Freitag, 27. Juli 2012

MEET UP. TWEET UP. KOONS UP


"MEET UP. TWEET UP. KOONS UP" - So nannte die Schirn Kunsthalle ihre erste Bloggerkonferenz am Nachmittag des 26.7. mit anschließendem "Kultup". Die Zielsetzung dieser sehr gut besuchten Veranstaltung sollte sein, die Möglichkeiten und Voraussetzungen eines gegenseitigen fruchtbaren Austauschs zwischen Bloggern und Institutionen zu beleuchten. Die erste Vortragende war Mercedes Bunz, Expertin für den Bereich Digitaltechnologie und digitale Gesellschaft und Autorin beim britischen Guardian. Im Anschluss hat Matthias Planitzer, Autor und Gründer des mit dem Lead Award ausgezeichneten Blogs Castor und Pollux, gesprochen, bevor Luise Bachmann und Fabian Famoluk von den Marketing-Aktionen der Schirn (in Bezug auf Internet und Social Media) und dem Schirn Mag berichtet haben. Auf dem Bild sieht man die bereits Genannten gemeinsam mit Carolyn Meyding bei der mit den Bloggern und Twitterern geführten Diskussionsrunde. 



Ich möchte nun ein paar Tweets posten, die die Diskussion verdeutlichen bzw. zusammenfassen. Doch davor eine kleine Grafik von Herrn Larbig zum Thema Tweets am gestrigen Tag. 

Jannis ‏@schmerzwach: Bin nass geschwitzt! Zum Glück jetzt Klima Anlage bei der #schirnup
herrlarbig ‏@herrlarbig: Blogger nehmen Rolle im Kapitalismus ein, da Kultur und Kapital in Spannung zueinander stehen. @mrsbunz #schirnup
Christian Gries ‏@cogrie: #bunz: kultur und kapital stehen in einem endlosen dauerverhältnis #schirnup #kultup
Tanja Praske ‏@TanjaPraske: #bunz: haben #blogger schlechtes gewissen, wenn nicht 1x pro Woche Post? Einhellig: ja! #schirnup
Robert Mangelmann ‏@rmangelmann: Bloggen führt dazu, anders zu sehen und zu erfahren (Mercedes Bunz).Bewusstseinserweiterung, sag ich doch! :-) #schirnup
Ulrike Schmid ‏@UlrikeSchmid: RT @KuWiWege "Bloggen schärft den Blick auf die Welt" @MrsBunz #schirnup
Tanja Praske ‏@TanjaPraske: #bunz: Definition von #blogger. Sie sind keine neuen Journalisten 
herrlarbig ‏@herrlarbig: Exkurs 1 @MrsBunz #schirnup : Blogs begleiten einen. Auch wenn ihres seit Twitter eingeschlafen sei. Schreibt Blogs pers. Bedeutung zu.
Annabelle Hornung ‏@AB_Hornung: Zuerst nun Mercedes Bunz zunächst zum Museum als Ort des Publikums. Aber wie ist das Publikum? Ist es die Masse? Und wozu Blogs? #schirnup


Steffen & Lars ‏@popp_art: Bloggen, das selber zur Kunstform wird. So der Kreativwirtschaftsfalle entkommen. Spannend! #schirnup
Annabelle Hornung ‏@AB_Hornung: Und wir sind die neue öffentlichkeit #bunz #schirnup
Christian Gries ‏@cogries: @MrsBunz: wenn institutionen mehr sein wollen als massenveranstaltungsorte, brauchen sie dialog mit + öffnung zum publikum #schirnup #kultup
museums(t)raum ‏@TanjaNeumann: @MrsBunz zeigt Beispiele von Bloggern, die Modeblogger auf die Schippe nehmen. Zum Schießen! #schirnup
B. Schmidt-Hurtienne ‏@KuWiWege: Blogger sammeln visuelle Eindrücke und nehmen Kunst anders wahr (als die Experten). @MrsBunz beim #schirnup
Tanja Praske ‏@TanjaPraske: yes! RT @UlrikeSchmid: RT @cogries @mrsbunz: digitalisierunug als gegenbewegung zur #entertainisierung #kultup #schirnup #mus20ger
Christian Gries ‏@cogries: @MrsBunz zeigt #apps der @tate http://www.tate.org.uk/context-comment/apps/search #schirnup #kultup #mus20ger
Ulrike Schmid ‏@UlrikeSchmid: Pressebereich der @Schirn ist top, weil öffentlich zugänglich und ohne, dass man sich groß anmelden muss #schirnup #eigene Erfahrung
Christian Gries ‏@cogries: @schirn lädt blogger zu pressekonferenzen ein und öffnet pressebereich für blogs #schirnup
Tanja Praske ‏@TanjaPraske: Merci! #socialmedia rocks #nachhaltigkeit! RT @TanjaNeumann: Die #Blogparade vom Residenzmuseum #München als #BestPractice #schirnup
Ulrike Schmid ‏@UlrikeSchmid: Sehe ich auch so RT @KuWiWege Würde sagen, die Anwesenden sind die falsche Zielgruppe für den Vortrag von #planitzer #schirnup
museums(t)raum ‏@TanjaNeumann
Jetzt kommt Die #Blogparade vom Residenzmuseum #München als #BestPractice, Augenzwinkern an @TanjaPraske! #schirnup
Christian Gries ‏@cogries: Matthias Planitzer: blogs bedienen herkömmliche publikationsformate, aber auch #usp wie echtzeitberichterstattung, vernetzung #schirnup
Tanja Praske ‏@TanjaPraske: @CastorUndPollux: #blogs moeglich erweiterte Ausstellungsraum - #Echtzeitkommunikation #bloggerpositionierensich #schirnup
museums(t)raum ‏@TanjaNeumann: #Planitzer & @MrsBunz sind einig,was Stärken v. #Blogs sind: meinungsbildend, interessegesteuert, relevant,interaktiv,vernetzt... #schirnup
Christian Gries ‏@cogries: Meine these: bevor kultureinrichtungen mit den bloggern besser zusammenarbeiten können, müssen sie diese erst einmal "verstehen" #schirnup
Katrin Hilger ‏@katrinhilger
Wahnsinn, das #Moma fliegt Blogger ein. Ich mach jetzt auch meinen Blog viel schicker... 


Katrin Hilger ‏@katrinhilger: Warum beziehen die die Blogger nicht mehr ein? Multiplikatoren für Events wie geheimgeheim #schirnup
Laura Sodano ‏@LauraNanaKitten: Der Blogger als Parasit. Wer ist er, was will er? Great! 
Steffen & Lars ‏@popp_art: Ah #Tate produziert neuerdings performances, die nur im Netz zu sehen sind. Nachrecherchieren! #netztheater #schirnup
Agenda ‏@agendaparis: Interesting debate RT @jennifuchs discussion on professional bloggers vs hobby bloggers. Should art bloggers have an art degree? #schirnup
Laura Sodano ‏@LauraNanaKitten: Und wieder einmal zeigt sich das Social Media Know-How noch ziemlich ausbaufähig ist. Auf beiden Seiten. #schirnup
Jenni Fuchs ‏@jennifuchs: I'm a museum blogger with a museum degree. Ironically, I mostly blog from a personal not a professional point of view^^ #schirnup
Tanja Praske ‏@TanjaPraske: @CastorUndPollux: #kunstblogs werden professioneller, weil auch schick #berlin #schirnup
Anke von Heyl ‏@kulturtussi: @AB_Hornung Oh ja! Aber deswegen freu ich mich auch so, dass es doch in den sozialen Netzwerken auch andere gibt! #Kunsthistoriker #schirnup


Danach führte Matthias Ulrich, Kurator der Jeff Koons Ausstellung "Jeff Koons. The Painter" uns durch eben diese. Dabei durfte fotografiert werden und natürlich auch getwittert und gefacebooked.



Dieses Gemälde hat mich total fasziniert, denn... im Museum sieht man vor allem Punkte (es geht um die Pixel) - aber wenn man das Bild durch eine digitale Kamera betrachtet bzw. fotografiert, sieht man, dass dies ein Pärchen ist...

Und was sieht man da?



Später gab es einen Kultup, den mittlerweile dritten - und diesmal eben an zwei Orten. In der Schirn, bei The Painter, aber auch im LiebigHaus, wo ich dann war: Vinzenz Brinkmann, Kurator der Ausstellung „Jeff Koons. The Sculptor“ erklärte uns ganz interessante Dinge. Ich muss gestehen, dass ich die Skulpturen sehr viel spannender und interessanter fand als die Gemälde.







Es war eine wahrlich sehr spannende Veranstaltung, die die Schirn hier organisiert hat. Gerne dürfen weitere Museen in Frankfurt, aber auch in ganz Deutschland folgen. Wir haben einiges gelernt, uns besser vernetzt, uns auch mal live zu Gesicht bekommen - und vielleicht entwickelt sich durch solche Veranstaltungen etwas ganz Neues...



Um etwa viertel nach sieben begann der entspannende Teil der Veranstaltung: das Get together im Garten des LiebigHauses. Wirklich cool da - vor allem dank des schönen Wetters, das dann irgendwann auch erträglich wurde.


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