Montag, 27. September 2010

Tour der Kultur Teil 3 / am 24.9.10

Es ist kalt, ich friere, ich habe schlechte Laune... Kälte ist nicht gut, Kälte ist ganz und gar nicht gut, sie schmerzt, man möchte nicht wach sein, schmerzwach, ja, kaltwach, kaltschmerz, übel, schlechte Laune, will nicht. Aber wieso diese einleitenden Sätze? Weiß nicht, vielleicht als Erklärung, wieso der schönste Mann und ich dieses Mal mit der Bahn fuhren?



Die u5 kennt der Herr Woody ja genau, fährt ja oft gen
ug damit, und manchmal wird er auch darin gefilmt. ;-)




Es ist keine Kunst, auf der Rolltreppe zum Ausgang Schirn auf Drama-Queen zu machen. ;-)



Vielleicht so viele Bilder, BEVOR wir zum MMK und zur Ausstellung kommen, weil diese auch mit Fotos zu tun hat? Oder weil die so "speciale" ist, diese Ausstellung, oder langweilig, lieblos, unausgegoren? Wir werden gleich sehen...



"Goldlöckchen" sieht es genauso! Was? Alles! Dass man doch auf AEÖs am besten viel trinken sollte, schlau reden, peinlich sein, und die Ausstellung selbst erst viel später anschauen, bei einem Besuch ohn
e so viele Leute. Oder bei dieser Ausstellung auch gar nicht, wie Daniels Tochter andeutete (Wer ist Daniel? Egal für die Geschichte!): Sie tat sich ihr Stirnband vor die Augen, um das ganze Elend nicht mehr anschauen zu müssen, zu bunt, zu viel Nacktheit, BÄH, ich bin doch erst neun Jahre alt, und so...



Dann sah man so etwas... Und das war harmlos ge
gen das:



Dieses Foto habe ich übrigens im Pressebereich der MMK-Seite heruntergeladen. Danke, liebes MMK. Es zeigt Bilder von Larry Clark. Aus der Ausstellung "The Lucid Evidence", die gemeinsam mit "Not in Fa
shion" eröffnet wurde. So ganz klar wurde einem nicht, was zu was gehörte, zumindest nicht, wenn man die einführenden Worte nicht hören konnte, weil man zum Beispiel gaaaaaaaaaaaaanz hinten stand, Millionen Menschen vor einem, aber andererseits: der Wein neben uns. Da muss man eben abwägen. ;-)



Das ist hetzt wieder "Not in Fashion". Ja, die 90er-Jahre, meine Jugend, meine ersten Modesünden (die als Kind zählen ja nicht), und ich bin froh, dass mich da Fabian Hart noch nicht kannte. Sonst käme ich noch in seinem Blog vor, als Modeopfer, als schlechtes Beispiel, Fabian Hart als Modepolizist. Hahaha. Zum Glück haben wir uns in den 2000ern kennengelernt, und hoffentlich schaut er sich die Fotos von mir hier nicht so genau an. :-)




Man beachte meine Foto-Kunst. Im Hintergrund, ein bewegtes Bild, mit wehenden Haaren, in Schwarz-Weiß, als Kontrast die farbigen farblosen Menschen vor dem Bild, nicht in Bewegung, statisch, diskutierend, wohl eher nicht über das Bild, eher über die Aktienkurse? Oder versuchte der mit den langen Haaren den Kurzhaarigen zu überzeugen, das Kind in die Walldorf-Schule zu schicken?

Was ich bei der Ausstellung in der Schirn, "Weltenwandler", sehr loben kann, die Ausstellungsarchitektur und die Hängung, kann ich hier im MMK schwer tadeln. Die Fotos aus der Sammlung kommen nicht zur Geltung, sie werden oft eher wahlllos, immer lieblos wirkend, irgendwohin geklatscht. Es wirkt ein bisschen wie das Aussortieren vieler verschiedener Foto-Alben. Was ist schön, was ist hässlich, was ist Kunst, was ist Gebrauchsfotografie? Es ist ein bisschen ärgerlich, dass der MMK-Gänger so überfordert wird, als müsste das MMK immer die gesamten Sammlungen auf einmal ausstellen, als wüsste man nicht, dass hier wirklich viel zu sehen ist. Wie wäre es damit? Einfach weniger Bilder, die dann zur Geltung kommen, und dafür dann mehr Ausstellungen? Es ist ein Museum, nicht das H & M, oder?

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