Sonntag, 4. November 2012

Bye, bye Yachtklub - Schön war´s!!!


Es war ein trauriger Abschied für mich... Ich war gerne im Yachtklub: Die Leute, die dort gearbeitet haben, fand ich nett, die Leute, die da hinkamen, fand ich meistens ganz gut, die Musik war so gut wie immer toll, das Kulturprogramm an sich, nicht zuletzt war ich dort mit der Lesebühne des Glücks zu Gast. Was auch herrlich chaotisch war - so wie alles im Yachtklub immer etwas improvisiert, spontan und chaotisch wirkte. Aber immer großartig. Es gibt nicht so viele Orte in Frankfurt. Man braucht etwas länger, um sie zu finden. Und dann muss man sich da auch noch wohl fühlen - mit dem Ort, mit den Leuten, die da sind...



Es war ein optimaler Ort, auf dem Main, ein Boot, mit Blick auf die Brücken, mit Blick auf die typischen Wahrzeichen Frankfurts. Ein optimaler Ort, weil sich hier auch ein anderes Frankfurt so nah am Klischee Frankfurts zeigte. Nein, Frankfurt ist nicht nur die Skyline, die Finanzmetropole - Frankfurt ist weit mehr. Und dieses andere Frankfurt zeigte sich im Yachtklub, zeigte sich im Lola Montez Kunstverein - und beides wurde nun aufgekauft, gibt es nicht mehr... Lola Montez kommt wieder zurück. Aber der Yachtklub ist weg, wird nie mehr so da sein. Was wird die Fortsetzung von Hans Romanov sein? Wo geht es für ihn weiter? 
Es war ein trauriger Abschied für mich, weil er auch so unerfreulich für mich war. Der Yachtklub ist klein, da passen nicht viel rein, aber selbst um 1 Uhr morgens war zum Abschied noch so viel los vor dem Eingang - und so sah es schon ab 23 Uhr aus... Viel zu voll, viel zu viele Menschen, zu viel für mich. Ich bin traurig nach Hause - aber auch genervt. Ich wollte den Yachtklub in guter Erinnerung behalten... Und während ich hier sitze und schreibe, kommen diese Erinnerungen auch wieder zurück... Wo treffen wir uns wieder, liebe ehemalige Yachtklubler? Möchte nicht auf euch verzichten - wenn schon nicht auf dem Boot, dann anderswo...


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