Samstag, 3. August 2013

schmerzwach reist: Gelnhausen


Beim Reisen kann man durch etwas von außen zu etwas in sich drin finden ... Es war still in Gelnhausen, so ruhig, ich konnte mich mit mir selbst beschäftigen, meinen eigenen Rhythmus finden, mir selbst näher kommen. Reisen kann einem helfen, sich selbst auf die Spur zu kommen. Alles schien so entschleunigt - es war die Hitze, aber es waren auch die Bauten ... Aber diese Entschleunigung drängt mich auch dazu, etwas zu tun, um dies alles zu kompensieren ...
Es war der heißeste Tag des Jahres, aber als ich da im Schatten der Kirche saß, blies ein laues Lüftchen, und ich fühlte mich wohl, fast schon erfrischt ... 
Niemals möchte ich in einer kleinen Stadt wohnen und doch erschien mir das heute wieder so reizvoll, mit diesen alten Häuschen, diesen kleinen Gassen, den Kirchen und Pflanzen, den Brunnen und Statuen ... Ich tauche in eine andere Welt ein - das tut gut ... für einen Tag, der unendlich scheint (in diesem gleichen Moment) ...













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