Mittwoch, 17. April 2013

StadtteilHistoriker - März 2013

Das monatliche informelle Treffen war dieses Mal besonders spannend, alleine schon wegen des Ortes: Wir trafen uns in der Villa 102, dem ehemaligen Literaturhaus in der Bockenheimer Landstraße 102. Einer unserer Kollegen bei den StadtteilHistorikern, Marc Zirlewagen bearbeitet das Thema "100 Jahre Bockenheimer Landstraße 102". Gemeinsam mit der KfW Stiftung, die nun die Räume dieser wunderschönen Villa bezogen hat, war er unser Gastgeber. Unter anderem führte er uns durch die Räume, in der eine kleine Ausstellung über die "Villa 102" war. Später, nach dem Treffen, erklärte er uns auch das wichtigste von der Ausstellung "Home Stories" im ersten Stock (Eine Ausstellung der KfW Stiftung in Kooperation mit dem Künstlerhaus Bethanien, Berlin, und der
KfW Villa, Villa 102
Staatlichen Hochschule für Bildende Künste - Städelschule in Frankfurt). Unter anderem stellen Michael Lee, Elif Erkan, Aiko Tezuka, Khaled Barakeh, Maki Ishi aus, Künstler/innen aus aller Welt. Besonderes Augenmerk wurde auf den KfW-Stipendiaten Thabiso Sekgala aus Südafrika gelegt: Seine Werke zeigen Menschen, Orte, und Gegenstände, die Zeugen einer sich im Umbruch befindenden Gegenwart sind. Sehr spannend. Vor allem, wie er mit Klischees und Sehgewohnheiten spielt. Wirklich sehr starke Fotos.



http://www.xn--goldstck-c6a.com/uploads/tx_extendttnwes/13-03-28_bethanien_slide.jpg

Doch was haben wir besprochen? Zunächst hat uns Götz Wörner sein Projekt etwas näher vorgestellt, darin geht es um Bernhard und Ludwig Becker. Er wird alle seine Bemühungen auf einer eigenen Facebook-Seite einstellen:
https://www.facebook.com/BernhardundLudwigBecker?fref=ts. Dort möchte er auch in Kontakt mit Zeitzeugen und Interessierten kommen.
Der zweite wichtige Punkt war dann das Portal LISA., auf dem wir unsere Erkenntnisse sammeln werden. Dies ist ein wissenschaftliches Portal der Gerda-Henkel-Stiftung: http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/blog.php?nav_id=665
Sehr spannend für alle, die sich für Geschichte interessieren.
Im weiteren Verlauf ging es erneut um den Umgang mit Zeitzeugen, insbesondere wenn man herausfindet, dass die betreffende Person vielleicht Fakten unbewusst verdreht oder verfälscht. 
Zu meiner Überraschung kam dann das Thema "Veröffentlichen der Ergebnisse" in Form einer Publikation" auf, was mich etwas langweilte, weil ich mich natürlich seit zwei drei Jahren damit beschäftige, und auch etwas unterforderte. Ich habe ja zum Glück einen Verlag an der Hand, was mich sehr freut. Mehr dazu gibt es natürlich von meiner Seite, wenn ich schon ein paar Texte angefertigt habe. Auch das Veröffentlichen der Ergebnisse auf einer Homepage kam zur Sprache. Für mich ist dabei interessant, dass wir das auch auf LISA kostenfrei machen können - eine wunderbare Möglichkeit! Und ich versuche im Sommer die erste Version online zu stellen. 
Wenn ich mal dazu komme, irgendwas für das Projekt zu machen, bei so vielen Projekten, bei denen ich gerade mitmische. :-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen