Montag, 3. Juni 2013

Zeitgenössische Lyrik ... vorgestellt von Martin Piekar 8/10


Martin Piekar, 1990 geboren, verfasst Lyrik, Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike 2012, 
10 Lyrikbände zeitgenössischer Lyriker auszuwählen und vorzustellen fällt einem als Lyrikliebhaber schwer. Weil es NUR 10 sind. Aber trotzdem habe ich, Martin Piekar, mich gewagt. Ich nenne 10 Lyrikbände, möglichst aktuell, die mein Lesen, meine Leseerfahrung, mich im Lauf der Lektüre verändert haben. Da ich keine Rangliste machen möchte, werde ich die Bände nicht nummerieren, sondern ich werde Sternchen setzen.

* Es wird wieder international: Aleš Šteger – Buch der Körper. Aus dem Slowenischen von Matthias Göritz. Die Gedichte liegen nur im Deutschen vor, aber das macht nichts. Vielleicht schon, wenn man slowenisch kann sogar bestimmt. Der Autor hat mit dem Übersetzer zusammengearbeitet, Aleš Šteger hat Germanistik studiert und spricht sehr gut deutsch, er liest die Übersetzungen seiner Gedichte selbst und macht das sehr gut, nach der Lesung habe ich mir das Buch gekauft und mich sehr gefreut. Ich möchte hier kein Gedicht einfügen, weil das Buch als Ganzes eine Sprache des Körpers und ein Körper der Sprache ist. Der Band ist in sich verbunden und das fällt einem auch erst beim Lesen richtig auf: Ich war sehr begeistert nach der Lektüre, es scheint so simpel zu sein und hat eine Tiefe, die sich in einemselbst aufmacht, die beeindruckend ist.


Aleš Šteger, Buch der Körper, Schöffling & Co., 2012, Frankfurt am Main

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