Dienstag, 3. September 2013

Ein Tag im Garten


Garten war immer spießig. Gartenzwerge. Alte Männer. Schrebergärten. Regeln. Ordnung ist das halbe Leben. Alles in Reih und Glied. Genormt. Ästhetisch. Sauber. Ohne Unkraut. Nichts Wildes. Sehr deutsch.
Und plötzlich gibt es Guerilla Gardening und Urban Gardening in Großstädten. Siehe Frankfurter Garten am Danziger Platz (in Nähe des neuen EZB Hochhauses). Keine Woche vergeht, in der nicht einer meiner Freunde mich fragt, wo man in Frankfurt günstig an einen Garten kommt. In den einschlägigen Magazinen, in denen Trends vorgestellt werden, ist dieses Gardening von jungen Menschen schon längst wieder ein alter Hut. Es setzt sich also langsam durch. Bald wird meine Timeline auf Facebook nur so sprießen von Garten-Bildern, na ja, wahrscheinlich im nächsten Frühling. Vermute ich mal.
Ich möchte das gar nicht kritisieren. Ich stelle nur fest. Das finde ich auch schön. Klar, ich hätte keine Freude daran, mich da täglich hinzustellen, Unkraut zu jäten, eine Terrasse zu bauen, was man da alles so tut. Sicher nicht. Aber mal vorbeischauen, mich von der neuen Faszination meiner Freunde fesseln lassen, sie dabei unterstützen (und wenn es nur in der Hängematte liegend ist, :-)))). 
Meine BFF hat da dieses Garten-Projekt und ich bin so davon begeistert, dass sie seit Wochen dabei bleibt, voll die Action macht, mich ständig einlädt (und mit Grillen und Chillen ködert), es sogar hinkriegt, dass ich den Hammer schwinge. Ich bin sehr gespannt, wie das alles mal aussieht, wenn es fertig ist - und werde öfter mal vorbeischauen. Gilt ja jetzt als trendy und cool - da muss doch schmerzwach mit dabei sein. ;-)
P.S.: Die Verkehrsanbindung könnte etwas besser sein :-))



















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen