Sonntag, 7. April 2013

Der dichte Fürst - Noch ein paar leckere Kostproben



CHEMIE UND KUNST

Und wenn ein Herrgott
das Bilde meines Lebens malte
so wären Kreise, Linien, rot
in Deinem Rahmen stets gehalten
Du bist Richtung und Schafott.

Rühren mich die Hände an
die von Deinem Leben gehen
gibt mir Leben Deine Kunst
Forme mich - ich will verdrehen
mich wechseln wie der Dunst.

Und ja ich bin verbrannt
nur Asche und auch Rauch
aus was ich einst bestand
zieht vorbei in einem Hauch
- das Wedeln Deiner Hand.

Und wenn ich gieße meine Seele
in die Schritte die Du trittst
die Lebensspuren Deiner Schwere
nimmst Du den selben Weg zurück?

Ach, so wahr mir einer helf'
she makes me so unsure of myself.


WIEDERSEHEN

Dich,
Johanna Helligkeit,
durch des Raumesdunkel
Weite sehen -
Schreibe ich Worte
in den Dunst.
Von großer Schönheit,
unerhört,
einen Rauchroman
über uns -
In Unentzifferschrift.
Mein Leben
der letzten Dekade
war Gift -
War Deines Kunst?


ERHEBE DICH UND DEINE STIMME

Ach, wie verschlossen waren
Deine Lippen dort unten am Hafen?
Auch wenn meine Augen sahen,
Was deine Augen sprachen,
Kamen wir einander nie so nah,
Wie wir im Innern waren.

Die flüsternden Gedanken.
So schüchtern, hast du sie verstanden,
Meiner Liebe stiller Taten?
Die Blicke können ewig wandern,
Doch wenn Zwei aufeinander warten,
Führt es Keinen zu dem Andern.

VIDEO:

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