Dienstag, 18. Oktober 2011

Kitchen Stories TWENTYONE


Dieses Jahr war auf der Buchmesse alles anders für mich. Habe ich sonst vor allem etwas für Radiosub gemacht, Interviews geführt, Lesungen angeschaut, war ich diesmal vor allem "auf der anderen Seite", als Autor eines Buches, das ich mehrmals am Stand meines Verlages vorstellen durfte. Bewegte Bilder dazu gibt es ausschließlich auf der Fanpage von Plattenbaugefühle, also LIKEN und anschauen. Was auch anders war: dass ich durch das Buchcamp 2010 und 2011 auch schon mehr Leute kannte als sonst und ein bisschen Kontakte pflegen konnte. Aber zunächst zum Lesen: anstrengend war es natürlich schon. Vor allem, weil ich gerne mal um 10 Uhr lesen durfte. Gerade so noch erträglich, aber nicht optimal diese Uhrzeit. Der Stand war natürlich super: wie ein Wohnzimmer. Unser Wohnzimmer. Da hat sich Sewastos Sampsounis, der Verleger, echt was Tolles für den Größenwahn Verlag überlegt! Es hat Spaß gemacht zu lesen. Zu sehen, wie Leute stehen bleiben, sich dafür interessieren, was ich lese. Noch schöner ist es, wenn ich mitkriege, wie mitgegangen wird, gelacht zum Beispiel. Oder hinterher gesagt wird, wie lustig oder schön es gewesen sei. Und Sonntag durften wir Bücher verkaufen. Und es war so schön zu signieren. 

Donnerstag stand ich noch selbst an, um von meinem geliebten Benedict Wells ein Autogramm zu bekommen, Sonntag durfte ich selbst schreiben. Sonntag war auch für mich die Nachmittags-Lesung am schönsten, einfach weil so viele liebe Menschen da waren. :-) Samstag Abend schlug ich mich auch sehr gut, denke ich: Wir hatten eine Mammut-Lesung in der Griechischen Gemeinde Frankfurt und Umgebung in der Nähe der Bockenheimer Warte. Eine sehr gut vorbereitete und belesese Moderatorin Kyriaki Chatzinikolaou hat mich etwas in Schwitzen gebracht mit ihren Fragen, schließlich waren die meisten Besucher 60+ und aus Griechenland. ;-) Ich hatte absichtlich keine Textstelle, in der Homosexualität eine Rolle spielt, ausgesucht - damit dann von ihr nur Fragen zu Homosexualität, Religion und Kultur gestellt werden. Etwas tricky, doch man hat mir gesagt, dass ich sehr charmant und witzig reagiert habe. 

Besonders spannend, witzig und ungewöhnlich war die Veranstaltung "Verleger am Herd" auf der Buchmesse (Showküche) - und ich meine damit nicht, dass ich mit Wein abgefüllt wurde, sondern dass Sewastos ein Gericht gekocht hat, das inspiriert wurde von meinem Buch "Plattenbaugefühle" (auch hier gibt es auf der Fanpage ein Video dazu). Er kochte "Gefü(hl)lte Eier" - und ein Schelm ist, wer böses denkt! Es geht um das Wort Gefühle in meinem Titel. Eine sehr schöne Sache! Und eine wirklich lustige Show! Schaut es euch an!
http://www.facebook.com/Plattenbaugefuehle

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