Mittwoch, 5. Oktober 2011

Die blauen Seiten

Jeder, der irgendetwas mit schwulen Männern zu tun hat, sei es, dass er selbst schwul ist oder schwule Freunde hat, kennt die blauen Seiten. Gayromeo heißt das Portal, das nur für volljährige Männer gedacht ist (egal ob schwul, bi oder transgender) und seit Jahren schon "das schwule Einwohnermeldeamt" genannt wird, einfach weil ein hoher Prozentsatz der genannten Gruppen (vor allem schwuler Männer) dieses Forum nutzt, um andere kennenzulernen - für ein Date, zur Beziehungssuche oder einfach nur zum F... Sagen wir, wie es ist. Es ist ein Ort, um Männer aufzureißen, die gerade Lust haben. Es gibt seit Jahren in meinem Freundeskreis Diskussionen, ob es überhaupt notwendig ist, angemeldet zu sein, gerade wenn man nicht Single ist - und nicht "den Mann fürs Leben" sucht. Ich bin ja der Meinung, dass man es im Normalfall nicht braucht. Lieber jemanden auf Partys, in Clubs, im Sportverein, im Studium, bei der Arbeit kennenlernen... Doch mich interessierte die Frage, ob es Menschen gibt, die wirklich darauf angewiesen sind. Und wie sie mit dieser Situation umgehen. Mich interessierte auch die Frage nach dem "Faken", dem Schummeln bei Profilbild, Profiltext, bei der Alters-, Status- oder auch Penislängenangabe. Ich selbst habe mir ein Fake-Profil angelegt, um ein paar Dinge zu recherchieren. Und es ist eine spannende Erzählung entstanden, die man sich herunterladen kann:
http://www.lulu.com/product/ebook/die-blauen-seiten/17580453 (ebook) und http://www.lulu.com/product/paperback/die-blauen-seiten/17760515 (als Buch).
Es geht um einen sehr einsamen, aber liebenswerten Mann, der seine ersten Erfahrungen mit den blauen Seiten macht. Ob die so positiv sind?
Ich bin vor allem gespannt auf die Meinung schwuler Männer. 

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