter habe ich nur deswegen so in den Fokus genommen, weil ich blogge. Wie sollen Menschen erfahren, dass ich blogge, wenn ich es nicht in sozialen Netzwerken kundtue? Mittlerweile habe ich Bücher. Die bewerbe ich auf diesem Blog - so ist das auch ein Autoren-Blog. Nur: DAS ist nicht schmerzwach! Also nur über das eigene Schreiben reflektieren, über die neuesten Entwicklungen, Fortschritte etc. schmerzwach möchte mehr. Dazu ein Auszug aus dem schmerzwach-Buch:
Schmerzwach ist ein Digitaler Dandy, schmerzwach ist ein Gesamtkunstwerk, Schmerzwach ist multimedial. Schmerzwach ist vor allem ein moderner Stadtneurotiker. Was ist Kunst? fragt sich Schmerzwach häufig im Blog, speziell, wenn er auf Ausstellungseröffnungen geht. Bei diesen Tour de Kultur(en) hat er immer eine Kamera bei sich, mit der er filmt oder fotografiert, um anhand der Bilder die für ihn relevanten Fragen zu stellen – ist letztendlich für die neue Bohème das Trinken, Rumstehen und Kucken nicht wichtiger als die gezeigte Kunst selbst? Und was macht es mit einem Menschen, der häufig in diesem Milieu unterwegs ist? Fühlt er sich selbst dazu bemüßigt, „Kunst zu machen“? Ein Teil dieser Kunst, dieser Kultur zu werden? Ja, Schmerzwach geht es zumindest so. Schmerzwach möchte sich ausdrücken, auf vielfältige Weise ausdrücken. Getreu der Nachfolge der Beatniks, die sagten, dass jede_r Kunst machen könne und solle, dass jeder Künstler_in sei, möchte Schmerzwach seine Kontakte nutzen, in möglichst viele Projekte involviert werden. Sei es in Videoclips, sei es in Installationen, in Theaterstücken, schmerzwach (oder Herr Woody nach Woody Allen, wie er auch genannt wird), macht die Wandelbarkeit Spaß, dieses sich nicht Festlegen lassen, aber auch dieses jeden Tag neu und anders sein, diese Offenheit für alle Medien. Filme liebt er: Wieso nicht selbst mitspielen? Eine Meinung haben: liebt er – würde er sonst bloggen? Der Blogger hat grundsätzlich eine Meinung, zumindest zu seinen Themen, wieso also nicht auch in einer Jury sitzen und dort seine Meinung kundtun? Und besonders dann, wenn es um Literatur geht? Kunst produzieren, Kunst bewerten und analysieren, Kunst LEBEN. Ja, Kunst zu leben: das ist das, was Schmerzwach möchte, als moderner Beatnik, als moderner Stadtneurotiker, als urbaner Bohème... 
Ja, das Leben eines Autoren hat sich gewandelt. Man ist digital, man ist interdisziplinär, man beschäftigt sich mit anderen Medien... Und man tritt in Kontakt zu seinen Lesern, ganz unmittelbar, ganz nah - und freut sich darüber. Danke!!! 
http://www.amazon.de/Schmerzwach-Buch-Leben-Liebe-Generation/dp/384177038X/

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